Blumiges
Auch das hier ist Zierlauch und in diesem Jahr macht er richtig Freude:
Nectaroscordum siculum bzw. (alter Name) Allium bulgaricum, der Bulgarische Zierlauch
Auf hohen kerzengeraden Stielen, wie beim Zierlauch üblich – entfalten sich hängende Glöckchen in Zartrosa, Gelb und Grün, die sich – wenn man Glück hat – irgendwann auch aufrichten. In diesem Jahr tun sie es. Es sind Blüten, die nur aus der Nähe wirklich wirken und bei mir stehen sie total verkehrt. Ich denke, man sollte viele zusammenpflanzen und am besten mit etwas anderem Hohem zusammen. Ich werde sie wohl nach der Blüte ausgraben und mir einen besseren Platz suchen als den Teichrand, an dem sie auch vereinzelt stehen. Bienen und Hummeln mögen die Glöckchen.
Am Zaun zum Wachtelweg blühen inzwischen die nächsten Clematis und entwickeln sich zu wahren Himmelsstürmern:
Leider, leider – jedenfalls sieht es momentan so aus – hat meine traumhaft schöne weiße “Arctic Queen” hinten am Carport die Welke. Sie sieht erbärmlich aus, es ist zum Heulen. Ein paar dickere Knospen hat sie, aber ich bezweifle, dass sie sich noch öffnen werden. Ein gewisser Schwund bei Clematis ist fast normal. Ich habe ja ziemlich viele Pflanzen und fast immer verliere ich eine pro Jahr. Die hochgezüchteten Hybriden mit den großen Blüten sind dabei wohl auch die gefährdetsten.
Stattdessen gibt es nochmal ein Foto von “Madame Le Coultre”, die die Korkenzieherhasel durchzieht. Ich habe sie jetzt mal am Abend fotografiert, das bekommt den weißen Blüten besser als die grelle Sonne tagsüber.
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Heute kamen weit weniger Vögel an den Teich als gestern. Aber ich habe die fleißigen Meiseneltern beobachtet, die unermüdlich Futter für die dauerpiepsenden Jungvögel anschleppen.
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Und ein Eichhörnchen hat mich auch mal wieder besucht:
Das sieht ganz schön gerupft aus; ich glaube, die Elterntiere sind samt und sonders im Stress.
Federbällchen
. . . fliegen derzeit durch die Gegend. Es sind die kleinen Rotschwänzchen, die das Nest verlassen haben. Aufmerksam geworden bin ich durch das “Geknattere” der Alten. Es ist immer wieder unglaublich, welchen Lärm diese kleinen Vögel machen können. Heute morgen hatte ich erstmal Bedenken, dass sie die Nacht überstanden haben, denn wir hatten wieder so ein fürchterliches Unwetter in der Nacht (mehr dazu auch heute wieder im anderen MainZauber-Blog). Aber der Geräuschkulisse nach haben sie alle überlebt.
Nichts Neues hingegen bei den Kohlmeisen – die Alten fliegen, die Jungen zetern
Der Garten sieht nun doch etwas zerzaust aus, zumal der Sturm gestern nacht vermutlich noch stärker war als in der Nacht zuvor. Aber es sind keine Bäume entwurzelt worden und auch sonst kriegt man mit Aufräumen und Aufbinden alles wieder hin. Heute ist es erneut sehr schwül, die Sonne sticht – wie man so schön sagt – und hin und wieder kommen starke Windböen auf. Ich habe ehrlich gesagt wenig Lust auf eine dritte Unwetternacht.
Schon vergeben
. . . oder erstmal gucken? Die ersten Interessenten sind schon da:
Und überhaupt herrscht im Garten reger Flugverkehr, vor allem unter den Elstern, die wie immer in den hohen Nadelbäumen nisten. – Das rote und das schwarze Eichhörnchen haben sich heute morgen rund um den dicken Stamm der großen Fichte gejagt. Das sah witzig aus, ging immer wie eine Spirale hoch und runter.












Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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