Täglich Neues
Jede Morgenrunde im Garten zeigt mir derzeit neuen Überraschungen der positiven Sorte. Inzwischen blühen am Teich auch die Bergenien. Ich finde sie immer wieder wunderschön mit ihren dicken Blütendolden.

Hinten am Carport werden sich demnächst die blau-weißen Glöckchen der
Clematis alpina “Blue Princess” öffnen:
Die Magnolie steht in voller Blüte:

Von den Vergissmeinnichtsorten gefällt mir das Kaukasische einfach am besten:
Brunnera macrophylla ‘Jack Frost‘ ® – Silbriges Kaukasus-Vergissmeinnicht
Während der Blüte sieht es dem normalen Vergissmeinnicht zum Verwechseln ähnlich, hat mit ihm aber nur die Optik der Blüten gemein. Es ist eine winterharte Staude, die sich anders als das normale Vergissmeinnicht nicht wild im Garten vermehrt. Und erst nach der Blüte wachsen seine großartig gezeichneten Blätter zu ihrer wahren Größe heran. Es entsteht ein Busch , der es mit jeder Hosta aufnehmen kann.
Überlebenskünstler
Als echte Überlebenskünstler zeigen sich die kleinen Hornveilchen, die ich im Herbst in ihren Töpfchen und zusammen mit einer Baumheide in eine Zinkwanne gestellt habe. Sie trotzen seitdem jeglichem Wetter – waren eingeschneit, sind fast im Wasser ertrunken, Selbiges ist samt Töpfchen eingefroren und was machen die Hornveilchen? > sie blühen nach wie vor. Seit vorgestern ist die Zinkwanne wieder unter der Schneehaube aufgetaucht und nun – seht selbst:
Weil ich den gestrigen Schönwettertag mit einem ausgiebigen Spaziergang verbracht habe – siehe Mainzauberblog – bin ich nun eben mal raus in den Garten, nachdem der Regen aufgehört hat. Es sieht zwar im Großen und Ganzen eher ernüchternd aus aber trotzdem regt sich überall Leben. Meine Bambussträucher, die wirklich massenhaft Blätter abgeworfen haben, stehen trotzdem im schönsten Grün da. Ihnen gefällt vermutlich der viele Regen und die Schneeschmelze. Unter einem kalten und sehr trockenen Winter würden sie mehr leiden.
Auch Viburnum, der Schneeball, bringt noch einmal neue Blüten hervor. So kräftig wie er im November bereits
in Blüte stand, hatte ich das gar nicht mehr zu hoffen gewagt.
Schwanzmeise mit dem blühenden Schneeball im Hintergrund (rosa Farbtupfer)
Im Vorgarten stehen die kräftigsten Helleborussorten in den Startlöchern
Auch im Minialpinum hat doch mehr als erwartet bisher überlebt.
Aber von Alpengewächsen sollte man das auch verlangen können – oder?
Ausgesprochen gespannt bin ich, wie in diesem Jahr meine Magnolien blühen werden. Die alte Magnolie, die unter dem Teichbau ziemlich gelitten hatte, sieht bisher gut aus. Und das Bild oben zeigt die Knospen der neuen kleinen Sternmagnolie, die ich erst im letzten Jahr bei Ald* erstanden habe. Da trug sie gerade mal 3 Knospen. Die sieht eigentlich auch ganz vielversprechend aus. Nun ja, bis es dann wieder Frühling wird, ist noch jede Menge Geduld angesagt.
Sommerwetter
. . . im Oktober – ist das nicht herrlich? Seit dem frühen Vormittag spielt sich bei uns bereits alles im Freien ab. Zum Frühstück haben wir immerhin schon die Türen zwischen Wintergarten und Terrasse weit geöffnet, uns zur zweiten Tasse Tee gleich auf die Terrasse gesetzt und so ging es weiter. Aber nachdem ich eben auch noch ein Stündchen im Liegestuhl in der Sonne gebraten habe, muss ich mal rein in den Schatten, denn sonst habe ich heute Abend einen Sonnenbrand. Nur der Blick auf die inzwischen schon halb kahlen Bäume – die kleine Kupferfelsenbirne hat schon fast alle Blätter verloren – oder auf den von Blättern übersäten Rasen, zeigt, dass es eben doch Herbst ist. Und natürlich am Abend merkt man es. Ab 18 Uhr verschwindet bei uns die Sonne und um 19 Uhr ist es dann fast dunkel. Deshalb muss man den Tag eigentlich auch im Freien genießen, so lange wie es geht.
