Wenig
. . . gibt es zur Zeit aus dem heimischen Garten zu berichten. Deshalb lohnt es sich, ab und an mal in meinen anderen Blog
zu gucken. Heute habe ich eine Reihe schöner Fotos aus Rüsselsheim mitgebracht.
Kreppel
Kreppel – anderenorts auch Berliner oder in unserer Bundeshauptstadt nun wieder Pfannkuchen genannt – waren früher mal ein reines Faschingsgebäck. Heute bekommt man sie fast das ganze Jahr über und sie schmecken meistens nach nichts mehr. Bei Anne – majorahn – gibt es mit dem Kalenderblatt für den März ein feines Kreppelrezept. Deshalb hier mal wieder der Link zu Annes Kalenderblatt im März.
Ich habe mich noch nie getraut Kreppel selbst zu backen. Und die meisten, die man heute kaufen kann, schmecken mir nicht. Sie haben nichts mehr mit den leckeren Kreppeln meiner Kindheit gemein. Eine meiner Tanten buk auch die kleinen Bällchen, wie Anne sie zeigt. Ich werde ihr Rezept mal ausprobieren.
* * *
An sich sind die Kreppel, die ich kenne, aber ein Hefegebäck. Meine Mutter hat die Kreppel immer mit einem Wasserglas aus dem Hefeteig ausgestochen. Ihre Bällchenform erhalten sie durch das anschließende letzte Aufgehen und beim Ausbacken im heißen Öl.
Hier mal ein klassisches Kreppelrezept:
500 g Mehl und 40 g Hefe
100 g Zucker
100 g flüssige aber abgekühlte Butter
1/4 l Milch – 1 Ei
1 Prise Salz – 1Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Zitronenschale oder etwas Zitroback
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(200 g Marmelade zum Füllen)
2 l Öl zum Ausbacken und am Schluß Puderzucker oder sehr feinen Zucker, um die Kreppel darin zu wälzen
Aus den Zutaten bis zum Strich wird ein klassischer Hefeteig geknetet, der wie üblich gehen muss, aus dem ausgerollten Teig werden die Kreppel ausgestochen, man lässt sie nochmals gehen und dann geht’s ab ins heiße Öl. Anschließend auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und im Zucker wälzen. Zum Füllen braucht man eine Gebäckspritze. Die hatte meine Mutter nicht, das weiß ich, aber ich weiß nicht mehr, wie sie es gemacht hat. Ich vermute, sie hat mit einem Löffelgriff in die noch ungebackenen Teiglinge ein Loch gestoßen, gefüllt und das Loch wieder verschlossen.
Gedichte
. . . an den Fensterscheiben – das ist eine Idee, die mir schon vor einiger Zeit bei Carmen und ihrem zauberhaften “Schweizer Garten-Blog” aufgefallen ist. Ich bin ja bekanntermaßen kein besonders kreativer Mensch was Basteln und Dekorieren angeht, aber als ich heute auf eben diesem Blog wieder auf einen solchen Fenster- oder Wandschmuck gestoßen bin, da hat’s mal “Klick” gemacht. Carmen hat einen sog. Vintagerahmen mit einem Gedicht von Christian Morgenstern “Drei Spatzen” verziert und das gefällt mir ausgesprochen gut. Die Idee stammt aber noch von einem weiteren Blog “Blümli-Garten” und auch diesem Link bin ich gefolgt. Danach habe ich mir kurzerhand Rahmen und Gedicht vorgenommen, auf meiner Festplatte nach Spatzen gesucht und das Ganze für mich neu zusammengebaut. Mir fehlt nun zwar eine selbstklebende, wieder entfernbare und auch noch bedruckbare Folie, aber ich hab das Werk einfach mal auf einem normalen weißen Blatt ausgedruckt und finde es richtig schön. Es klebt nun mit Tesafilm optisch nur unzureichend befestigt an einem Fenster, durch das wir nicht sooft rausgucken, sodass das weiße Blatt nicht unbedingt stört. Ich hoffe, dass auf dem Rahmen kein Copyright liegt. Wenn doch, dann bitte melden, dann entferne ich das Bild wieder aus dem Blog.
Für größer (1024 x 851) bitte anklicken.
Die Idee als solche werde ich mal weiterentwickeln. Man kann ja heute Fenster- und Wandschmuck mit allen möglichen Motiven kaufen, aber meistens ist das nicht billig und die Motiven gefallen mir nur selten. Da bietet es sich ja geradezu an, aus eigenen Fotos etwas in der Art zu gestalten. Ich werde jetzt mal nach dieser Folie googeln, die wird’s ja wohl irgendwo geben.
Nachtrag Nr.1: Billig ist etwas anderes. Durch die Bank kosten diese Folien (z.B. von DAT*-Becker) in DIN A4 pro Stück ca. 1 Euro. Meistens werden sie in einer Packung mit 15 Folien für 14,99 Euro angeboten. Den Vogel schießt C*nrad Shop ab, da wird eine! Folie für 2,25 Euro verkauft. Auch die Firma P*arl.de ist da nicht wirklich günstig. Da heißt es jedenfalls immer erst einen Probedruck auf Papier machen! Oder doch Overheadfolien nehmen und auf die unsichtbare Befestigung pfeifen. Es gibt ja auch kristallklares Tesafilm. Wenn nur die Finderabdrücke nicht wären! Oder hat jemand noch bessere Tipps?
Nachtrag Nr.2: Nicht selbstklebende transparente Folien sind erheblich billiger und da gibt es viele Angebote. Das müssen auch keine Overheadfolien sein (die hab ich allerdings noch).
Tomaten
. . . Planeten und Götter findet ihr heute außerdem noch im anderen MainZauber-Blog!
Nicht nur
. . . dicke Brummer habe ich heute fotografiert sondern auch noch zierliche Insekten und wilde Blümchen. Einen Teil der Bilder gibt es heute im anderen Mainzauberblog. unter dem Titel “Grüne Kiesgrube”. Bemüht euch mal nach “drüben” – ich denke, es lohnt sich.








Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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