Oktoberheader
Nachdem ich in den Oktoberheader vom anderen Blog schon soviel Natur reingepackt habe und mir mein Septemberheader hier im Gartenblog eigentlich auch richtig gut gefallen hat, war’s gar nicht so einfach, mir hier für den Oktober noch was Neues einfallen zu lassen. Vielleicht hab ich nun auch zuviel reingepackt – na egal – ich hoffe, er gefällt euch.
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An sich hätte ich auch – wie in den Monaten zuvor oft – den Header für zwei Monate belassen können, zumal ich nach dem miesen Sommer das ganze Septemberlayout ja schon recht herbstlich gestaltet hatte. Und dann kam doch tatsächlich dieser Wahnsinns-Spätsommer-Monat. Ich bin gespannt, wie sich der Oktober nun entwickelt. Heute kann man den Herbst doch schon spüren. Zwar war es nochmal gut warm, aber es kam ein kräftiger Wind auf, der in weniger als einer halben Stunde Tausende von Ahornnüsschen, Früchte der Hainbuche, Zapfenschuppen der großen Tanne und Blätter über Garten und Terrasse verteilt hat. Im hinteren Garten knirscht es wieder, wenn man über den Rasen geht und pappig ist es von dne harzigen Schuppen der Tannenzapfen. Das könnte so ein Herbst werden, bei dem wir nur ein paar Tage noch die bunten Blätter genießen können, die sich gerade erst gebildet haben, und dann ist Alles schon wieder vorbei.
Pilze an schattigen Rasenstellen, die schnell kommen . . .
. . . sich ebenso schnell wieder zersetzen. Das ist der gleiche Pilz innerhalb von zwei Tagen.
Schuppen der großen Tannenzapfen
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Die bisherigen Header 2011 als Galerie:
FNNF 19
Nochmal aus dem Urlaub und nochmal ein Frosch für Annikas Projekt “Faszinierend natürlich – natürlich faszinierend“. Allerdings ist es ein “Nass”-Frosch im wahrsten Sinne des Wortes, denn hier in Polen regnet es seit Wochenbeginn ohne Ende (siehe auch meinen normalen Mainzauberblog).
Im Park von Schloss Podewils haben sich inzwischen Wege und Rasenflächen in Matsch und Sumpf verwandelt. Nachdem ich heute auf einem der Wege – auf dem allerdings auch noch geritten wird – beinahe ausgerutscht wäre, bin ich auf den Rasenflächen weitergelaufen. Dort sprießen überall die Pilze aus dem Boden und Frösche hüpfen einem vor die Füße.
Collage – im Hintergrund der See
Polen ist im Grunde Natur pur, aber bei diesem Wetter hat man leider davon nicht sehr viel. Es macht keinen Spaß und man sieht auch kaum mal einen Schmetterling oder sonst ein interessantes Tier. Die verkriechen sich offenbar auch alle.
Einer der vielen großen Seen in unmittelbarer Umgebung (bei Polanow)
Was bleibt
. . . denn nun vom Juli 2011? Dass er viel zu nass und viel zu kalt war, so wie der Mai viel zu heiss und viel zu trocken gewesen ist, das ist unbestritten. Immerhin hat er im Garten die Trockenschäden des Frühjahrs weitestgehend ausgeglichen. Der Rasen ist wieder sattgrün – mal von den Stellen mit den merkwürdigen braunen, wie verätzt aussehenden Flecken abgesehen. Aber selbst die sind kleiner geworden.
Die Pflanzen blühen jedenfalls prächtig, auch wenn einige zwischendurch wegen des vielen Regens einige Knospen eingebüßt haben, die Rosen vor allem. Dem Bambus hat dasWetter gut getan. Und wenn ich heute Nachmittag bei Sonnenschein – endlich wieder! – auf die Terrasse trete, dann steigt mit auch sofort wieder Rosenduft in die Nase. Die englischen Rosen fanden das kühlere Wetter wohl auch nicht so schlimm.
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Was noch bleibt: Pilze im bislang viel zu feuchten Rasen
Schade, dass ich nie weiß, was da im Garten wächst. Ein jüngeres Exemplar hatte einen recht kugeligen Kopf.
Stürmisch
. . . wird’s – ist auch so vorhergesagt.
Ich war den ganzen Vormittag im Garten, in der Früh hatten wir sogar Sonne und blauen Himmel. Aber der Wind ist eisig. Vermutlich haben mich gestern Abend die Landladys aus Südengland (SWR) noch inspiriert. Bis auf ein kleines Stückchen hinter unserem Carport habe ich nochmal alles gemäht, die Blätter damit auch aufgefangen und gehäckselt und versucht unsere Pilzkolonie mit dem Rechen einigermaßen zu beseitigen. Mittlerweile ist das nämlich nur noch Knatsch und ich will nicht, dass da jemand ausrutscht, der über die Terrasse nach hinten zu Andis Kellerräumen stapft. Die Herrschaften könnten natürlich auch vorne klingeln, aber das hat sich nun über Jahre so eingebürgert. Immerhin habe dabei auch noch zwei sich erst im Anfangsstadium befindlichen Stinkmorcheln entsorgt. Im Moment laden die Akkus vom Rasenmäher auf und ich wärme mich auf. Wenn es nach dem Mittagessen immer noch trocken ist, dann mäh ich den restlichen Rasen auch noch und guck, was man sonst noch winterfest machen muss.
Sam hat inzwischen etwas Mühe unbemerkt zu bleiben, um beim Lesen nicht gestört zu werden.
Im Vorgarten hat die Skimmie (Skimmia japonica) ihre attraktiven roten Knospen ausgebildet,
die bis zum Frühjahr in diesem Zustand verharren werden und Farbe in den Winter bringen.
Die dicken Knospen der Korsischen Nieswurz (Helleborus argutifolius) hingegen werden sich
wohl demnächst öffnen, die ersten im Reigen der winterblühenden Christrosen. Die großen stacheligen
Blätter sind auch im Sommer attraktiv, allerdings nicht sehr angenehm, wenn man von ihnen gepiekst wird.
Boah – es stürmt. Ich schätze der restliche Rasen muss warten. Nach dem Orkantief Carmen soll es ja eh nochmal frühlingshafte Temperaturen um die 20°C geben. Dann geh ich nur noch meinen Grasfangkorb ausleeren.
Pilze
Im Moment breiten sich wieder die Pilze im Bereich der Wurzelreste des alten Ahorns aus, den wir im Februar 2009 fällen lassen mussten. Im letzten Herbst fand ich das ziemlich gräßlich, inzwischen aber interessieren mich die vielfältigen Formen. Ich lass sie einfach stehen außer direkt vor der kleinen Treppe, die zur Terrasse hochführt.
Wenn man sie essen könnte, hätten wir ausgesorgt
Die dunklen sehn etwas weniger appetitlich aus . . .
. . . aber durchaus sehr interessant.
Wie man sieht, ist es nass draußen. Der Garten ist kein so toller Anblick mehr, aber es gibt immer noch ein paar leuchtende Hingucker:
Die kleine Alpenrose (Rhododendron) im Steingarten leuchtet in vielen Rottönen . . .
. . . ebenso die Blätter und Früchte der Zwergmispel (Cotoneaster).
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Und noch mein Monatsbild November zu Janas Projekt 12/2010









Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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