Das mit den Türen ist ja so ein Ding. Gestern Morgen flatterte mir doch prompt eine dicke Taube in den Wintergarten und flog natürlich – so wie das auch alle Insekten tun – hinter den geöffneten Flügel. Während sie mehrfach gegen die Fensterscheibe flog, habe ich dann hastig noch den zweiten Türflügel geöffnet, aber statt dass das dumme Tier nun endlich hinausgeflogen wäre, machte sie noch einen Spaziergang durch die Küche, bis Jeanie auf der Bildfläche erschien. Mir blieb fast das Herz stehen. Der Anblick der Katze hat dann aber doch geholfen, die Taube drehte um und fand endlich wieder hinaus ins Freie. Was für ein Glück!
Im Sommer wäre das ein eher bedenklicher Anblick: die kleine Kupferfelsenbirne
Die Magnolie, die im Frühjahr nur wenige Blüten hatte (der Teichbau war wohl schuld daran),
hat inzwischen zahlreiche Knospen angesetzt – das lässt hoffen
Viele Bilder aus dem Garten habe ich nicht mehr zu bieten, denn es blüht ja nichts Neues mehr. Neben den kleinen Polsterglockenblumen auch noch hie und da Storchschnäbel, die gelben Taglilien geben nun auch auf und von den Rosen blüht nur noch die Nostalgie – die dafür unermüdlich und fast schöner als im Sommer.
Ich glaube, dieses Bild werde ich gleich noch zu einer Grußkarte verbasteln.
*
Bitteschön: Von Herzen für dich! Zum Versenden einfach anklicken
Weitere Grußkarten findet ihr im Menu der Homepage und im normalen Blog.
18:30 Uhr >>> Habe gerade einen großen Kranichzug beobachten können.
Gartenfrosch ;-)
“Drei Tage war der Frosch so krank, nun rupft sie wieder – Gott sei Dank“, meinte der Göttergatte heute Mittag, als er mich knieend und in der Erde wühlend im Garten sah. Und so ist es, frau muss das gute Wetter ja ausnutzen. Der Umschwung kündigt sich indes schon an, seit zwei Stunden ist es zunehmend stürmisch und der Wind ist unangenehm kühl. Aber ich habe mal wieder mit Unkrautrupfen weiter gemacht, während der GöGa mit dem Fadenschneider die Ecken gesäubert hat, wo ich gestern mit dem Rasenmäher nicht hingekommen bin. In den Beeten wachsen leider immer noch rasend schnell und ständig neue Ahörnchen nach. Aber ich habe auch Mohn ausgesät und Kornblumen.
Der Sauerkirschbaum blüht wunderschön
Der erste Rhododendron hat seine Blüten geöffnet
An dem roten Tränenden Herzen kann ich mich kaum sattsehen
Am Himmel hört man ab und an die Geräusche von Flugzeugen, es scheint, als sei das allgemeine Flugverbot aufgehoben worden. Nein, das war allenfalls mal ein Flieger heute Nachmittag.
Inzwischen war auch der Vorabeiter des Gartenbaubetriebes da, aber weder er noch mein Mann konnten ein Loch oder einen Riss entdecken. Nun wurde das gesamte obere Becken von den Steinen geräumt, wieder mit Wasser gefüllt und die Wassertiefe mit Referenzmarken gemessen. Morgen kommt dann der Chef selbst vorbei und misst den Stand dann erneut und entscheidet, was anschließend passieren soll. Was zunächst nichts anderes bedeutet, als dass die Herrschaften unseren Beobachtungen nicht trauen. Wie auch immer, morgen werden sie es nachmessen können.
Einen Baumläufer habe ich noch mit der Kamera einzufangen versucht, aber das Kerlchen war sowas von fix – und dann laufen die ja auch noch spiralförmig um die Stämme nach oben – dass mir keine wirklich guten Bilder gelungen sind.
Leicht verwischt
Bisher hat das Wetter gehalten, es ist nicht mehr ganz so warm und der Himmel verschleiert aber immer noch sehr angenehm und meistens sonnig. Ich werd mal meine Wäsche abhängen gehn, mit Gartenarbeit ist Schluss für heute. Morgen geh ich garantiert wieder krumm . . .
Für alle (Süd-) Hessen: Am 24. April geht’s los mit der Landesgartenschau in Bad Nauheim und am 1. Maiwochenende ist wieder Pflanzenmarkt im Hessenpark in Neu Anspach im Taunus (siehe auch Links in den Sidebars).
Blick über den Zaun: im schattigen Nachbargarten blüht eine alte Magnolie immer noch sehr schön




















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




Kommentare