Meisen
Unterschiedlicher könnte das Wetter momentan gar nicht sein, wie es sich derzeit von Tag zu Tag gebärdet. Gestern grau und nur kalt, heute wieder wunderbare Sonne, blauer Himmel – aber weiterhin kalt. Vor allem der Wind ist grausam – in der Sonne ist es eigentlich ganz schön. Extrem auch die Temperaturunterscheide zwischen drinnen (der Wintergarten heizt sich total auf) und draußen. Immerhin – es ist gerade so warm, dass wir sogar bei leicht geöffneter Terrassentür im T-Shirt dort im Wintergarten sitzen können. Da kann man sich vorstellen, wie herrlich es draußen ohne diesen kalten Wind wäre. Im Garten hält man es ohne Jacke allenfalls mal für zwei, drei Minuten aus.
Heute mal rote Tulpen – passend zu den Tischsets ;-)
Im Garten zeigt heute sogar eine rote Wildtulpe an einer geschützten Stelle ihre fast geöffnete Knospe. Das lässt doch hoffen. Auch einige Forsythien werden allmählich gelb.
Eichhörnchen und Vögel sind jetzt so richtig wild auf mein Futterangebot. Ich kann die Futterstellen
kaum schnell genug nachfüllen, egal ob Streufutter, Nüsse, Apfelstückchen oder Rosinen.
Auch die Meisenknödel- und ringe sind immer noch gut besucht.
Die Vögel lassen sich von den bunten Dekoeeier nicht abschrecken.

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Es wird allmählich eng am “Wasserloch”. Der untere Teich – der ja nur wenige Zentimeter hoch Wasser hat – ist ganz gefroren und im mittleren Bachlaufbecken gibt es auch nur noch wenige freie Stellen. Nur ganz oben im Quellbecken ist noch alles offen.
Noch hat die Amsel die Wasserstelle für sich – aber nicht mehr lange.
Ein Buchfinkenpaar hat eindeutig auch Durst und sie bleiben auch nicht allein.
Was für ein Andrang!
Auch die Spatzen fallen wieder ein.
Das Rotkehlchen mag keine Gesellschaft . . .
Es schaut den anderen von erhöhter Warte aus zu und begibt sich auf Nahrungssuche.
Eben (15 Uhr) fängt es mal ein bisschen kräftiger an zu schneien. Brauch ich eigentlich nicht, denn ich muss nochmal mit dem Auto los. Nur zum Friseur, aber ich hoffe trotzdem, dass es nicht etwa richtig viel Schnee gibt. Aber bisher . . . schaun wir mal.
Ich habe seit gestern immer mal wieder Probleme mit dem Seitenaufbau – es dauert und dauert – ein Virencheck hat allerdings nichts ergeben. An anderen PCs im Haus gibt es keine Probleme – seltsam. Mein Laptop läuft übers WLAN, aber bei Stefans Tablet merkt man nichts.
. . . auf Ecstacy oder was war da im Garten gerade los? Sowas habe ich ja noch nie erlebt. Dass wir im Moment besonders viele Meisen im Garten haben, ist mir jetzt schon täglich aufgefallen. Aber eben waren sie gleich im Dutzend unterwegs – wenn das reicht mit dem Dutzend. Dazwischen ein einsamer Kleiber, ein paar Spatzen, Amseln - und eine große Saatkrähe musste ich von den Meisenknödeln verscheuchen. Ich habe mir schon überlegt, ob es eventuell sogar ein Rabe gewesen sein könnte, aber das glaube ich nicht.
Die Meisen jedenfalls sind echt wie voll auf Speed rund um das Futterhäuschen geflogen, nach hinten zum Kirschbaum, ans Wasser, dann wieder auf den Flieder oder die Hasel als Ausgangspunkt für den nächsten Anflug ans Futterhaus – wie die Verrückten. Eben war mal für einen Moment Ruhe. Da saß nur noch der Kleiber geradezu versonnen im Futterhaus drin – nun geht’s von Neuem los.
