Schau an
Am Ende meines Spazierganges durch den Botanischen Garten noch entdeckt:
Das sieht doch sehr nach einem Nilgansküken aus.
__________________________________________
Jagdszenen im Wachtelweg
Bei uns spielten sich heute morgen schon mehrere Dramen zwischen Krähen(mutter) und Mäusebussard ab. In den hohen Bäumen hier überall in den Gärten brütet ja alles, was Flügel hat. Und ganz offensichtlich hat es nun ein Bussard auf ein Krähennest abgesehen. Unsere Riesenrabenkrähen können sich und ihr Nest aber durchaus verteidigen. Ich konnte beobachten, wie eine Krähe Angriffsflüge auf einen Bussard unternommen hat, obwohl der sich schon in einen Nadelbaum zurück gezogen hatte und selbst gar nicht mehr angriffslustig aussah. Und eben wird Hans Huckebein von einer schwarzen Katze vertrieben, nachdem der Vogel seinerseits eine Taube aus dem Teich verjagt hat. Eigentlich brauche ich keine Wildparkbesuche mit Greifvogelschau mehr
Die Katze verzieht sich aber nun, nachem sie mich entdeckt hat.
Diese saß gestern stillvergnügt im Gebüsch:
Endlich
. . . mal wieder ein bisschen blauer Himmel – endlich mal wieder ein paar Sonnenstrahlen! Ich dachte schon, das gäbe es gar nicht mehr bei uns. Aber bei milden +3°C kam heute direkt ein leises – natürlich ist das Quatsch - Frühlingsahnen auf. Die Schneemassen schmelzen auch im Garten zusehends dahin, überall sieht man schon wieder Erde und Rasen durchblitzen. Auch die Vogelwelt ist wieder aktiver als in den letzten Tagen. Spatzenschwärme tummeln sich in unserer Hecke und im Teich, Amseln und Meisen bevölkern die Futterquellen. Auch einen Buntspecht konnte ich mal wieder beobachten. Was mich wundert, ist, dass die Spatzen es bisher noch nicht an den Futtertisch geschafft haben. Ich sollte ihnen vielleicht mal was in der Ligusterhecke befestigen. Mein besonderes Augenmerk galt heute den Amseln. Wenn man sie eine Weile beobachtet, kann man sehen, dass sie sich doch alle irgendwie von einander unterscheiden. Natürlich kann ich sie – von Madame Einbein mal abgesehen – nicht wirklich auseinander halten, aber sie sehen keineswegs alle gleich aus.
Unter den Bambussträuchern und hinten im Waldbeet wird schon wieder gescharrt.
Eine echte fotografische Herausforderung: das dunkle Gefieder bei Sonne und im Schnee –
denn dunkel ist nicht gleich dunkel.
Madame Einbein ist eine Überlebenskünstlerin
Der Futtertisch ist nach wie vor äußerst beliebt
Frech wie Oskar benehmen sich die Einen . . .
. . . eher zaghaft die Anderen.
Vor den Katzen flüchten die Amseln nur, wenn sie so direkt auf die Futterstelle losmarschieren wie hier Jeanie
Unpassierbar
. . . ist für mich inzwischen der Weg zum Flieder = Futterbaum geworden. Neben dem vielen Schnee, der auch heute wieder gefallen ist, müssen wir ja auch den Schnee irgendwo hin schaufeln, wenn wir uns eine Schneise über die Terrasse schippen. Noch gibt es Reste von Meisenknödel & Co, aber bei dem Andrang heute, wird das nicht mehr lange halten. Aber immerhin ist ja das Futterhäuschen eine gute Alternative, das inzwischen alle Vögel aufsuchen. Vor allem heute Nachmittag gings es rund, denn über Frankfurt ist erneut Schneefall vom Feinsten hinweg gezogen. Über Stunden kam das weiße Zeugs in dicken Flocken vom Himmel. Ich habe mir schließlich einen Liegestuhl mit Kuscheldecken gepolstert und ihn vor die Terrasse geschoben. Nur konnte ich mich schlecht zwischen Lesen und Fotografieren entscheiden *lach*.
Hier sieht man gar nicht, wie doll es draußen schneit . . .
Ein unerschrockener Garfield kämpft sich durch den Schnee – der will doch tatsächlich zum Trinken ans Wasser!
Sonniger Sonntag
So schööön! Nachdem gestern die Wolken den ganzen Tag mal wieder fast am Boden kratzten – wo war das tolle Wetter vom Freitagnachmittag geblieben? – überrascht uns heute der Sonntagmorgen schon mit viel, viel Sonne und blauem Himmel. Auch die Katzels haben das bemerkt und haben sich gleich in die Wärme gesetzt gesetzt – Jeanie draußen, Garfield drinnen. Dass Jeanie dabei direkt vor einer fetten Kreuzspinne in ihrem Netz sitzt, stört mich eher als die Katz. Auf dem Foto kann man die Spinne nur sehen, wenn man weiß, wo man suchen muss.
