Verpenntes Volk
. . . und zwar alle miteinander – ich voran. Ob’s der Vollmond ist. Es war einfach nicht mein Tag heute.
. . . oder im Garten: Hauptbeschäftigung > Schlafen!
Es ist 21 Uhr und ich sitze immer noch auf der Terrasse. Im Westen geht jetzt die Sonne unter. Trotz aller Drohgebärden hat es nicht einmal geregnet. Ich habe noch eine weitere Waschmaschinenladung draußen trocken bekommen – hätte ich nicht gedacht. Aber es ist nach wie vor wolkig. Ausgerechnet im Südosten ballen sich unentwegt die dunklen Wolken zusammen.
. . . im Osten nur der Widerschein aber dafür dicke Wolken.
Also die Mofi auf dem Großen Feldberg wird gestrichen. Da müsste ich schon etwas unternehmungslustiger sein als ich heute bin.
Erste Schur
Heute Gestern musste der Rasen dran glauben (es ist grad Mitternacht durch). In den letzten Tagen war er doch ganz hübsch gewachsen, vor allem das hintere Stück Wiese. Und da für die nächsten Tage Regen angesagt ist, habe ich mich am Spätnachmittag noch aufgerafft und einmal rundrum gemäht. Nicht sehr tief, aber es kam auch so schon genug Schnittgut zusammen. Immerhin habe ich auf diese Weise noch restliches Herbstlaub und abgefallene Magnolienblätter beseitigen können. Und die Gänseblümchen werden schnell wieder wachsen – da bin ich sicher.
Sah eigentlich ganz hübsch aus. Die Sonne verschwindet langsam schon im Westen, aber es war noch gut warm.
Ein großes Lob gebührt dem im letzten Jahr gekauften Akkurasenmäher, das will ich noch erwähnen. Das war das erste Frühjahr seit langem, in dem ich den Rasenmäher aus dem Winterquartier holen und sofort loslegen konnte. Noch nicht mal die Akkus hatten sich während des Winters entladen. Die wurden allerdings frostfrei im Keller gelagert, während der Mäher selbst im Gartenhaus stand. Was war das mit dem Benziner immer ein Rumgezockere gewesen – fürchterlich! Nein, ich habe den Kauf keinesfalls bereut. Und ich bin auch heute wieder mit den zwei mitgelieferten Akkus einmal komplett durchgekommen.
Schon wieder eine neue Samtpfote im Garten! Hier ist in letzter Zeit schwer was los.
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Voll aufgeblüht und wunderschön: Clematis alpina Blue Princess am Carport
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Das ist nun der frühlingsblühende Duftschneeball, der den winterblühenden fast nahtlos abgelöst hat. Er hat einen
sehr intensiven, fast möchte ich schreiben “maskulinen” Duft, während der rosafarbene Winterduftschneeball eher zart
und “feminin” duftete.
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Scherenschnitt . . . oder was sitzt da im Baum?
Mit ein bisschen Fotobearbeitung kann man die Kohlmeise heraus kitzeln, nicht schön aber erkennbar. Ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich Auge mit und ohne Vergrößerung und die Kamera reagieren. Gegen die Abendsonne erkenne ich den Vogel weit oben im Ahorn allenfalls an seinem Gesang. Diesen hier nicht, der singt nicht. Mit meinem Fernglas dagegen kann ich die Kohlmeise klar und deutlich erkennen. Die Kamera holt mir den Vogel per Tele zwar näher ran, aber auf dem Bild ist er nur scherenschnittartig zu erkennen.
Zum Schluß noch ein etwas merkwürdiges Gebilde am Kirschbaum >>> hier hängt der Jurassic Park der Zukunft:
Schau an
Am Ende meines Spazierganges durch den Botanischen Garten noch entdeckt:
Das sieht doch sehr nach einem Nilgansküken aus.
