Phlox
. . . ist das grausliche Wochenendwetter, aber der Regen war für den Garten trotzdem gut.
So in etwa sah es am Wochenende aus
Seit heute Nachmittag scheint wieder die Sonne und wenn sie scheint, dann ist es auch schon wieder wärmer. Ich habe mich schon wieder kräftig mit Hacke, Schere und Fingerkraft betätigt. Mit etwas schlechtem Gewissen aber doch bin ich der Korkenzieherhasel mit der Schere zu Leibe gerückt. Dieser Strauch war in diesem Jahr mit der Blattmasse so schnell, dass die schöne weiße “Madame Le Coultre” kaum ein Chance hätte, würde ich ihr nicht Luft verschaffen. Und da ich diese Clematis nun mal dorthin gepflanzt habe, damit sie die dunkle Blattmasse aufhellt, muss sie auch die Möglichkeit bekommen. Ansonsten heißt es momentan jäten was das Zeug hält und die verblühten Tulpen und Narzissen zurückschneiden.
Inzwischen darf ich mich an den Blüten von Akelei, Storchschnabel, Zierlauch, Polsterphlox, Rhododendron und noch diversem Kleinzeugs erfreuen.
Die zartrosa Akelei blüht im zweiten Jahr dort, wo sie sich selbst ausgesät hat.
Leider kommt sie hier überhaupt nicht zur Geltung. Ich würde sie gerne umpflanzen
bzw. ihr etwas Dunkleres zur Seite stellen.
So eine blaue Akelei wäre ein guter Partner, denke ich mir. Diese wächst unterhalb der Hasel.
Ganz in der Nähe im Steingartenbeet blüht nun auch wieder die kleine glutrote Alpenrose.
Auch so ein unausrottbarer Wanderer im Garten: die hübsche Flockenblume. Mein Mann wollte sie mal ausrotten;
wie gut, dass er inzwischen mir jetzt den Garten überlässt. Bei mir darf sie blühen.


