Regen
Das war’s dann zunächst mal mit dem Blütenrausch des Frühlings, mit blauem Himmel und 3o°C. Heute Morgen konnten wir es noch nicht glauben, dass der strahlende Sonnenschein schon bald dem Regen weichen sollte. Der Himmel war von reinstem Blau, ohne jede Wolke. Die Eichhörnchen verzehrten ihr Frühstück in der großen Tanne und bestäubten darunter alles mit gelbem Pollenstaub.

Die Bilder werden bei dieser Entfernung nicht mehr so ganz perfekt, geht überhaupt nur, weil so gutes Licht war.
Mein Vormittag war dann ein Wettlauf mit dem Regen. Ich bin schnell zu Dehner gefahren, um Rosenerde und verschiedene andere Sachen zu besorgen. Gestern Nachmittag war nämlich aus Steinfurth noch meine weiße Lions-Rose (Link zu Kordes-Rosen) *** angekommen (wurzelnackt). Die stand über Nacht in einem Kübel mit Wasser, aber länger als einen Tag soll man das nicht machen. Und während ich noch im Pflanzenmarkt war, zog sich der Himmel dann zu. Zu Hause kamen schon die ersten Tropfen runter, aber ich habe es noch einigermaßen trocken geschafft, die Rose einzupflanzen. Insofern ist mir das Wetter nun durchaus recht, auch gegen den vielen Blütenstaub. Nur mit der Schönheit der Magnolie dürfte nun Schluß sein, die Blütenblätter rieseln schon im Regen – schade!
*** Wenn ihr dem Link folgt, seht ihr auf der Kordesseite auch einen Beetgestaltungsvorschlag für ein weißes Terrassenbeet – für mich zu spät, aber gefallen könnte mir das schon. Wer weiß – man ändert ja auch immer mal was. Vielleicht in ein paar Jahren dann doch, zumindest die Begleitpflanzung. Meine Austinrosen werden dort nicht mehr ausgegraben.

Nochmal ein Foto von gestern am späten Nachmittag.
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Habt ihr gestern Abend um kurz nach 22 Uhr die partielle Mondfinsternis gesehen? Ich konnte das zum ersten Mal so schön beobachten und auch fotografieren.