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Jagdszenen im Wachtelweg
Bei uns spielten sich heute morgen schon mehrere Dramen zwischen Krähen(mutter) und Mäusebussard ab. In den hohen Bäumen hier überall in den Gärten brütet ja alles, was Flügel hat. Und ganz offensichtlich hat es nun ein Bussard auf ein Krähennest abgesehen. Unsere Riesenrabenkrähen können sich und ihr Nest aber durchaus verteidigen. Ich konnte beobachten, wie eine Krähe Angriffsflüge auf einen Bussard unternommen hat, obwohl der sich schon in einen Nadelbaum zurück gezogen hatte und selbst gar nicht mehr angriffslustig aussah. Und eben wird Hans Huckebein von einer schwarzen Katze vertrieben, nachdem der Vogel seinerseits eine Taube aus dem Teich verjagt hat. Eigentlich brauche ich keine Wildparkbesuche mit Greifvogelschau mehr
Die Katze verzieht sich aber nun, nachem sie mich entdeckt hat.
Diese saß gestern stillvergnügt im Gebüsch:
Endlich
. . . mal wieder ein bisschen blauer Himmel – endlich mal wieder ein paar Sonnenstrahlen! Ich dachte schon, das gäbe es gar nicht mehr bei uns. Aber bei milden +3°C kam heute direkt ein leises – natürlich ist das Quatsch - Frühlingsahnen auf. Die Schneemassen schmelzen auch im Garten zusehends dahin, überall sieht man schon wieder Erde und Rasen durchblitzen. Auch die Vogelwelt ist wieder aktiver als in den letzten Tagen. Spatzenschwärme tummeln sich in unserer Hecke und im Teich, Amseln und Meisen bevölkern die Futterquellen. Auch einen Buntspecht konnte ich mal wieder beobachten. Was mich wundert, ist, dass die Spatzen es bisher noch nicht an den Futtertisch geschafft haben. Ich sollte ihnen vielleicht mal was in der Ligusterhecke befestigen. Mein besonderes Augenmerk galt heute den Amseln. Wenn man sie eine Weile beobachtet, kann man sehen, dass sie sich doch alle irgendwie von einander unterscheiden. Natürlich kann ich sie – von Madame Einbein mal abgesehen – nicht wirklich auseinander halten, aber sie sehen keineswegs alle gleich aus.
Unter den Bambussträuchern und hinten im Waldbeet wird schon wieder gescharrt.
Eine echte fotografische Herausforderung: das dunkle Gefieder bei Sonne und im Schnee –
denn dunkel ist nicht gleich dunkel.
Madame Einbein ist eine Überlebenskünstlerin
Der Futtertisch ist nach wie vor äußerst beliebt
Frech wie Oskar benehmen sich die Einen . . .
. . . eher zaghaft die Anderen.
Vor den Katzen flüchten die Amseln nur, wenn sie so direkt auf die Futterstelle losmarschieren wie hier Jeanie
Unpassierbar
. . . ist für mich inzwischen der Weg zum Flieder = Futterbaum geworden. Neben dem vielen Schnee, der auch heute wieder gefallen ist, müssen wir ja auch den Schnee irgendwo hin schaufeln, wenn wir uns eine Schneise über die Terrasse schippen. Noch gibt es Reste von Meisenknödel & Co, aber bei dem Andrang heute, wird das nicht mehr lange halten. Aber immerhin ist ja das Futterhäuschen eine gute Alternative, das inzwischen alle Vögel aufsuchen. Vor allem heute Nachmittag gings es rund, denn über Frankfurt ist erneut Schneefall vom Feinsten hinweg gezogen. Über Stunden kam das weiße Zeugs in dicken Flocken vom Himmel. Ich habe mir schließlich einen Liegestuhl mit Kuscheldecken gepolstert und ihn vor die Terrasse geschoben. Nur konnte ich mich schlecht zwischen Lesen und Fotografieren entscheiden *lach*.
Hier sieht man gar nicht, wie doll es draußen schneit . . .
Ein unerschrockener Garfield kämpft sich durch den Schnee – der will doch tatsächlich zum Trinken ans Wasser!




















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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