neue Stauden

Während ich gestern Nachmittag noch im Opelzoo unterwegs war, kam noch mein Gaissmayerpaket mit einigen neuen Stauden, die ich heute gleich einpflanzen werde. Zwar ist weder das Wetter dazu angetan mich in den Garten zu locken, noch fühle ich mich entsprechend, aber “wat mutt, dat mutt” oder so ähnlich. Bestellt und bekommen habe ich:

  • Dreiblattspieren – Gillenia trifoliata (die mich mit ihrem Austrieb im Botanischen Garten so fasziniert hatten)  >>> soll sonnig bis halbschattig stehen
  • Mandelblättrige Purpurwolfsmilch – Euphorbia amygdaloides ‘Purpurea’ >>> soll halbschattig stehen
  • Neuseeland-Windgras – Anemanthele lessoniana (kommen an den Teich)
  • Oktobersilberkerze – Cimicifuga simplex ‘White Pearl’   >>> kommt ins weißbetonte Schattenbeet unter der hohen Tanne

* * *

Na bitte, die Sonne belohnt meinen Garteneifer- es geht auf 13 Uhr zu und seit ein paar Minuten klart es auf und wird wieder richtig schön. Meine Mannen sind noch unterwegs, deshalb habe ich mit dem Mittagessen Zeit. Von den gerade gepflanzten Stauden und Gräsern geben Fotos noch nicht allzu viel her, aber ich habe mal das Windgras und die Wolfsmilch fotografiert.

Neuseeland-Windgras – Anemanthele lessoniana

Bei Gaissmayer heißt es zu diesem Gras: “Ein ausdrucksstarkes Gras mit halbkugelförmig überhängenden grünen Halmen, die sich im Herbst in faszinierenden Gelb-, Orange- und Rottönen zeigen. Es bildet dichte Horste und liebt vollsonnige, nicht zu trockene Standorte. Ein halbimmergrünes Gras, das bei uns leider nicht völlig winterhart ist und deshalb Winterschutz benötigt! Anemanthele lessoniana wird auch Fasanenschwanzgras genannt. Es stammt aus den Bergen Neuseelands, wo es häufig an Bächen zu finden ist.”

Da alle meine Gräser den letzten Winter überlebt haben – auch das nicht unempfindlichen Imperata cylindrica ‘Red Baron’ (Japanisches Blutgras) – hoffe ich, dass sich auch das Windgras am Teich wohlfühlt.  Blutgras und Stachelschweinggras schlagen im Moment wieder aus (bei diesen Beiden war ich mir nicht sicher), andere Gräser blühen bereits und sind kräftig gewachsen.

Mandelblättrige Purpurwolfsmilch – Euphorbia amygdaloides ‘Purpurea’

Bei Gaissmayer heißt es zu dieser Wolfsmilch: “Diese schöne, auch im Winter belaubte Staude bringt Farbe in die “vierte”, eher triste Jahreszeit. Im Laufe eines Jahresganges verändert sich ihr Aussehen dramatisch. Im Winter werden die an roten Stängeln sitzenden Blätter matt purpurrot bis mahagonifarben. Im zeitigen Frühjahr erscheinen an den Trieben leuchtend weinrote Spitzen, die beinahe wie Blüten wirken, während die unteren Blätter vergrünen. Die ab April sehr zahlreich aufblühenden limonengrünen bis grünlich-gelben Blüten stehen in einem aufregenden Farbkontrast dazu.

Im letzten Jahr hatte ich um diese Jahreszeit als Pfennigartikel Zwiebelchen einer sog. kalifornischen Hyazinthe eingegraben und dann später nach dem botanischen Namen gesucht, als sie mir mit ihren kornblumenblauen Blüten den ganzen Sommer durch Freude bereitet hatten. Inzwischen weiß ich, dass es sich um Brodiaea oder Triteleia handelt. Ich habe mir neulich wieder welche mitgebracht und heute eingegraben. Die vom vergangenen Jahr treiben bereits.

Triteleia laxa oder Brodiaea laxa – Kalifornische Hyazinthe
(ein Bild vom letzten August)

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Mein üppig wuchernde Clematis alpina “Blue Princess” blüht sogar innen im Carport!


Innen . . .

. . . und Außen

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