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Kohlmeise

Sie blüht

. . . aber was hier auf dem Foto sehr schön aussieht, ist in natura doch eher ein bisschen enttäuschend: die neuen Blüten meiner Orchidee.

Ich bin kein Orchideenkenner und habe bislang auch noch nie teure Orchideen gekauft und die preiswerten meistens nach dem Abblühen entsorgt. Diese Phalänopsis hatte ich im Januar 2010 während der Orchideenschau im Tropica recht günstig erstanden und sie blühte zunächst mit zwei Rispen und wunderschönen großen Blüten. Im Sommer bekam sie erneut Blüten, aber nur noch an einer Rispe und nun sind die neuen Blüten sehr klein. Dabei habe sie immer fleißig getaucht und auch mit speziellem Orchideendünger gedüngt. Na, mal sehn wie sie sich weiterentwickelt.  Immerhin blüht sie ja überhaupt.

Tapsen von Vögeln und Katzen im eisigen Restschnee – so sieht es im Moment im Garten aus

Kopfüber, kopfunter – der Meise schmeckt’s.

Haubenmeisen

An ihrem kecken Schopfe packen, möchte ich die flinken Haubenmeisen am liebsten, damit sie mal für ein richtig gutes Foto still halten. Aber ich freu mich ja, dass sie überhaupt in unserem Garten zu Gast sind. Ihr ganz spezielles Gezwitschere kündigt sie immer schon an, bevor sie sich am Futterbaum nieder lassen. Und so schnell wie sie kommen, sind sie auch wieder weg. Hätten wir mal wieder Sonne und somit besseres Licht, dann gäbe es (vielleicht) auch bessere Bilder.

Haubenmeise (Lophophanes cristatus, syn. Parus cristatus)

Aus Wikipedia: Die Haubenmeise ist elf bis zwölf Zentimeter lang.  Charakteristisch ist die schwarz-weiß gemusterte, leicht nach vorne gebogene Federhaube, die auch angelegt werden kann. Die Oberseite ist graubraun, Kopf- und Halsseiten sind weiß, eingefasst in ein hinter dem Auge beginnendes, halbmondförmiges schwarzes Band. Die Kehle ist schwarz. Die Unterseite ist schmutzigweiß, die Flanken crèmefarben und die Oberseite braun. Der häufigste Ruf ist ein unverkennbares, rollendes “zizigürrrr” oder “gürrrr”. Der Gesang ist klingelnd und pendelt zwischen drei Tonlagen.

Kohlmeise mit Erdnuss -
Ich dachte bisher gar nicht, dass Erdnüsse so unglaublich beliebt sind,
aber sie sind an den Futterstellen immer zuerst weg.

Zu kalt? Kennen die wohl nicht.

Schon ziemlich pixelig, aber sooo ein hübsches Motiv

Auch wieder entdeckt habe ich die einbeinige Amsel. Das ist nun schon der dritte Winter – erstaunlich. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so lange überlebt. Aber das fehlende Beinchen scheint kein großes Handicap zu sein.

Auch unter der Terrasse scheint es immer noch Leben zu geben . . . Mäuse, Igel . . .  Jeanie jedenfalls wittert da unten was.

Unangenehm

. . . kalt und windig ist es heute. Windböen treiben immer wieder richtige Schneewolken quer durch den Garten. Ich war eben mal kurz draußen um die niedergedrückten Bambuszweige von ihrer eisigen Last zu befreien, da traf mich prompt so eine Schneewolke von der danebenstehenden Fichte *bibber*.  Es hat seit gestern nicht weitergeschneit, aber durch das zeitweilige Tauwetter ist der Schnee jetzt stark vereist, sodass die Zweige und vor allem die Gräser sich stark unter der Schneelast beugen. Insofern ist der Wind eigentlich ganz gut.

Unter dem Futterhäuschen habe ich nun doch wieder meine Bodenfutterstation ohne Drahtkorb aufgestellt. Bei dem Wetter will ich die Tauben und Elstern nicht vom Futterkorb ausschließen. Und ich hoffe auf die Rotkehlchen. Einige habe ich schon gesichtet, auch einen Specht, aber die fliegen immer ganz schnell weg, wenn man sich hinter den Scheiben bewegt.

Mehr als die allgegenwärtigen Meisen habe ich fotografisch nicht zu bieten

Nachtrag: Hab ich doch ;-)

Rotkehlchen im Schnee

Martinssommer

Das habe ich heute gelernt: So nennt man also diese Zeit Mitte November, in der es öfter nochmal richtig warm wird. Auch der (St.) Martinssommer ist also genau so wenig ungewöhnlich wie die Schafskälte im Juni.

Heute regnet es wieder und die Temperaturen liegen so um die 10°C. Aber die warmen Temperaturen  der letzten Tage haben nochmal einiges zum Blühen gebracht und auch die Amsel schmetterte heute Morgen wieder ihr Lied vom Dach. Ich höre überhaupt viel Vogelgezwitscher da draußen. Noch kann ich beim Bügeln die Terrassentüren offen stehen lassen. Beim Fensterputzen am Küchenfenster bot sich mir heute morgen dieses Bild:

Auch den Winterduftschneeball musste ich nochmal fotografieren:

Sieht wirklich toll aus mitten im November

Auch Flip, der sich im Sommer gut versteckt hat, präsentiert sich vor dieser Kulisse

Es sind enorm viele Vögel unterwegs, obwohl es dauerhaft regnet, allerdings kein Starkregen. Vermutlich gibt es
auch außer meinem Futterblock jetzt wieder einiges an Futter zu entdecken, Regenwürmer beispielsweise.
Eichelhäher, Amseln, Spatzen und Ringeltauben grasen hinten im Garten einträchtig neben einander.

Futterblock

Anders als im letzten Winter stößt der rote Futterblock mit Beeren jetzt bei den Meisen auf großes Interesse. Ohne viel Hoffnung, dass er überhaupt beachtet wird, habe ich ihn mal in den Flieder gehängt und schon sind die ersten Meisen da.

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Copyright

Meine Fotos dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung weiter verbreitet werden. Wer sich nicht daran hält, verstößt gegen das Gesetz und macht sich strafbar. Bei kommerziellem Interesse können Bilder käuflich erworben werden.

Awards

Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.

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25. Mai 2012, 04:47
Klare Nacht
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