Mogelpackung
Was für eine Mogelpackung war dieser Tag heute doch! Zunächst wunderbar sonnig und warm, dann hat sich gegen Mittag alles komplett zugezogen und ich dachte, ich krieg einen Hüttenkoller, so grau war da draußen alles. Und nun – der reinste Hohn – geht es auf 17 Uhr zu und die Sonne scheint kurz vorm Untergehen wieder. Da habe ich mir nur kurz die Digi geschnappt, um wenigstens im Garten noch ein paar Fotos zu machen.
Die Blätter der Zaubernuss sehen gerade ganz toll aus
Auch einer meiner Rhododendren – der Älteste – bekommt im Herbst regelmässig einige sehr schön gefärbte Blätter.
Die anderen Rhododendren bleiben grün oder bekommen allenfalls mal ein paar gelbe Blätter.
Ein Knaller: der Schlitzahorn am Teich
Eine im Sommer fast langweilige, weil rein dunkelgrüne Hosta sieht jetzt gerade nochmal richtig toll aus.
Meinen Oleander habe ich heute auch wieder ins Freie gestellt. Es ist ja wieder richtig warm geworden und er hat noch so viele Knospen.
Aber hallo!
Inzwischen stürmt es wie verrückt. Heute Morgen war ich noch im Garten und bin zunehmend von oben mit Ahörnchen, Schuppen der Tannenzapfen und Blättern zuge”schneit” worden. Es ist alles schrecklich trocken, ich hätte nichts dagegen, wenn es nun endlich mal wieder regnen würde. Der Rasen, denn ich heute nochmal gemäht und von Blättern gesäubert habe, sieht so gelb aus wie sonst nur im Hochsommer.
Ein paar kleine bunte Hingucker
Die Beete und Rabatten muss ich – wo noch etwas blüht und wachsen will - nach wie vor gründlich wässern. Erst war es nun wochenlang sehr warm und nun trocknet der Wind alles aus. Täglich gucke ich nach den beiden Clematispflanzen, die ich – welk wie sie waren – schon zurück geschnitten hatte. Nun klettern sie munter und grün wie im Frühling wieder am Rankgerüst hoch und haben reichlich Blütenknospen. Aber ob das nochmal was wird? Vermutlich eher nicht.
Bambus bei Sturm ist unglaublich. Die Halme biegen sich bis zur Waagrechten um im nächsten Moment
wieder unerschütterlich nach oben zu zeigen.
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Das Mini-Alpinum kann sich inzwischen zu jeder Jahreszeit sehen lassen, wenn ich es nicht gerade
von Unkraut überwuchern lasse.
Und nochmal ein Blick auf den Oleander am Hauseingang: gerade jetzt eine absolute Augenweide
Wie im Süden
. . . wobei dort vermutlich im Oktober inzwischen alles verbrannt ist. Hier blühen jedenfalls wieder die Rosen. Der Duft der “Compassion” umgibt mich, wenn ich an der Haustür stehe und auch die Clematis dort haben wieder neue Knospen. Und das, obwohl ich vor ca. drei Wochen schon alles zurück geschnitten hatte. Am verblüffendsten ist das im Kasten am Wintergartenfenster zum Vorgarten. Dort waren die Clematis total welk und ich hatte sie komplett auf Erdniveau geschnitten. Nun klettern sie wieder munter in die Höhe.Und der Oleander, der im Sommer nicht blühen wollte, der läuft nun zur Hochform auf.
Aber natürlich gibt es auch im Garten genügend Anzeichen für den nahenden Herbst, nicht nur die Eichhörnchen. An den schattigen, feuchten Stellen, die immer mit Moos bedeckt sind, sprießen munter die Pilze, vor allem wenn im Boden noch alte Wurzeln vorhanden sind. Und inzwischen blühen bereits zwei Helleborussorten. Der Winterduftschneeball hat schon ganz rote Blätter und hat einige Blüten geöffnet.
Frühling locken
Nun ist es ja wirklich wieder ziemlich kalt geworden. Wir haben zwar keinen Schnee und auch heute kommt ab und an die Sonne durch, aber in der Früh war alles bereift und das Gefühl von Vorfrühling schwindet allmählich wieder. Also was tun? Den Frühling locken und erstmal ins Haus holen. Denn machen wir uns nichts vor: 6- 8 Wochen werden wir uns noch gedulden müssen, bis es draußen wieder richtig bunt wird.
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Mein kleines Moosbeet im Treppenhaus mit den winzigen Tête-à-Tête – Narzissen
Direkt dahinter die ersten Oleanderblüten
Am Küchenfenster musste nun auch das Dürerhäuschen endgültig weichen -
dort hat jetzt noch ein Basilikumtopf Platz gefunden
Den Esstisch im Wintergarten zieren frische Tulpen
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Das ist die weiße Orchidee, die ich mir gestern mitgebracht habe . . .
Meine alte pinkfarbene Orchidee hat sich inzwischen prächtig gemacht. Nur die erste der neuen Blüten
war recht klein, die weiteren sehen wunderschön aus und sind auch wieder größer
Detail der pinkfarbenen Orchidee
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Im Garten herrscht nun auch wieder Hochbetrieb rund um alle Futterstellen, seitdem es wieder frostig geworden ist. Ich habe heute schon zweimal den Futtertisch aufgefüllt und er ist schon wieder leer. Auch das Vogelhäuschen wird nun eifrig aufgesucht und selbst einige der bislang überall im Garten verteilten Meisenknödel sind plötzlich sehr beliebt. Ich schätze der lange Winter, der praktisch schon Anfang Dezember 2010 begonnen hat, macht sich allmählich bemerkbar. Vielleicht hat auch in anderen Gärten die Fütterungsbereitschaft nachgelassen, seitdem kein Schnee mehr liegt – keine Ahnung.
Ein Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla) hat den Meisenknödel erobert
Die zierlichen Türkentauben mag ich gerne, jedenfalls lieber als die fetten Ringeltauben, die ihre
kleineren Verwandten ständig vom Futtertisch verscheuchen
Mittlerweile kommen aber auch die Türkentauben häufiger, meistens ist es ein Pärchen
Licht & Schatten
Es herbstelt – eindeutig. Zwar dominieren im Garten noch die Sommerblüher, aber die Atmosphäre hat sich in kurzer Zeit eindeutig verändert. Dass es jetzt zudem ziemlich häufig geregnet hat, tut ein Übriges dazu. Die Liegestuhlzeiten scheinen vorbei zu sein.
Die Freilandfuchsie hat sich am Fuss der alten Fichte zu einem prächtigen Busch entwickelt
Dahinter steht die Herbstanemone in den Startlöchern
Als letzter meiner alten Garteneibische blüht nun auch dieser Rot-Weiße.
Er unterscheidet sich durchaus vom Neuankömmling:

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Zaun? Kein Problem für Katzen
Und nochmal mein “Super”oleander an der Haustür > traumhaft, so hat er noch nie geblüht.











Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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