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Trocken
. . . auch ein bisschen sonnig, aber nicht so wirklich schön präsentiert sich der heutige Samstag. Ich empfinde das Wetter als drückend. Nicht im Sinne von schwül sondern eher niederdrückend. Ich spüre das nächste Tief kommen, habe Kopfschmerzen und bin irgendwie lustlos. Zwar habe ich mehrere Waschmaschinenladungen Wäsche auf der Leine, bin aber dauernd auf dem Sprung sie abzunehmen, weil sich immer wieder schwarze Wolken am Himmel zusammen ballen. Bisher ist es allerdings gutgegangen.
Aber für einen kleinen Fotospaziergang im Garten hat’s dann doch gereicht, nur auf so richtig Gartenarbeit hab ich keinen Bock. Aber spätestens am Montag muss ich einige Rosen spritzen. Bislang habe ich mich so gefreut, dass sich alle Rosen so toll machten, kein Pilz war nach dem langen Winter in Sicht, aber das hat sich nun innerhalb dieser verregneten Woche leider geändert.
Eine letzte, fast schwarze Tulpe im Vorgarten – die Tulpenzeit ist in unserem Garten vorbei
Dafür blühen nicht nur die großen Rhododendren sondern auch die kleinen Alpenrosen
im Steingarten – und ein Sedum blüht auch
An einigen Stellen darf sich auch das wilde Geranium foetidum ausbreiten . . .
. . . das kaum weniger hübsch ist als die größeren Zuchtformen
Geranium cinereum ‘Ballerina’
Geranium himalayense ‘Gravetye’
Irgendwo habe ich im letzten Jahr hier im Blog sicher vermerkt, wie die diversen “Geraniümer” heißen, aber so aus dem Stehgreif weiß ich das nicht mehr.
Diverse Hornveilchen blühen immer noch unermüdlich . . .
. . . und Linus beehrt uns auch schon wieder!
So ein bisschen Sonne tut uns allen gut.
Für alle, die morgen eine E-Card zum Muttertag gebrauchen können, hab ich was:
Für größer und zum Verschicken einfach anklicken!
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Beim NABU findet seit gestern und bis einschließlich morgen wieder die Aktion “Stunde der Gartenvögel” statt. Es geht darum innerhalb einer Stunde des Tages die diversen Singvögel im Garten zu zählen bzw. zu identifizieren. HIER geht’s zur Information. Ich habe mir gerade einen Zählbogen ausgedruckt und werde mich mal auf Beobachtungsposten begeben.
Nach einer Stunde: Das ist doch wieder typisch – normalerweise tanzen mir die Vögel fast auf der Nase herum, aber wenn man auf sie wartet, ist plötzlich Sendepause. Na ja, gar so schlimm war es nicht und die Verteilung in etwa so wie ich mir das gedacht hatte: Kohlmeise, Blaumeise, Spatz (!man höre und staune), Amsel, Grünfink, Heckenbraunelle, Türkentaube, Ringeltaube und hurra! – sogar ein Buchfink. Unser Nistkasten mit den Kohlmeisen scheint leer zu sein und ich dachte, ich könnte den ersten Ausflug der Jungvögel beobachten, so ein Mist aber auch. In Frankfurt haben erst 5 (fünf) Gärten mitgemacht – das ist wirklich traurig. – Kennt ihr für die Stadttauben den Ausdruck “Ratten der Lüfte”? Nach meinen heutigen Beobachten könnte man glatt auch “Karnickel der Lüfte” nennen – das war vielleicht ein Geschnaksel im Ahorn!
Keine Turteltauben – nur turtelnde Tauben
Ringeltauben beim Vorspiel
HIER noch ein Link zu einer NABU Seite mit 40 Singvogelporträts einschließlich Tonbeispielen ihrer Rufe. Ist wirklich sehr schön und informativ gemacht.
