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Updates

Heute habe ich auf den Menü-Seiten “Wildtiere” und “Vögel” einige neue (auch neue “alte”) Fotos eingefügt. Unter anderem auch bei den Vögeln den Kormoran, den ich vor einem Jahr an der Nidda fotografiert habe (das Foto findet man also ziemlich weit unten auf der Seite unter 2009).

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Im vergangenen Jahr war er bei uns an der Nidda stark vom Abschuss bedroht, weil sich die diversen Anglervereine über die Anzahl beschwert hatten. Glücklicherweise haben sich viel Niddaspaziergänger dagegen zur Wehr gesetzt und der weitere Abschuss wurde verboten.

Fotografiert an der Nidda bei Frankfurt – 2009

Jahrzehntelang war der Kormoran (Phalacrocorax carbo) aus Deutschland so gut wie verschwunden – das Ergebnis intensiver Verfolgung durch Fischer und Angler. Erst nach konsequentem Schutz durch die EG-Vogelschutzrichtlinie (1979) leben in Deutschland heute wieder rund 24.000 Brutpaare, davon mehr als die Hälfte in großen Kolonien nahe der Küste. Quelle: NABU

Kormorane, fotografiert 2008 im Zoo von San Diego/Kalifornien

NABU

Ich will doch hier nochmal ein hohes Lied auf den NABU singen.  Neulich hatte ich denen schonmal das Foto mit dem Bluthänfling geschickt, als ich noch dachte, es sei ein ganz anderer Vogel. Heute habe ich wegen der Wespen im Kompost nachgefragt und auch jetzt wieder sofort eine Antwort bekommen. Wen es interessiert, die Antwort war Folgende: “Keine Sorge, die Wespen geben im Winter die Nester auf und beziehen sie auch nicht wieder. Sie können also im Spätherbst oder im Frühling unbesorgt den Kompost umsetzen.Wenn sich Wespen in Rollädenkästen einnisten empfehlen wir, die Nester bewußt nicht zu entfernen. Dann bleibt der günstige Platz besetzt, und kann nicht wieder besiedelt werden (allenfalls benachbart).”

Übrigens bin ich auch  gerne auf den NABU Webseiten unterwegs. Die sind immer sehr interessant.

Zippammer? Bluthänfling!

War keine Zippammer – ist ein Bluthänfling. Bild ausgetauscht gegen Bild mit korrekter Beschriftung – siehe auch mein Beitrag vom 29.Mai >>>

bluthaenfling

Wer kann mir sagen, was ich da heute am Teich entdeckt und leider nur sehr undeutlich fotografiert habe? Dieser Vogel fiel mir zuerst durch seinen auffälligen roten Brustlatz auf, ohne dass es ein Rotkehlchen sein konnte. Ein Gimpel (Stieglitz) kann es eigentlich auch nicht sein. Ich habe ein bisschen auf den mir bekannten Vogelkundeseiten rumgesucht und bin auf die Zippammer (Emberiza cia) gestoßen, von der ich vorher noch nie gehört habe. Gefunden habe ich die Zippammer HIER.

Zitat Wikipedia: Der Kopf der erwachsenen Tiere ist grau gefärbt und weist eine schwarze Wangenzeichnung sowie einen weißen Augenstreif auf. Der Oberschnabel ist dunkel gefärbt, der Unterschnabel ist wesentlich heller. Die Weibchen sind jedoch stets etwas matter gefärbt. Der Bauch ist Orangebraun und die Unterseite des Schwanzes hat sehr viel Weiß. Der Rücken ist überwiegend bräunlich gefärbt. Auf der Oberseite des Schwanzes fallen weiße Kanten auf. Weniger auffallend ist die feine, doppelte Flügelbinde. Der Bürzel ist ungestreift, bei Altvögeln hat er einen rostbraunen Farbton.

Falls von euch jemand den Vogel auf meinem Foto identifizieren kann, würde ich mich über einen Kommentar dazu freuen. Das Foto habe ich auch an den NABU Hessen geschickt. Wenn die Zippammer so selten ist – wenn es denn eine war  – dann ist das sicher auch für den NABU interessant.

NABU – Stunde der Gartenvögel

Auch 2009 gibt es beim NABU wieder die Aktion “Stunde der Gartenvögel” – von heute bis einschließlich Sonntag kann man daran teilnehmen. Nähere Erläuterungen gibt es auf der entsprechenden NABU-Seite. Im Grunde geht es darum, sich im Garten mal eine Stunde Zeit zu nehmen und alle Vögel zu notieren, die einem in dieser Zeit auffallen. Für heute könnte ich neben der Amsel auf jeden Fall schon mal das Rotschwänzchen aufzählen, das vorhin im Teich gebadet hat. Leider ist das Wetter nicht so schön, dass ich nun wirklich Lust hätte, mich einfach so eine ganze Stunde in den Garten zu setzen. Wäre es wärmer, könnte man sich ja mit einem Buch nebst Bleistift und Notizblock (und Kamera natürlich) in den Garten setzen. Mal sehn, morgen und übermorgen geht’s ja auch noch. Hm – das Eichhörnchen, das gerade über die Terrasse rennt, gehört allerdings nicht dazu. Und HIER gibt es auch noch einen kurzen Film zur Aktion. Ebenfalls auf der NABU-Seite: ein Online-Vogelführer, also eine Seite, auf der man die beobachteten Vögel anhand von Merkmalen bestimmen kann, wenn man sich nicht sicher ist.

Heckenbraunelle

Und dann habe ich noch die Heckenbraunelle fotografieren können, die ich zunächst für einen Zaunkönig gehalten habe.

zaunkoenig1

*

zaunkoenig2

Was mich irritiert und letztendlich zur Heckenbraunelle geführt hat, dass sind die grauen Federn hinter den Augen. Das hat der Zaunkönig so nicht.

Die Heckenbraunelle (Prunella modularis) ist eine Vogelart aus der Gattung Braunellen, der einzigen Gattung in der gleichnamigen Familie Braunellen (Prunellidae). Es ist ein weit verbreiteter und häufiger Waldvogel, aber auch in Parkanlagen, Wäldern, Heiden, Gärten und Stadtgebieten zu finden.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich nochmal auf die Seite der Firma Vivara hinweisen, in der es ebenfalls eine wunderschöne Übersicht über unsere Vogelwelt gibt – Informationen, Bilder und Vogelstimmen.  HIER zum Beispiel ein Video und der Gesang der Heckenbraunelle. Von Vivara gibt es sehr schöne regelmäßige Newsletter und einen kostenlosen Katalog. Es ist ein Anbieter, der mit dem NABU eng zusammen arbeitet.

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