Kahlschlag
Meine gestrige Arbeit im Vorgarten/Garagenhof habe ich mal von oben fotografiert. Ist schon ein ziemlicher Kahlschlag, aber es musste sein. Das Beet mit dem Purpurglöckchen und dem zurückgeschnittenene Lavendel sieht ja sehr manierlich aus – da kommen jetzt noch Blumenzwiebeln rein, aber die beiden Büsche – nun ja, die werden wieder schneller wachsen als mir lieb ist.
Der Lavendel, der das Beet vorne begrenzt (auf dem Foto links), ragte gut einen Meter in den Hof hinein.
Das Beet wird noch gesäubert und dann kommen auch da noch ein paar Blumenzwiebeln rein
Ranunkelstrauch und Bauernjasmin waren komplett zusammengewachsen und außerdem noch durch den Zaun hindurch auf den Fußweg. Diese beiden Sträucher wachsen wie Teufel. An sich soll man Frühlingsblüher direkt nach der Blüte, also im Sommer schneiden, mal sehn wie sich das nun auswirkt. Kann sein, dass zumindest der Ranunkelstrauch (Kerria japonica) im kommenden Frühjahr erstmal mit Blüten geizt. Der Philadelphus wird bestimmt blühen. Und der wird diesmal vor dem Austrieb gespritzt – das walte Hugo! So einen Blattlausbefall wie in diesem Frühsommer will ich nicht nochmal haben. Das war extrem eklig.
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Herbstzeichen
Die riesige Hainbuche am Grundstücksende wirkt je nach Lichteinfall gelbgolden oder braungolden. Dabei sind die Blätter noch grün, aber der Behang mit Fruchtständen (Nüsschen mit Flügeln) ist enorm dicht. Die Hainbuche ist übrigens keine Buche sondern gehört zu den Birkenartigen. Diese vielen Samen gab es schon im letzen Herbst. Im Frühling und im Frühsommer knirschte es immer unter den Füßen, bis die Samen schließlich durch’s Rasenmähen verschwunden sind.
Einige richtig gelbe Bätter zeigen im Vorgarten am alten Haus die Birken:
Blaumeise
Und weiter geht der Badespaß
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Im Garten ist der große Lilarausch vorbei. Jetzt kommen gedämpftere Farben und auch viel Weiß. Die Rosen blühen schon üppig, nur halten leider die Blüten bei dieser Hitze nicht lange. Seit heute Mittag haben wir wieder konstant über 30°C und allen Wettervorhersagen zum Trotz – Schauer? – Gewitter? – was ist das? - kommt einfach kein bisschen Nass vom Himmel.
Die Purpurglöckchen (Heuchera)blühen . . .
. . . die erste Geißblattblüte . . .
Weiße gefüllte Levkojen in Töpfen an der Carportwand. Dort fehlen mir jetzt die großen weißen Blüten der
Clematis “Arctic Queen” sehr.
Überhaupt schwächeln die Clematis nach dem furiosen Auftakt mit der “Crystal Fountain” und der “Madame Le Coultre” jetzt sehr. Fast alle blühen zwar, aber zum Teil nur mit sehr kleinen Blüten und die Blätter sehen nicht gut aus. Was davon echte Welke und was Hitzeschaden ist, kann ich noch nicht ausmachen.
Aber jetzt schaut euch das hier an: Trotz Extremverlausung steht der Bauernjasmin in voller Blüte. Die meisten Blattläuse sind verschwunden, ich kann mich nur wundern.
Pfeifenstrauch/Bauernjamin/ Philadelphus
Irgendwie hat sich da eine späte Blüte des Ranunkelstrauches reingemogelt
Ich bin völlig ohne Chemie ausgekommen. Nur mit dem Wasserstrahl und dem Abstreifen der Blattläuse mit den Fingern – eklig aber wirkungsvoll – und nun mit der Unterstützung von Marienkäfern und ihren Larven wird es besser. Den anderen Bauernjasmin ganz hinten im Garten, den habe ich allerdings gewaltig zurückgeschnitten, der hatte die volle Packung Läuse und kaum Blütenansatz. Nun sieht der auch wieder ganz gut aus und die wenigen Knopsen werden wohl auch noch zur Blüte kommen. Das freut mein Gärtnerherz. Leider hat der Nachbar für seinem Garten Jemanden mit der großen Giftspritze kommen lassen. Das ist sehr schade. Ich fürchte, dass das Zeugs auch die Nützlinge mit vernichtet.
Viele der momentan blühenden Pflanzen duften ganz wundervoll, allen voran der Bauernjasmin, aber auch meine Rosen. Das ist herrlich. Hier ist die Temperatur natürlich ein toller Duftverstärker.
So, nun geh ich mal gießen. Heute musste ich einen neuen Gießstab kaufen. Hab mal einen billigen genommen, der Teure von Gard*na hat auch nicht gerade lang gehalten. Diese Wippe, mit der man die Wasserzufuhr an- und abschaltet war gebrochen. Reparieren oder austauschen geht nicht. Da muss man gleich das ganze Ding entsorgen, sehr ärgerlich.
