Rhododendron
. . . nicht -bär sondern Rhododendron. Heute haben wir feines Wetter – kaum zu glauben aber wahr. Deshalb habe ich mir gleich mal die Digi geschnappt und den letzten meiner Rhododendren vorne im Garagenhof fotografiert. Der blüht immer zum Schluß und in einem traumhaft schönem Blau-Lila.
. . . und nochmal ganz nah – ist das nicht eine geniale Farbe?
Eine ganz ähnlich intensive Farbe aber doch mehr Blau als Lila hat meine Clematis “Crystal Fountain”, die im Vorgärtchen vor meinem Küchenfenster am Zaun blüht. So ganz ist die Blüte noch nicht entwickelt, aber wer weiß, ob es nicht schon morgen wieder regnet:
Daneben blüht die Weigelie, in die die Crystal Fountain meist hineinwächst. Mehr Clematis auf meiner Extraseite! Die Crystal Fountain, die so kapriziös und eigentlich eher empfindlich wirkt, gehört zu meinen ältesten und dankbarsten Sorten und wurde sogar schon umgepflanzt. Ich habe sie seit 2007.
Die Weigelie ist für mich immer ein kleines Maiwunder, denn nach dem Winter steht sie braun und vertrocknet – zumindest wirkt es so – in der Gegend herum und man denkt – boah nee, die ist hinüber. Die ersten Blättchen bemerkt man kaum, denn deren Farbe ist auch mehr braun als grün und dann sind plötzlich die pinkfarbenen Blüten da.

Mittlerweile kann ich mich über meinen Vorgarten (meine Vorgärtchen) nicht mehr beklagen. Die Arbeit der letzten Jahre hat Früchte getragen. Es blüht wirklich das ganze Jahr über – im Winter Christrosen und Zaubernuss, im Frühling mehr als genug, im Sommer Taglilien und auch mal die eine oder andere Rose und im Herbst – weiß ich grad nicht, aber garantiert blüht da auch was. Und wenn nicht, gibt es herrlich verfärbte Blätter z.B. auch von der Zaubernuss. Es ist alles dicht bewachsen, zum Teil schon wieder so dicht, dass ich auspflanzen muss.
Im normalen Garten geht es dann ähnlich weiter, nur habe ich da noch reichlich Platz in Form von immer noch viel zu viel Rasenfläche. Ich habe gerade wieder gemäht – das mache ich auch ganz gerne – aber je mehr der Rasen wieder verunkrautet, um so eher denke ich daran noch viel mehr Beete anzulegen – hach ja – und natürlich “meinen Ort der Sinne” *lach*. Seit Jahren spukt er mir im Kopf herum, nächstes Jahr muss es endlich mal was werden. Ich weiß nur nicht, ob ich dazu die Fläche zwischen Teichende und Gräserbeet nehme oder zwischen Gräserbeet und Carport – ein reines Luxusproblem. Auf alle Fälle muss er anders als in der pdf.datei, die ich verlinkt habe, rundum mehr zuwachsen. Wir sitzen auf unserem Grundstück eigentlich immer irgendwo wie auf dem Präsentierteller und dazu brauche ich einen Gegenentwurf. Insofern ist der Platz ganz hinten eigentlich doch der bessere. Da würde ein Halbkreis aus Sträuchern rechts und links neben der Zierkirsche schon den nötigen Sichtschutz gewährleisten. Ich muss demnächst mal eine Zeichnung machen.
Akelei und niedrige Sumpfiris blühen am Teich – die hohen Schwertlilien haben schon dicke Knospen
Mal was in Gelb – ich bin zwar ein Fan von Blau, aber die gelben Iris machen sich zu den blauen und weißen Akeleien sehr gut.
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Abendsonne auf der “Crystal Fountain” – ein Traum!
. . . auf meinem Gemüse – muss das sein? Gerade habe ich noch mein Hochbeet fotografiert und bin im Garten rumspaziert, da brach die Chemiewolke über uns herein – siehe Mainzauberblog. Ich hoffe mal, dass ich mein Gemüse trotzdem essen kann. Salat kann man waschen, aber man wird uns sicher auch noch mitteilen, was mit dem Wurzelgemüse, Kräutern etc. ist. Besonders interessieren dürfte das wohl auch die Erdbeerbauern, wo nun gerade die Ernte beginnt.
Gerade wird es nach den vergangenen miesen Tagen wieder richtig schön draußen. Aber der Garten hat erstmal einiges an Schönheit eingebüßt. Vor allem die Rhododendronblüte ist nun fast vorbei, und die Blüten, die schon richtig weit auf waren, sind nur noch Matsch. Aber einige sehn auch noch schön aus, und es gibt sogar noch den einen oder anderen Strauch, der noch ganz am Anfang steht.
Weißer Rhododendron, dessen Knospen erstmal ganz rosa sind.
Verschiene Akeleien blühen, manche hoch, manche niedrig, einfarbig, mehrfarbig, immer schön.
Duftige rote Wölkchen begrenzen im Moment das ansonsten noch weitestgehend grüne Sommerstaudenbeet:
Purpurglöckchen (Heuchera) in ihrem Element – hier dominieren wirklich die Blütenglöckchen anstelle der Blätter
Heuchera x brizoides “Red Spangles”
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Der Zierlauch steht in diesem Jahr wie die vielgerühmte “1″ – das habe ich schon ganz anders erlebt.