. . . steht eindeutig in den Startlöchern. Im Garten ist der Schnee komplett verschwunden und es regnet so ziemlich ohne Pause. Aber als es eben mal in leichten Nieselregen über ging, habe ich mir die Gummistiefel an – und die Kapuze vom Pullover übergezogen und bin hinaus in den tropfnassen Garten. Es tut sich schon einiges. Bereits vor dem Wintereinbruch mit Schnee und Eis guckten bei uns viele Frühlingsblüher mit ihren Spitzen aus dem Boden. Das werden jetzt vermutlich täglich mehr werden. Meine Clematis hinten am Geräteschuppen (die Alba luxurians), die unter der hohen Tanne sehr geschützt steht, zeigt schon die ersten grünen Blättchen und eine Blütenknospe. Überhaupt sind die Clematis wie immer sehr früh dran. Knospen haben sie fast alle schon, also die Frühlingsblüher unter ihnen.
Bild vom letzten Jahr
Sobald es trocken ist, muss ich raus und die letzten Stauden zurück schneiden, die nun auch wirklich nicht mehr schön aussehen. Auch die Farne gehören dazu. Da gibt es dann schon wieder einiges zu tun. Aber ich freue mich richtig darauf. Ganz hinten liegt eine tote Amsel auf dem Rücken. Die muss auch weg, aber ich hatte eben keine Handschuhe an. Keine Ahnung, was mit ihr passiert ist. Sieht eigentlich nicht nach Katze aus. Unser Amselbestand hat sich wieder richtig gut erholt. Ganz weg waren sie nie, aber im letzten Sommer waren es doch nur sehr wenige. Von dem Virus hört man inzwischen nichts mehr, scheint vorbei zu sein.
Auch meine Strauchpfingstrosen haben schon Blütenknospen, habe ich gerade zu meiner Überraschung entdeckt. Ihnen und auch den Magnolienblüten empfehle ich aber eine gehörige Portion Zurückhaltung. Noch ist der Winter nicht vorbei.
Strauchpäonie – April 2012
Gerade freue ich mich beim Blick auf die Uhr: es ist gleich 16:30 Uhr, es regnet und es ist nicht wirklich sehr hell – ABER ES IST HELL! – ganz eindeutig und es wird jeden Tag ein bisschen heller, vor allem länger hell. Zum ersten Mal fliegen heute auch die Vögel wieder Futterhäuschen und Meisenringe an. Der Regen lässt nach. Vielleicht bekommen wir morgen mal wieder ein bisschen Sonne?
Heute nur Regentropfen
. . . und neblig grau präsentiert sich heute der Garten. Schon seltsam immer wieder. Gestern hatten wir sehr mildes Wetter, trocken und teilweise richtig sonnig, Heute das absolute Gegenteil. Es regnet mal wieder ohne Ende. Aber ulkigerweise sind jetzt wieder mehr Tiere im Garten als gestern oder vorgestern beim “Gar-nicht-Wetter”. Es sind vor allem die Vögel. Vorhin hat eine Taube im Teich gebadet und ich dachte mir, das ist doch verrückt. Schließlich ist es eh schon quietschnass. Aber auch Eichhörnchen sind dem Regen zum Trotz wieder unterwegs . . . und unsere Katzen *seufz* – die mir mit ihren nassen Pfoten dann wieder den Dreck reinschleppen. Und ich habe gestern erst gründlich geputzt – Böden und die letzten großen Fenster hier vor meinem Schreibtisch. Immerhin habe ich jetzt klare Sicht ;-)
Nass und neblig aber immer noch ein ganz netter Anblick
Man merkt, dass der Göttergatte erst kürzlich in Afrika war. Als vorhin beim Frühstück der Ahorn voller Vögel war, hauptsächlich Tauben, aber auch Elstern und ein Eichelhäher, meinte er: Schau mal. In Afrika wären das jetzt Geier und irgendwo würde sicher ein toter Elefant rum liegen. Naja – ich kann euch versichern, bei uns im Garten liegt kein toter Elefant herum. Oder . . . ???
Nein – unser Elefant sieht noch sehr lebendig aus ;-)
Apropos Wildlife: Heute stand in der FR, dass in Frankfurt wieder mindestens ein Biber aufgetaucht ist. Also ein richtiger, so einer, der Bäume umnagt, nicht die Nutrias oder Sumpfbiber, die ich schon öfter mal fotografiert und gezeigt habe. Das ist eine echte Sensation. Er lebt übrigens wie die Nutria auch an der Nidda und die gefällten Bäume hat man irgendwo bei Bonames entdeckt. Bisher durften wir Biberfotos nur bei Träumerle Kerstin bewundern. Vielleicht wird es mir in den kommenden Jahren dann auch mal gelingen.
So – bei mir piept’s – also im Backofen. Ich muss mal meinen Bratapfelkuchen rausholen. Der duftet schon superlecker. Bild folgt.
. . . am Fenster. Kostenlos kommt das Wasser vom Himmel! Man muss ja auch mal das Positive an diesem Jahr sehen. So wenig wie ich 2012 im Garten an Wasser verbraucht habe, muss die Jahreswasserabrechung diesmal eigentlich extrem niedrig ausfallen. (Dieser Beitrag wurde um mehrere Fotos erweitert und deshalb nochmal komplett neu ins Netz gestellt. Liebe Lemmie, dein Kommentar ging dabei leider verloren.)
Kaum dass ich den Teich mal nachfüllen musste. Das war im letzten Sommer ganz anders.
Der Göttergatte sollte, obwohl es wieder milder ist als noch vor ein paar Tagen, seinen Miniteich
auf der Terrasse mal leeren. Andererseits – nicht nur die Eichhörnchen auch unsere Jeanie trinkt
hier ganz gerne, wenn ihr im Regen der Weg zum großen Teich im Garten zu nass ist.
Nun hat der Zierahorn fast alle Blätter verloren . . .
. . . und der Farn darunter kann sich endlich in Szene setzen.
Aber habt ihr gesehen, dass der Zierahorn schon wieder Knospen für’s kommende Frühjahr hat? – - – Ich werde mich jetzt mal wieder an die Homepage setzen. Die letzte Aktualisierung dort war im August. Da habe ich doch sicher noch einige schöne Bilder, die ich mal einfügen kann.
Trotz des Dauerregens sind ständig Meisen an Futterknödeln und – ringen.
Den Ringen aus Pappe setzt der Regen allerdings gewaltig zu.
* >*
Jetzt schaut euch das an! Ich habe sie unterschätzt:
Es sind nicht die Eichhörnchen . . .
. . . sondern doch die Eichelhäher, die sich am Topf mit den Erdnüssen bedienen.
. . . könnte man ja meinen, wenn man die Wassertröpfchen auf der Rose sieht, aber es hat wieder die ganze Nacht durchgeregnet. Aber – heute Morgen dann hat mich die Sonne aus dem Bett geholt – kaum zu glauben aber wahr.

*
Immer noch erstrahlen die Minipetunien in der Ampel in voller Schönheit.
Das ist schon erstaunlich und vor allem erfreulich.
Das ist nun die obere Blüte der Clematis “Crystal Fountain”
und sicher auch die letzte in diesem Jahr.
Leider verdichten sich von Westen her die Wolken schon wieder. Den morgendlichen Mond haben sie inzwischen verdeckt. Es wäre zu schön gewesen, wenn es wirklich ein sonniger Sonntag geworden wäre.





