Herbst
Das Sommerende lässt sich eindeutig nicht mehr schönreden – der Herbst hält Einzug im Garten. An einem nassen, kühlen und trüben Vormittag wie heute wird das besonders deutlich, auch wenn Sommerblumen wie Rosen und Taglilien immer noch neue Blüten nachschieben. Aber es wirkt nicht mehr, die Luft, die ganze Stimmung ist anders – Pilze machen sich überall im feuchten Rasen breit.
Letztes Jahr habe ich versucht die Pilze auszustechen, inzwischen lass ich sie gewähren
Lady Emma Hamilton bringt auch nochmal Knospen hervor
Eine tolle Farbkombination im Alpinum
Die gelbe Taglilien sind unermüdlich
Und die Zaunwinde sieht auf einmal ihre große Chance, denn ich mag einfach nicht mehr täglich durch’s feuchte Gestrüpp, um überall die lästigen Dinger zu entfernen. Diese Gartenmüdigkeit im Herbst ist für mich typisch und verhindert oft das Setzen neuer Zwiebeln für’s kommende Frühjahr oder andere sinnvolle und eigentlich notwendige Arbeiten. Aber ich hoffe darauf, dass es doch auch immer wieder ein paar sonnige und warme Tage geben wird. Dann macht es nochmal Freude.
Mabon, die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, die Erntedankfeste stehen vor der Tür. Der Tag ist am 21. September nur noch solang wie die Nacht, aber schon ein paarmal in den letzten Tagen habe ich gedacht, dass es nun schon wieder viel zu wenig Tageslicht gibt. Es mag der merkwürdige Sommer gewesen sien, der uns zwar im Juli Hitzegrade ohne Ende bescherte, aber schon im August wieder zu Ende war. Eigentlich habe ich das Gefühl, dass wir uns schon Samhain nähern, obwohl es bis dahin noch gut 7 Wochen sind. Es wird Zeit sich zu überlegen, was man mit den kommenden Monaten so anstellt, um nicht Trübsal zu blasen.
Wasser marsch
. . . heißt es schon wieder seit Sonntagnachmittag und auch heute morgen hat es mal wieder unentwegt gekübelt – brauchen wir jetzt eigentlich nicht mehr. Ich hatte mich auf schöne Spätsommertage gefreut.

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Das Geißblatt schmückt sich auch schon mit Früchten, das zweite Foto ist aber misslungen
Falls die Sonne mal rauskommt, liefere ich einen Gesamteindruck nach
Das ideale Wetter für Pilze im Rasen ![]()
Obwohl – sie sehn auch ganz hübsch aus
Verpilzt
. . . aber sowas von, ist in diesem Herbst unser (neuer) Rasen. Glücklicherweise nur in einer ganz bestimmten Ecke. Zunächst habe ich am Wochenende diese Stellen ausgestochen, mit neuer Erde aufgefüllt und Grassamen ausgesät, aber es werden immer neue Stellen und jetzt geb ich es auf. Es ist halt eine sehr feuchte und jetzt im Herbst auch schattige Stelle. Wenn ich noch mehr mehr Grassoden aussteche, habe ich den reinsten Flickerlteppich und ob das wirklich was bringt, weiß ich auch nicht. Ein naturnaher Garten muss sich wohl auch mit Pilzen befreunden. Sie sehn ja eigentlich auch ganz nett aus, einige jedenfalls. Ich frage mich, ob das mit den Restwurzeln des alten Ahorns zu tun hat, den wir im Frühjahr wegen Fäulnis fällen mussten. Es ist nämlich genau diese Ecke!



Was ist das? Die kleinen Taglilien blühen noch einmal . . .
Tatsächlich!
Jeanie kontrolliert sämtliche Gräser . . .
. . . aber Seggen und Pampasgras sind doch ein bisschen sehr hart
Die letzten Hortensienbälle nehmen noch schöne kräftige Farben an
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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