Dieses Bild gibt es auch nochmal im Blog Stift & Linse als zweites Foto zum Projekt “Zack die Linse” mit dem Thema “Zwei”.
Die kleine Säuleneibe, die ich vor Jahren gepflanzt habe und die wirklich sehr langsam wächst, – links oben auch im Bild – hat in diesem Jahr zum ersten Mal rote Beeren. Unscheinbarer sind die Früchte der Goldzypresse.
Leider hat mein Mann die Goldzypresse im letzten Frühjahr beschnitten, weil sie zu üppig wurde und unsere Treppe zur ‘Terrasse hin schon fast überwuchert hatte. Nun ist da ein sehr unschönes Loch, das sich auch nicht mehr schließen wird. Ich muss mir überlegen, was ich da mache. Vermutlich werde ich jede Menge Erde und Kompost reinkippen und versuchen eine Clematis anzusiedeln. Ob das von Erfolg gekrönt sein wird, weiß ich aber nicht. Denn unsere Katzen liegen im Sommer gerne unter dieser Kombination aus Nestfichte, Eibe und Zypresse, wenn es überall sonst zu heiss ist. Besser wäre vielleicht ein Bodendecker, der auch ein bisschen in die Höhe wächst.
Elster auf der hohen Tanne und Abflug
Wilder Wein (oder ein anderer Schlinger) durchdringt dekorativ die Ligusterhecke
Die meisten Hosta haben ihre Blattschönheit inzwischen verloren, nur die im Schatten
sind noch ansehnlich
Immer noch attraktiv – die Blütenbälle der Hortensien
Im Kräuterbeet – Blühendes Thaibasilikum
Und es gibt auch immer noch ein paar Insekten
Ein inzwischen eher seltener Gast: Kater Linus besucht uns mal wieder
Cats & Doctors
Den Tierarzt sehen unsere Katzen außerordentlich selten. Genauso wenig wie ich selbst wegen jedem Wehwehchen den Arzt aufsuche, geh ich mit den Fellmonstern zum Tierarzt. Glücklicherweise haben wir auch zwei bisher kerngesunde Feld- Wald- und Wiesenkatzen, die sich bisher immer selbst gepflegt haben, wenn irgend etwas war. Das Schlimmste war ja der Überfall des Terriers vor zwei Jahren auf unsere Jeanie. Aber auch da hat sie sich, obwohl verletzt verkrochen und wir haben sie trotz intensiver Suchaktionen erst nach Wochen wiedergesehen – scheu, aber offenbar wieder gesund und munter. Im Prinzip verhalten sich die Beiden also wie wildlebende Tiere. Jeanie ist außerdem ausgesprochen abweisend, was körperlichen Kontakt angeht, das absolute Gegenteil einer Schmusekatze. Aber irgendwie werden die beiden Oldies in letzter Zeit zunehmend verhaltensauffällig. Während der Herr Garfield immer mal wieder im Haus markiert, was ich sehr nervig finde, kratzt sich Jeanie neuerdings bald durch den Boden ihres Katzenklos und ebenso unentwegt Löcher im Garten. Draußen setzt sie sich dann hin, als wollte sie pinkeln oder Kot absetzen, aber es passiert nichts. Drinnen kann ich am Katzenklo erkennen, dass durchaus alles seine Ordnung hat. Trotzdem kratzt sie auch dort während des Tages -zigmal wie eine Verrückte. Irgendwie ist das nicht normal.
Jetzt habe ich mir mal eine (für mich) neue Tierarztpraxis in einem Nachbarort ausgeguckt, auf die ich neulich zufälllig gestoßen bin. Die Praxis, in die bisher gingen, wenn es doch mal notwendig war (z.B. für Impfungen), ist nämlich ein ziemlich – na ja – ungepflegter Ort. Außerdem an einer verkehrsreichen Straße ohne Parkmöglichkeiten und das ist blöd, denn leicht ist Garfield wirklich nicht gerade. Die neue Praxis hat einen sehr ordentlichen Internetauftritt, an der sich mancher Humanmediziner eine Scheibe abschneiden kann. Ich glaube, dort werde ich mir zunächst mal für Jeanie einen Termin geben lassen. Fragt sich nur, wie ich die Katz in einen Tragekorb locke. Am Nacken will ich sie nicht packen, seit der Terrierattacke ist sie da echt traumatisiert.
* * *
Word verification free blog!



















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


Kommentare