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Und der rote Zierahorn ist eh die Wucht in Tüten – leider kann ich ihn gar nicht so schön fotografieren,
wie er aussieht, es ist immer was im Wege. Aber das Auge sortiert das aus.
Wenn auf diesem Laub noch die Sonne drauf liegt, vor allem morgens und abends, das ist traumhaft schön.
Entwarnung hat es inzwischen auch gegeben. Zumindest kann man wieder rausgehen.
. . . vom Eingemachten – und damit meine ich nicht Marmeladengläser. Gerade habe ich versucht etwas an der function.php meines Themes hier zu ändern und das Resultat war nur noch eine leere weiße Seite. Schweiß auf der Stirn . . . aber über meinen ftp loader bin ich dann doch wieder an die richtige Stelle gekommen und konnte mir meinen Gartenblog samt Inhalt wiederherstellen *steinvomherzenplumpst*. Es ist ja nicht so, dass ich nicht immer mal wieder dort herumspiele und was verändere, aber wenn dann plötzlich alles weg ist, wird’s einem doch schwummrig. Naja – Ende gut – alles gut.
Gestern war ich stundenlang im Kurpark von Bad Homburg unterwegs – im anderen Blog habe ich schon ein paar Bilder gezeigt. Dort ist die Rhododendronblüte auch voll im Gange, und es gibt dort einen langen Weg mit riesigen Rhododendren – es sieht toll aus. Es gibt auch einige andere blühende Sträucher und Bäume, die Luft war erfüllt von Fliederduft – einfach herrlich. Deshalb auch hier im Gartenblog einige Bilder (nachdem sich meine Nerven wieder beruhigt haben).
Das ist so die Höhe der Sträucher, die ich hoffentlich bei uns auch noch hinkriegen werde.
Das vermutlich schon nicht mehr . . . solche weißen und gelben Rhododendren fast in Baumhöhe
habe ich noch selten gesehen.
An Pfingsten und nochmal am 25. und 26. Mai ist es auch wieder möglich Schloß Wolfsgarten in Langen zu besichtigen. Die haben dort einfach göttliche Rhododendrenhaine, aber oft sind die um diese Zeit dann schon fast wieder verblüht. In diesem Jahr könnte das zumindest am Pfingstwochenende noch gut aussehen. Aber da ist immer die Hölle los. Schloß Wolfsgarten ist ja sonst für Besucher nicht zugänglich. Ich war vor ein paar Jahren mal dort – sehenswert ist das schon. Aber um einfach schöne Rhododendren zu sehen, ist es günstiger unsere diversen Kurparks aufzusuchen – Bad Nauheim ist da auch so ein Geheimtip.
Ich wollte ja noch mehr Bilder zeigen, aber nun kommt erstmal unser Besuch und außerdem habe ich diesen Beitrag eh schon aus Versehen publiziert. Dann bleibt es erstmal bei diesen Fotos – demnächst mehr, hier oder im anderen Mainzauberblog.
Die gibt es natürlich nicht – aber da wir es gerade mit Adonis hatten, habe ich meine Rhododendren mal fix in Aphroditenblüten umgetauft. Ich kann mich im Moment gar nicht satt sehen an den blühenden Rhododendronbüschen im Garten. Kein Wunder, dass ich da immer noch mehr von haben möchte.
Jaaa – guckt euch das nur an . . . es ist wirklich wunderschön . . . .
Blassgelb, Zartrosa, ein dunkler Zierahornzweig und dann die blauen Kornblumen – wow!
Der Zierahorn besteht tatsächlich nur aus einem Ast. Er stand bei der Teichneuanlage erst oben an der Terrasse, hat das aber in weiten Teilen nicht überlebt, während sich der Neue ja prächtig macht. Ich habe ihn dann nach hinten an den Zaun verfrachtet, wo er nun mit seinem einen Ast noch ein bisschen was zur farbenfrohen und später grünen Rhododendronkulisse beisteuert. Die blauen Kornblumen haben sich selbst ausgesät.
Knallrot macht sich auch ganz gut . . .
. . . und Weiß ebenso. Wobei das der blassgelbe von oben ist. Wenn er ganz aufgeblüht ist, dann erscheint er fast weiß.
Habt einen schönen Abend!
. . . vom Feinsten war das heute. Sonniger kann ein Sonntag kaum sein. Das hat mich mit dem gestrigen verregneten Samstag doch wieder ausgesöhnt. Und obwohl ich beim Staudenmarkt nichts gekauft habe, gab es im Garten auch wieder genug zu werkeln. Aber erst ab dem späten Nachmittag. Vorher habe ich mal ganz faul einfach nur im Liegestuhl die Sonne genossen – es war herrlich. Teilweise war es richtig heiß und ich habe meinen Liegestuhl hin und her geschoben, unter anderem auch mit direkter Sicht auf das Rhododendronbeet. Die Tulpen haben sich übrigens auch wieder erholt.
White Triumphator triumphiert auch über Hagel und Starkregen ;-)
Abendsonne mit Sam und dem hintersten Rhododendron knapp unterhalb der Tanne















