Faszinierende Natur
Im Moment liege ich mit der Kamera gerne am Teich auf der Lauer, wo sich immer wieder die Singvögel einfinden, um zu trinken oder zu baden. Am meisten faszinieren mich natürlich die Jungvögel. Die ersten sind schon unterwegs. Heute morgen war es eine Schwanzmeisenfamilie, der hier kurz Halt machte.
Fast wie frisch geschlüpft. Richtig hübsch werden sie erst in ein paar Tagen sein.
Die Kohlmeisenjungen zwitschern von Tag zu Tag lauter im Nistkasten. Lang kann’s nicht mehr dauern. Die Eltern machen
auch immer mal wieder Pause am Teich. Sie sind derzeit schwer im Stress.
Frau oder Herr Kohlmeise schaut schon wieder zum Nistkasten hoch. Die Hinterlassenschaften unserer gefiederten
Gäste werden abends immer abgespritzt, wenn ich sowieso mit dem Gartenschlauch unterwegs bin.
Faul sein
. . . im Frühling, das ist selten, wenn man einen Garten hat. Mittagessen auf der Terrasse und dann in der Sonne im Liegestuhl liegen – das ist genauso selten. Heute traf das alles auf einmal zu. Es war zumindest in der Sonne einfach nur göttlich! Aber wirklich nur in der Sonne. Meine Wäschespinne hinten im Garten steht an einer Stelle, an der in dieser Jahreszeit die noch niedrig stehende Sonne relativ früh verschwindet. Als ich heute Nachmittag die letzte Fuhre Wäsche aufgehängt habe, blies zudem ein kalter Wind und ich habe richtig gefroren (im T-Shirt allerdings). Wenig später lag ich dann aber wieder für eine gute Stunde vorne auf der Terrasse windgeschützt im Liegestuhl und da war’s muggelig warm. Die Temperaturunterschiede sind während des Tages sowieso enorm – nachts noch um den Gefrierpunkt, dann um die 20° C im Verlauf des Tages und ab dem frühen Abend geht’s wieder steil bergab.
Als ich so im Liegestuhl in der Sonne vor mich hin döste, kam natürlich auch der eine und der andere Vogel in mein Gesichtsfeld und da musste ich auch ein paar Fotos machen.
Amseln sind immer unterwegs und die sind auch überhaupt nicht scheu
Hier sieht man, dass die Krokusse schon komplett verblüht sind
Kohlmeise im Flieder und natürlich immer noch am . . .
. . . letzten antiken Meisenknödel wie auch diese Blaumeise.
Rotkehlchen sind scheu. Dieses hüpfte eine Weile nur ganz hinten im Garten herum,
ließ sich dann aber doch mal in der Magnolie nieder.
*
Bei uns leben viele Solitärbienen. Unter unserer Terrasse = Holzdeck ist viel Platz und durch die Ritzen kann man prima ein- und ausfliegen. Heute habe ich aber was ganz Anderes gesehen: wir hatten früher, bevor wir den Wintergarten angebaut haben, eine Markise unter der Balkonloggia, die über den hinteren Terrassenteil hinausragt. Die Markise wurde irgendwann abgenommen, weil sie kaputt war und auch nicht mehr gebraucht wurde – die Befestigungslöcher blieben offen! Und nun benutzen Mauerbienen diese Löcher als Nistlöcher. Drei sind schon zuge”mauert”, das Vierte – wie man hier sieht – so gut wie. Mauerbienen nutzen jedes Loch, das sie finden können, das ist schon ein bisschen verrückt.
Sie blüht
. . . aber was hier auf dem Foto sehr schön aussieht, ist in natura doch eher ein bisschen enttäuschend: die neuen Blüten meiner Orchidee.
Ich bin kein Orchideenkenner und habe bislang auch noch nie teure Orchideen gekauft und die preiswerten meistens nach dem Abblühen entsorgt. Diese Phalänopsis hatte ich im Januar 2010 während der Orchideenschau im Tropica recht günstig erstanden und sie blühte zunächst mit zwei Rispen und wunderschönen großen Blüten. Im Sommer bekam sie erneut Blüten, aber nur noch an einer Rispe und nun sind die neuen Blüten sehr klein. Dabei habe sie immer fleißig getaucht und auch mit speziellem Orchideendünger gedüngt. Na, mal sehn wie sie sich weiterentwickelt. Immerhin blüht sie ja überhaupt.
Tapsen von Vögeln und Katzen im eisigen Restschnee – so sieht es im Moment im Garten aus
Haubenmeisen
An ihrem kecken Schopfe packen, möchte ich die flinken Haubenmeisen am liebsten, damit sie mal für ein richtig gutes Foto still halten. Aber ich freu mich ja, dass sie überhaupt in unserem Garten zu Gast sind. Ihr ganz spezielles Gezwitschere kündigt sie immer schon an, bevor sie sich am Futterbaum nieder lassen. Und so schnell wie sie kommen, sind sie auch wieder weg. Hätten wir mal wieder Sonne und somit besseres Licht, dann gäbe es (vielleicht) auch bessere Bilder.
Haubenmeise (Lophophanes cristatus, syn. Parus cristatus)
Aus Wikipedia: Die Haubenmeise ist elf bis zwölf Zentimeter lang. Charakteristisch ist die schwarz-weiß gemusterte, leicht nach vorne gebogene Federhaube, die auch angelegt werden kann. Die Oberseite ist graubraun, Kopf- und Halsseiten sind weiß, eingefasst in ein hinter dem Auge beginnendes, halbmondförmiges schwarzes Band. Die Kehle ist schwarz. Die Unterseite ist schmutzigweiß, die Flanken crèmefarben und die Oberseite braun. Der häufigste Ruf ist ein unverkennbares, rollendes “zizigürrrr” oder “gürrrr”. Der Gesang ist klingelnd und pendelt zwischen drei Tonlagen.
Kohlmeise mit Erdnuss -
Ich dachte bisher gar nicht, dass Erdnüsse so unglaublich beliebt sind,
aber sie sind an den Futterstellen immer zuerst weg.
Zu kalt? Kennen die wohl nicht.
Schon ziemlich pixelig, aber sooo ein hübsches Motiv
Auch wieder entdeckt habe ich die einbeinige Amsel. Das ist nun schon der dritte Winter – erstaunlich. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so lange überlebt. Aber das fehlende Beinchen scheint kein großes Handicap zu sein.
Auch unter der Terrasse scheint es immer noch Leben zu geben . . . Mäuse, Igel . . . Jeanie jedenfalls wittert da unten was.
















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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