Es ist was dran . . .
am Märzwinter. Heute schneit es – am 25. Februar März 2009 im klimatisch begünstigten Frankfurt schneit es! Habe ich gerade Februar geschrieben? Na, genau so kommt es mir vor. Wenn ich in den Garten rausgucke, fang ich an zu frieren. Da bilden sich tatsächlich Schneehäufchen entlang des Bachlaufes, heute in der Früh sah es richtig winterlich aus. Mittlerweile geht der Schnee wieder in Schneeregen über. Na gut – diese Woche habe ich für den Garten schon abgeschrieben, hoffen wir also auf die nächste Woche. Der Gartenbaubetrieb hat angerufen, die Pflanzen kommen in den nächsten Tagen. War durch den langen Winter wohl auch nicht ganz einfach alles in Gärtnerqualität zusammen zu kriegen. Einiges – wie den Bambus – möchte ich ja auch schon von Anfang an in ziemlich groß haben. Weil nur Fargesia “Jumbo” groß genug zu bekommen war, haben wir uns erstmal auf zwei Exemplare beschränkt. Dafür habe ich mir gerade noch bei Pötschke einen kleinen Fargesia nitida dazu bestellt, der kommt dann erstmal in den Kübel auf die Terrasse. Außerdem habe ich mir noch zwei Clematis bestellt, die an die Längsseite vom Carport kommen sollen, einmal “Arctic Queen” – eine großblumige Hybride und dann noch die Vitcellasorte ” Avant-gardeTM”.
Lichtblicke im Märzwinter
“Märzwinter” – diesen Begriff lese ich derzeit häufig in den Zeitungen. Gemeint ist wohl dieses kalte Aprilwetter, in dem sich Sonne und Regen, Wolken, Wind und Graupelschauer abwechseln. Anders als im letzten Jahr, als uns dieses Wetter nach einem sehr milden und trockenen Winter und einem ausgesprochen warmen Februar volle Breitseite an Ostern erwischte, kann die Natur dieses Jahr damit vermutlich gut umgehen. Wir Menschen weniger. Uns dauert die kalte Jahreszeit inzwischen eindeutig zu lange und alle lechzen nach Wärme und Licht.
Heute Nachmittag setzt sich zunehmend die Sonne durch und meine Laune steigt sofort. Aber draußen ist es kalt. Während ich am PC hinter geschlossenem Fenster Frühlingsgefühle entwickeln kann, wird’s mir sa*kalt, wenn ich mal für einen kurzen Moment mit der Kamera raus in den Garten gehe.

Die frühen Mininarzissen zeigen sich inzwischen überall

Und an einigen geschützten Stellen blühen bereits die Hyazinthen

Die Magnolie darf nun doch stehen bleiben, dafür wurde der Ahorn am Zaun noch etwas stärker gestutzt. Es wäre auch ein Jammer gewesen, wenn durch einen Umzug die schöne Pflanze in diesem Frühjahr ihre Knospen verloren hätte. Außerdem macht sie sich am Fußende des “Teiches” geradezu prächtig. Links – die kahlen Meter Zaun und Garagenwand des Nachbargrundstücks – warten dringend auf den Bambus und weitere Gewächse.

Wo unser Hausbaum gefällt wurde, hat ein Tränendes Herz die Aktion offenbar gut überstanden. Hier habe ich die Blätter noch nicht abgeräumt, aber wie ich sehe, lohnt es sich doch nachzusehen, was noch zu retten ist.

Alle Rosenstöcke treiben schon. Die kleine “Rumba” hat schon richtige Blätter. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kommen im Moment tulpenähnliche Blätter zum Vorschein. Das werden doch nicht die im letzten Jahr schmerzlich vermissten Kaiserkronen sein? Drei Zwiebeln hatte ich 2007 gesetzt, nur eine einzige hat im Frühjahr 2008 geblüht.

Ein Rotkehlchen sucht sich im umgepflügten Boden sein Futter. Es ist sehr scheu, ich kann es nur durch’s Fenster fotografieren. – Jetzt wird es wieder finster, der nächste Regenguss steht bevor.

Nach dem Regen ( nach einem Regen )






Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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