Knautia
Ich werde ganz entschieden zum Schwebfliegen-Fan. Sie sind hervorragende Objekte für die Makrofotografie. Anders als andere Insekten nehmen sie nämlich kaum mal vor dem sich annähernden Objektiv reißaus – großartig!
Die Makros in groß könnt ihr im Fotoblog ansehen . . . Tagesfoto(s) von heute.
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Zwischen Schneeweißchen und Rosenrot
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Ein kleines Drama hat sich gerade abgespielt, dessen Ausgang ich noch nicht kenne. Es muss eine Jungamsel gewesen sein, die offenbar über mir an den Balkon geflogen ist und fast wie ein Stein fiel. Jeanie raste zur offenen Tür, ich hinterher, aber von dem Jungvogel war nichts zu sehen. Kurze Zeit später saß dann ein Altvogel mit Würmern im Schnabel minutenlang suchend auf einem Ast der Kiefer. Stellt sich die Frage, wo ist der Jungvogel hin verschwunden? Jeanie hat ihn nicht, das ist sicher. Aber es streunen heute reichlich Katzen durch die Gärten, wieder mal neue dabei, die ich nicht kenne und auch die üblichen Tatverdächtigen. Gegen Mittag war ein Amsellärm bisher ungehörten Ausmaßes im Nachbargarten. Aber auch eine “fiepende” Amsel. Kennt ihr das Geräusch? Ich habe es schon manchmal gehört und mich gefragt, ob ich eine Maus im Wohnzimmer habe. Heute konnte ich eindeutig eine Amsel als Geräuscherzeuger festmachen. Ein ganz hohes, feines Fiepen – hätte ich nie einer Amsel zugeordnet, wenn ich sie nicht dabei beobachtet hätte.
Der/die “Fiepende” (männliche Amsel)
“Fette Beute” – die suchende, männliche Amsel mit Insekten im Schnabel
Im Garten ist immer was los. Heute Morgen – ich habe es im anderen Blog schon erzählt – konnte ich ein Eichhörnchen beobachten, das durch den Garten wuselte und immer mal Station hinten am Carport machte, bevor es wieder in der Tanne verschwand. Ich habe mir dann mein Fernglas geholt und festgestellt, dass es das neulich von mir per Handschere abgeschnittene hohe Gras zwischen den Stäben des Rankgitters hervorklaubte, zu einem Bällchen zusammenrollte und davontrug. Das sieht nach Nistbaumaterial aus. Aber jetzt? Vielleicht werden da schon die neuen Kobel für den Winter gerichtet. Bei Wikipedia habe ich Folgendes gelesen: Der Bau eines Kobels dauert etwa drei bis fünf Tage. Da es recht häufig vorkommt, dass die Tiere wegen Parasitenbefall oder Störungen umziehen müssen, bauen sie zwei bis acht Nester und nutzen diese stets gleichzeitig. Dabei wird unterschieden zwischen Schlafkobeln für die Nacht und Schattenkobeln für Ruhephasen am Tage.