Ahnungslos
Vom Gehölze beschneiden versteh ich grad gar nichts. Da müsste ich direkt mal einen Kurs besuchen, denn dabei kann man soviel falsch machen. So habe ich z.B. einen ziemlich neuen, gefüllten Gartenjasmin oder Pfeifenstrauch mit dem schönen Namen “Schneesturm” (von Horstmann) vorne am Hof stehen. Der hatte in diesem Frühjahr enorm viele und lange Triebe, aber doch recht wenige Blüten. Teilweise habe ich an ihm noch vor der Blüte Triebe ohne Knospen runtergeschnitten, damit man von den Blüten überhaupt was sehen konnte.Aber – wie gesagt – der ist noch jung, da habe ich noch Hoffnung, dass das die nächsten Jahre vielleicht noch besser wird.
Hinter unserem Carport steht ein uralter verholzter Philadelphus, den die Gärtner im März zurückgeschnitten hatten und der hat nun auch getrieben wie blöd, lauter ewig lange dünne Triebe mit unglaublich viel Blattmasse. Das sah furchtbar aus. Ich habe ihn vorhin wieder komplett runtergeschnitten bis ins alte Holz – darf ich morgen alles verhäckseln – und nehme mir mal vor, ihn im kommenden Jahr genau zu beobachten. Ich weiß, dass der früher mal schön geblüht und wundervoll geduftet hat. Da hätte ich schon gerne wieder.
Nun habe ich mal im Internet geguckt, wann man den schneiden soll und bin auf sehr unterschiedliche Ansichten gestoßen. Unter Gartenbank.de steht, dass der Philadelphus nur direkt nach der Blüte etwas ausgelichtet werden soll, da er ähnlich wie Flieder oder die Hortensie nur am Vorjahresholz blüht. Da habe ich wieder alles falsch gemacht. Andererseits woran soll man sich halten, wenn er so wuchert, wie er es getan hat und gar keine Blüten ausbildet? Andere schreiben, man solle ihn erst im Winter, also vor der nächsten Blüte schneiden. Also wie denn jetzt? Jedenfalls gehört er zu den Hydrangeae, also den Hortensien ähnlichen Pflanzen. Danach würde ich denken, dass die Angaben bei Gartenbank.de richtig sind.
Also ich werde beide im Auge behalten, mich kundig machen und wenn der alte hinterm Carport weiterhin nur wuchert, dann wird er irgendwann komplett entfernt.
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Ahnungslos bin ich auch in Bezug auf diese Erdhummel, die mir im Wintergarten gerade von oben vor die Füße geplumpst ist. Bevor ich bei Wikipedia nachgeguckt hatte, wusste ich nicht, das es sowohl eine dunkle Erdhummel gibt (Bombus terrestris) als auch eine hellgelbe Erdhummel (Bombus lucorum), zumal die eigentlich ganz ähnlich aussehen. Hummeln gibt es in Wintergarten und Küche immer zuhauf, sobald wir alle Fenster und Türen offen stehn haben. – Und jetzt gibt es vermutlich gleich ein Gewitter! – Also, mal sehn, ob ich den Unterschied heraus finde. Die Insektenbox kennt überhaupt nur eine Erdhummel! Aber – die Wildbienenseite kennt eine helle Erdhummel! Dennoch kann ich nicht sagen, was ich fotografiert habe. Denn die sehen alle sehr ähnlich aus, andererseits unterscheiden sich Arbeiter, Drohnen, Männchen und Weibchen – alles furchtbar kompliziert. Jedenfalls nisten die bei uns sehr gerne unter der Terrasse. Sie krabbeln durch die Fugen der einzelnen Holzplanken in die Tiefe. Stören tun sie nicht und diese Behausung ist vermutlich noch besser als jedes Insektenhotel.
Diese Wildbienenseite ist übrigens hochinteressant und sehr lehrreich. Kann ich nur weiterempfehlen.
P.S. War kein Gewitter – nur ein kräftiger Regenschauer. Es wird schon wieder heller. – Heute Nachmittag haben meine Tomaten noch ihre endgültigen Töpfe bekommen. Teilweise hängen schon kleine Früchte dran, auch bei der Paprika. Mal schaun, ob’s was wird.
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Ein seltsamer Tag war das heute. Erst dachte ich, ich tu keinen Schritt vor die Tür und dann habe ich doch noch eine ganze Menge im Garten machen können. Und ich glaube, nun wird das Wetter auch wirklich wieder besser. Es ist nach 20 Uhr und die Abendsonne lässt sich noch mal blicken. Der Sturm hat sich gelegt und wärmer ist es auch schon geworden. Morgen werde ich mal gucken, dass ich einen weiteren Kompostbehälter aus Holz bekomme, den ich dann ans andere Grundstückende hinter den Carport stelle. Nachdem die ganzen Werkzeuge in diese Richtung umgezogen sind und dort auch unser alter Tisch steht, verlagert sich sehr viel Gartenarbeit doch genau dorthin. Der alte Komposter kann ruhig da bleiben, wo er steht. Wir brauchen eh mehr als einen. Nur den schwarzen aus Plastik, den werden wir mal entsorgen.











Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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