Erste Schur
Heute Gestern musste der Rasen dran glauben (es ist grad Mitternacht durch). In den letzten Tagen war er doch ganz hübsch gewachsen, vor allem das hintere Stück Wiese. Und da für die nächsten Tage Regen angesagt ist, habe ich mich am Spätnachmittag noch aufgerafft und einmal rundrum gemäht. Nicht sehr tief, aber es kam auch so schon genug Schnittgut zusammen. Immerhin habe ich auf diese Weise noch restliches Herbstlaub und abgefallene Magnolienblätter beseitigen können. Und die Gänseblümchen werden schnell wieder wachsen – da bin ich sicher.
Sah eigentlich ganz hübsch aus. Die Sonne verschwindet langsam schon im Westen, aber es war noch gut warm.
Ein großes Lob gebührt dem im letzten Jahr gekauften Akkurasenmäher, das will ich noch erwähnen. Das war das erste Frühjahr seit langem, in dem ich den Rasenmäher aus dem Winterquartier holen und sofort loslegen konnte. Noch nicht mal die Akkus hatten sich während des Winters entladen. Die wurden allerdings frostfrei im Keller gelagert, während der Mäher selbst im Gartenhaus stand. Was war das mit dem Benziner immer ein Rumgezockere gewesen – fürchterlich! Nein, ich habe den Kauf keinesfalls bereut. Und ich bin auch heute wieder mit den zwei mitgelieferten Akkus einmal komplett durchgekommen.
Schon wieder eine neue Samtpfote im Garten! Hier ist in letzter Zeit schwer was los.
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Voll aufgeblüht und wunderschön: Clematis alpina Blue Princess am Carport
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Das ist nun der frühlingsblühende Duftschneeball, der den winterblühenden fast nahtlos abgelöst hat. Er hat einen
sehr intensiven, fast möchte ich schreiben “maskulinen” Duft, während der rosafarbene Winterduftschneeball eher zart
und “feminin” duftete.
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Scherenschnitt . . . oder was sitzt da im Baum?
Mit ein bisschen Fotobearbeitung kann man die Kohlmeise heraus kitzeln, nicht schön aber erkennbar. Ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich Auge mit und ohne Vergrößerung und die Kamera reagieren. Gegen die Abendsonne erkenne ich den Vogel weit oben im Ahorn allenfalls an seinem Gesang. Diesen hier nicht, der singt nicht. Mit meinem Fernglas dagegen kann ich die Kohlmeise klar und deutlich erkennen. Die Kamera holt mir den Vogel per Tele zwar näher ran, aber auf dem Bild ist er nur scherenschnittartig zu erkennen.
Zum Schluß noch ein etwas merkwürdiges Gebilde am Kirschbaum >>> hier hängt der Jurassic Park der Zukunft:
Superfleißig
. . . war ich heute, ich muss mir wirklich mal auf die Schulter klopfen
Nachdem der Morgen und Vormittag noch ganz dem Hausputz und der Räumerei gewidmet waren (siehe MZ-Blog “Aufheben”), ging es am Nachmittag in den Garten hinaus. Es ist zwar kühl, aber endlich mal wieder trocken. Der Rasen war schon fürchterlich hoch, deshalb war erstmal eine gründlich “Schur” angesagt. Dann kam sogar mal die Sonne zum Vorschein, so dass ich mich flugs zu einem Kaffeepäuschen auf der Terrasse niedergelassen habe, während die Akkus vom Rasenmäher wieder aufluden. Das geht ja glücklicherweise ruckizucki. Ein paar Fotos hab ich noch gemacht und dann fertig gemäht.
Die Entdeckung des Sommers waren für mich die kleinen Zwiebelchen der blauen Triteleia, die ich mir für 99 Cent aus dem Supermarkt mitgebracht habe. Die blühen und blühen und blühen. Davon brauch ich im nächsten Jahr unbedingt noch mehr. Ich bin mir zwar immer noch nicht sicher, ob es sich um die Triteleia handelt, denn der deutsche Name ist Frühlingsstern, aber wie auch immer – ich werde die Augen offen halten.

Eine wahre Augenweide ist das Geißblatt, das sich mit vielen Blüten und auch mit Früchten schmückt.
Wäre es ein bisschen wärmer, könnte man am Abend noch den berauschenden Duft genießen.
Das Gleiche gilt für den herrlichen Duft der David Austin-Rosen,
die immer noch bzw. immer wieder blühen.
“Charlotte” – die unermüdlichste von allen
Ich hoffe auf Sonne – selbst die Seerose hat noch eine Blüte produziert
Ansonsten neigt sich mehr oder weniger alles dem Ende zu, von den Herbstblühern mal abgesehen. Das Heidekraut steht ebenso in voller Blüte wie die Herbstanemonen. Christrosen treiben kräftig neue Bätter und auch das erste Blattwerk von Frühlingszwiebelblumen zeigt sich schon, vermutlich die Traubenhyazinthen. Heute habe ich mich von der einen Pieris getrennt, die war definitiv kaputt – schade, aber nicht zu ändern. Die Rhododendren haben zwar auch einige gelbe Blätter, sehn aber sonst gesund aus und haben schon wieder dicke Knospen. Schon seltsam diese Jahreszeit: der Herbst steht vor der Tür, dann müssen wir durch den Winter durch, aber irgendwie sieht man auch, dass der nächste Frühling wieder neue Blüten bringt.
Ach ja, soviele Tomaten wie ich derzeit esse, müsste ich Gesundheit für mindestens den ganzen Winter tanken. Tomaten sollen doch jede Menge gesunder Inhaltsstoffe, vor allem Antioxidatien besitzen (damit man nicht rostet *gg*).










Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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