Pink
Nein, ich meine nicht die Sängerin (die übrigens immer eine ge*le Bühnenshow abzieht). Also Pink ist in dieser Woche die Farbe, die Rosenruthie für das Projekt Farbenpracht vorgegeben hat. Ich habe mir ziemlich viel Zeit gelassen, weil das Projekt ja mit Dunkelpink schon anfing und auch so manche andere Farben als Pink durchgehen konnten. Da es sich um Blüten handelt, findet man sowieso nur selten reine Farben.
Im Januar im Gartencenter fotografiert
Den Namen habe ich schon wieder vergessen
Die Küchenschelle (Pulsatilla), die auch jetzt nochmal blüht
Zierkirsche – irgendwo zwischen Rosa, Flieder und Pink
Mein Lieblingsrhododendron, den mir im letzten Jahr mein Bruder geschenkt hat
Drillingsblume – Bougainvillea
Irgendwie alles Pink und doch so verschieden.
< > Hier geht es zu meinem Picasaalbum – solltet ihr mal bei einem Picasalink auf eine Errorseite stoßen, dann müsst ihr in der URL anstelle des Teils /miyelo2007/ . . . / Mainzauber/ eingeben.
Lilac again
Ja, mir fallen in der Tat allmählich keine neuen deutschen Überschriften ein. Hier also nochmal eine Collage mit Tönen aus dem großen Spektrum an Lilatönen:
Links: Astilbe, Lavendel, Hibiskus
Rechts: Blutweiderich, Sommerflieder, Petunien
Interessant ist, dass sich offenbar bei diesen Farben keine Sprache auf ein Adjektiv festlegt. Wenn ich bei LEO “Lila” eingebe, dann bekomme ich dafür neben LILAC auch MAUVE ebenso PURPLE und LAVENDER angeboten, also ähnlich wie im Deutschen auch. Wir hätten auch noch fliederfarben anzubieten oder wie wär’s mit margenta?
Hach! – die Sonne scheint – wirklich!!! Und der bislang noch graue Himmel wird allmählich immer blauer. Ich kann’s noch gar nicht glauben. Jetzt könnte ich meine Fotos grad nochmal machen. Dabei bin ich fürchterlich müde. Jeder dieser extremen Wetterwechsel setzt mir erstmal zu. Aber damit kann ich gut leben, wenn jetzt der Sommer endlich nochmal zurück kommt.
Was’n los?
. . . scheint auch Garfield zu fragen. Er sitzt selten auf meinem Schreibtisch, um von dort aus in den Garten zu gucken. Aber bei DEM Wetter! Heute früh 10°C und Regen wie aus Badewannen ausgeschüttet. Jetzt eher Nieselregen und ein unangenehmer Wind. Da bleiben selbst die Katzen lieber drin.
Mir tut’s wirklich um die Blumen leid. Gerade hatten sie nochmal angefangen zu blühen und nun das! Die Rosen an der Haustür sind schneller wieder kaputt als sie aufblühen können und auch die Clematis sehen ziemlich traurig aus. Meine Gladiolen habe ich gestützt, ich hoffe, dass die das Wetter überstehen.
Dann guck ich jetzt mal auf der Festplatte nach Blümchen in lila für Rosenruthie. Witzigerweise hatte ich ja in meinem Picasaalbum schon den dunkellila Rhododendren reingepackt. Dabei war das mein Lilabeitrag für Laura gewesen. Man sollte halt für das Projekt “Farbe bekennen” besser auf Pflanzenbilder verzichten. Oder - *grübel* – gab es bei Ruthie am Anfang “Dunkelpink”??? Ach ja – ich hatte für Ruthie einen Rhododendron in Dunkelpink und für Laura einen in Lila! Es gab ja genug Auswahl im Schlossgarten in Langen.
Alles LILA oder was?
Die diversen Storchschnäbel passen irgendwie ins vorgegebene Farbspektrum.
Da ist alles drin von Pink über Lila bis fast Blau.
So arg viel habe ich gar nicht in Lila. Flieder müsste doch noch zu finden sein, ja und dann der Rhododendron natürlich. Ich such mal weiter.
Rote Blumen
. . . für Ruthie. Oder sagen wir mal: blühende Pflanzen. Der typische Blümchenbeitrag wird das heute mal nicht *gg*.