Updates
Heute habe ich auf den Menü-Seiten “Wildtiere” und “Vögel” einige neue (auch neue “alte”) Fotos eingefügt. Unter anderem auch bei den Vögeln den Kormoran, den ich vor einem Jahr an der Nidda fotografiert habe (das Foto findet man also ziemlich weit unten auf der Seite unter 2009).
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Im vergangenen Jahr war er bei uns an der Nidda stark vom Abschuss bedroht, weil sich die diversen Anglervereine über die Anzahl beschwert hatten. Glücklicherweise haben sich viel Niddaspaziergänger dagegen zur Wehr gesetzt und der weitere Abschuss wurde verboten.
Fotografiert an der Nidda bei Frankfurt – 2009
Jahrzehntelang war der Kormoran (Phalacrocorax carbo) aus Deutschland so gut wie verschwunden – das Ergebnis intensiver Verfolgung durch Fischer und Angler. Erst nach konsequentem Schutz durch die EG-Vogelschutzrichtlinie (1979) leben in Deutschland heute wieder rund 24.000 Brutpaare, davon mehr als die Hälfte in großen Kolonien nahe der Küste. Quelle: NABU
Kormorane, fotografiert 2008 im Zoo von San Diego/Kalifornien
NABU
Ich will doch hier nochmal ein hohes Lied auf den NABU singen. Neulich hatte ich denen schonmal das Foto mit dem Bluthänfling geschickt, als ich noch dachte, es sei ein ganz anderer Vogel. Heute habe ich wegen der Wespen im Kompost nachgefragt und auch jetzt wieder sofort eine Antwort bekommen. Wen es interessiert, die Antwort war Folgende: “Keine Sorge, die Wespen geben im Winter die Nester auf und beziehen sie auch nicht wieder. Sie können also im Spätherbst oder im Frühling unbesorgt den Kompost umsetzen.Wenn sich Wespen in Rollädenkästen einnisten empfehlen wir, die Nester bewußt nicht zu entfernen. Dann bleibt der günstige Platz besetzt, und kann nicht wieder besiedelt werden (allenfalls benachbart).”
Übrigens bin ich auch gerne auf den NABU Webseiten unterwegs. Die sind immer sehr interessant.
Zippammer? Bluthänfling!
War keine Zippammer – ist ein Bluthänfling. Bild ausgetauscht gegen Bild mit korrekter Beschriftung – siehe auch mein Beitrag vom 29.Mai >>>

Wer kann mir sagen, was ich da heute am Teich entdeckt und leider nur sehr undeutlich fotografiert habe? Dieser Vogel fiel mir zuerst durch seinen auffälligen roten Brustlatz auf, ohne dass es ein Rotkehlchen sein konnte. Ein Gimpel (Stieglitz) kann es eigentlich auch nicht sein. Ich habe ein bisschen auf den mir bekannten Vogelkundeseiten rumgesucht und bin auf die Zippammer (Emberiza cia) gestoßen, von der ich vorher noch nie gehört habe. Gefunden habe ich die Zippammer HIER.
Zitat Wikipedia: Der Kopf der erwachsenen Tiere ist grau gefärbt und weist eine schwarze Wangenzeichnung sowie einen weißen Augenstreif auf. Der Oberschnabel ist dunkel gefärbt, der Unterschnabel ist wesentlich heller. Die Weibchen sind jedoch stets etwas matter gefärbt. Der Bauch ist Orangebraun und die Unterseite des Schwanzes hat sehr viel Weiß. Der Rücken ist überwiegend bräunlich gefärbt. Auf der Oberseite des Schwanzes fallen weiße Kanten auf. Weniger auffallend ist die feine, doppelte Flügelbinde. Der Bürzel ist ungestreift, bei Altvögeln hat er einen rostbraunen Farbton.
Falls von euch jemand den Vogel auf meinem Foto identifizieren kann, würde ich mich über einen Kommentar dazu freuen. Das Foto habe ich auch an den NABU Hessen geschickt. Wenn die Zippammer so selten ist – wenn es denn eine war – dann ist das sicher auch für den NABU interessant.




Blattchallenge2010