Leider ist das Wetter heute wieder grau und trübe, zum Fotografieren eigentlich zu finster. Aber ich musste da einfach ein paar Bilder machen. – Dass ich nun auch wieder ein paar Amseln gesehen habe, freut mich. Als im vergangenen Jahr viel über das Amselsterben geschrieben wurde, war bei uns davon wenig zu spüren. Aber im Moment sieht und hört man fast keine Amseln. Das ist wirklich auffällig. Ich hoffe, sie erholen sich wieder.
Ich weiß nicht, ob die Übermacht der Meisen dafür verantwortlich sein kann, dass ich auch kaum noch Rotkehlchen oder Rotschwänzchen zu Gesicht bekomme. Allerdings muss ich sagen, es wird nie langweilig da draußen im Garten. So habe ich früher nie Eichelhäher zu Gesicht bekommen, plötzlich sind sie regelmäßig da. Ich bin mal gespannt, was sich an Vögeln einstellt, wenn es richtig Winter ist. Meine Katzen sind jedenfalls ganz aufgeregt, wenn sie durch’s Fenster “Vogel-TV” schaun ;-) ![]()
. . . kann man sicher darüber, ab wann es sinnvoll ist im Garten Vögel zu füttern. Und ich gebe zu, dass ich auch bislang noch nie so früh im Jahr damit angefangen habe wie diesmal. Kommt sicher durch die frostigen Nächte vor einer Woche und davon, dass wir hier um Frankfurt herum keinen wirklich schönen Herbst haben. Aber es gibt inzwischen durchaus auch Empfehlungen, das man rund ums Jahr zufüttern soll.
Für mich ist es jedenfalls ein täglicher Quell der Freude die Vögel im Garten zu beobachten, egal ob sie im Hochsommer an den Teich kommen oder jetzt an die ersten Meisenknödel. Es herrscht reges Treiben da draußen, und heute habe ich zu meiner Überraschung gesehen, dass es auch die Spatzen schon gelernt haben sich an so einem Meisenknödel festzukrallen.
Der Knödel im Kirschbaum wird am häufigsten angeflogen, aber auch der am Hirtenstab in Hausnähe ist
bereits akzeptiert. Wenn hinten zuviel Trubel herrscht, kommen Blau- und Kohlmeisen nach vorne.
Ich sag’s euch: das ist spannender als jeder Krimi, was da draußen rund um den Energieklops abgeht. Ich sollte da am besten mal ein Video drehen. Nur blöd, dass das Licht schon wieder so schlecht ist.
Um die Futterstelle konkurrieren Amseln, Blaumeisen, Kohlmeisen und die Baumläufer. Am Boden darunter suchen Spatzen, Buchfinken und ab und an das Rotkehlchen, nach dem was runter fällt.
Hier hat sich gerade die Amsel behauptet . . .
. . . die kleinen Baumläufer mussten deshalb zur Magnolie und an den Teich ausweichen.
Wenn sich die Amseln unter einander streiten, sind ganz schnell die Meisen da . . .
. . . und das Eichhörnchen kommt nicht nur zum Fressen, das schaukelt auch gleich noch ‘ne Runde.
So, jetzt ist aber Schluss. Das Licht wird immer weniger, die Bilder immer schlechter und außerdem sind die Motive eh immer die Gleichen. Allzu viel ist ungesund. Aber ganz sicher bleib ich hier noch eine Weile sitzen und guck dem munteren Treiben zu. Ich sollte mir meine Mischung für den Klops patentieren lassen *g*.
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Jetzt habe ich die Kamera doch nochmal rausgeholt. Eine späte Abendsonne wirft ein tolles Licht auf den Sauerkirschbaum. Das musste ich einfach nochmal fotografieren.
Das ist schon irre, was gutes Licht ausmacht. Da entsteht sofort Brillanz, die kein Fotoprogramm z.B. aus den Bildern oben drüber rausholen könnte.