Da wäre beispielsweise der Amaranth, fotografiert in Arizona bei Montezuma Castle
Amarant ist eine alte Kulturpflanze. Amarant zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Genutzt werden vor allem die Samen der an Hirse erinnernden Körner. Bereits bei den Azteken, Inka (Amaranthus caudatus vorwiegend Kiwicha benannt, diese Bezeichnung wird heute noch in der Andenregion verwendet) und Maya waren die getreideähnlichen Körner neben Quinoa und Mais ein Hauptnahrungsmittel. In fast 9000 Jahre alten Gräbern in Mexiko wurden Samen dieser Pflanzen nachgewiesen.
Die Spanier verboten im 16. Jahrhundert den Anbau von Amarant unter Androhung der Todesstrafe, aufgrund der starken religiösen Bedeutung von Amarant, unter anderem im Rahmen einer kommunionsähnlichen Zeremonie (bei der auch Menschenblut zur Anwendung kam), im Zusammenhang mit einem Fest zu Ehren des Aztekengottes Huitzilopochtli.[1] Diese Maßnahme trug zur allgemein schlechten Versorgungslage bei und ist daher mitverantwortlich für den Tod von Millionen Indios. Nach dem Verbot geriet die Pflanze für Jahrhunderte fast völlig in Vergessenheit. Quelle: Wikipedia
Ähnlich exotisch wirkt auf uns die Rizinuspflanze, die ich euch vor ein paar Tagen im anderen Blog gezeigt habe. Hier kommt das Bild nochmal:
Ricinus communis, manchmal auch Wunderbaum genannt, ist ein Wolfsmilchgewächs und somit wie alle Wolfsmilchgewächse giftig! Wusstet ihr, dass Ricinus “Zecke” heißt (Lat.) Die Bezeichnung kommt daher, dass die Samen der Pflanze (die sog. Castorbohnen) wie eine vollgesaugte Zecke aussehen. Interessant ist, dass das Gift der Samen in deren Schale sitzt. Wird aus den Samen durch Pressung das Rizinusöl gewonnen, so ist dieses ungiftig (wenn auch wie bekannt für die menschlichen Verdauungsorgane ziemlich .. nun ja … anregend).
Das Gift Rizin ist so gefährlich, dass es sogar als chemischer Kampfstoff gilt. 1978 kam es in London zu einem Attentat auf den bulgarischen Dissidenten Markow. Er wurde von einem bulgarischen Geheimdienstagenten auf offener Straße mit einem Regenschirm angegriffen, dessen Spitze mit Rizin präpariert worden war. Markow starb einige Tage später an den Folgen der Vergiftung.
Die Galerie gibt es auch als Picasaalbum, so bleibt das Projekt erhalten, auch wenn es hier im Blog irgendwann vorbei ist.
Weiße Blüten
sind diese Woche bei Rosenruthies Projekt “Farbenpracht” gefragt. Eine meiner leichtesten Übungen sollte man meinen, denn ich mag weiße Blüten und hab einige davon im Garten. Nur jetzt im Moment sind die spektakulärsten gerade verblüht.
Aber ich habe eine zartrosa Hortensie, die gerade ihre Knospen öffnet und in diesem Stadium sind die Blüten noch fast rein weiß:
Auch eine Geranie (Pelargonie) hinten in den Fahrradkörben am Carport blüht weiß:
Dann natürlich die weißen Echinaceen, die ich gerade erst gezeigt habe,
die aber durch ihre bernsteinfarbenen Staubgefäße nicht wirklich weiß erscheinen
Aus dem Archiv kann ich noch meine Lieblingsclematis holen, die “Artic Queen”:
In meinem Schattengärtchen im Bereich der hohen Tanne blüht es über’s Jahr verteilt fast ausschließlich weiß. Im Frühling Schneeglöckchen, später der Waldmeister, eben verblüht ist eine weiße Astrantia major und weißer Waldgeißbart. An der Wand des Geräteschuppens die neue kleinblütige Clematis “Alba luxurians”, später weiße Herbstanemonen. Auch Funkien mit hohem Weißanteil in den Blättern leuchten im Schattenbeet.
















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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