Pflanzenschätze

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Gestern Abend habe ich noch die neuen Geum (Nelkenwurz) Hybriden Mrs. W. Moore eingepflanzt. Im Moment sehn sie noch etwas mickrig aus, sollen aber kräftige Pflanzen werden. Bei Gaissmayer heißt es: Die sehr wüchsige Pflanze bildet rasch üppige, etwa 35 cm hohe Laubbüsche. Hübsch sind jedenfalls schon jetzt die nickenden kleinen Blüten in Rosa und Crème. Icjh verschätze mich immer noch schnell bei Neupflanzungen mit dem Platzbedarf. Das sehe ich gerade etzt an dem gigantischen Tränendne Herzen im Vorgarten. Unter ihm wächst ein Farn alllmählich in die Höhe und -ebenfalls fast verdeckt – eine große Hosta. Letztere werde ich ausgraben und versetzen, der farn darf bleiben. Wenn das Tränende Herz einzieht, darf er sich ausbreiten.

Drei Schnee-Marbeln (Luzula nivea) habe ich direkt unter die hohe Tanne gesetzt, angeblich vertragen sie das. Viel sieht man von diesen Gräsern auch noch nicht, aber auch hier verlasse ich mich gerne auf die Beschreibung beim Versender Gaissmayer.

Am kriminellsten sehen die beiden Perlfarne aus (Onoclea sensibilis) , die ich am Teichrand auspflanzen will. Bei dem einen würde ich fast wetten, dass er hinüber ist, aber ich warte das erstmal ab, bevor ich reklamiere. Meine eigenen überwinterten Farne befinden sich ebenfalls in ganz unterschiedlichen Stadien.
Ach ja – die angeblich winterharte Freilandfuchsie kann ich definitiv abschreiben, die hat den Winter nicht überlebt. Die war nicht gerade billig, da muss ich mir gut überlegen, ob ich eine neue erstehe. Allerdings hat sie monatelang wunderbar geblüht.

Auch noch in den Boden kommen heute zwei Silberne Hahnenfußpflanzen(Ranunculus aconitifolius “Pleniflorus”), die wie kleine weiße Pompondahlien aussehen sollen. Bei Gaissmayer steht dazu:  Bereits seit Jahrhunderten ist diese gefüllt blühende Form in unseren Gärten verbreitet. Mit den weißen, gefüllten Blütenbällchen, die in reicher Zahl über den dunkelgrünen Blättern schweben, ist diese nostalgische Schönheit ein echter Blickfang. Benötigt einen schweren, feuchten Boden an sonnigem bis halbschattigem Standort, wächst langsam und bildet Horste.  Also mit dem schweren, feuchten Boden kann ich nun wirklich dienen, davon haben wir genug.  Ich werde sie ebenfalls im Teichrandbereich ansiedeln.

Dann also los – das Wetter ist bestens zur Gartenarbeit geeignet. Es ist angenehm warm aber erheblich kühler als die letzen Tage mit einem stetigen Wind, mal mehr mal weniger kräftig. Heute morgen war’s noch richtig warm und fast stürmisch, das hat sich aber geändert. Es wäre ideales Surf- und Segelwetter gewesen, fühlte sich auch an wie Urlaub am Meer. Auf alle Fälle ist es nach wie vor trocken.

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Und weil ich nicht weiß, ob ich morgen Zeit dafür hätte, komme ich euch heute schon mit dem Mai Design für den Gartenblog daher. Nach den fluffig zarten Vorfrühlingsfarben darf es im Mai wieder etwas kräftiger werden.

18:30 Uhr: Es hat gewaltig abgekühlt – wie schnell das immer geht. Da bestätigt sich wieder meine Erfahrung mit dem Vollmond, bei dem das Wetter sich ändert. Aber mir wäre es lieber, wenn’s nicht so drastisch wäre. Ich habe schon wieder Rasen gemäht, der wächst jetzt wie verrückt und für einen kleinen Gartenrundgang mit Kamera war auch noch Zeit.

Ultramini-Narzissen

Nelkenwurz – Geum Hybride Mrs. W. Moore

Waldhyazinthe oder auch Hasenglöckchen

Sam hat sich schon eingelebt

Kuckuckslichtnelke

Endlich wieder gerade gerückt – die Steinlaterne

Und immer noch Pinselhaare an den Ohren -
Keine Sonne mehr – man sieht’s dem Foto an.

Die Eichhörnchen toben im Garten herum, mal seh ich das Dunkle, dann wieder das Rote. Entweder trinken sie am Teich oder sie bemühen sich um den Energiekuchen am Flieder. Allzu viel ist nicht mehr dran, seitdem die weiße Variante nicht mehr zu haben ist, ist der rote Energieblock plötzlich genauso begehrt.

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