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Rhododendron

Rhododendron

Meine beiden letzten Rhododendronbüsche sind aufgeblüht. Sie haben wunderschöne Farben, etwas zarter als die in knalligem Pink, die inzwischen zum größten Teil schon wieder verblüht sind. Ich mag sie alle, egal ob zart oder knallig, reinweiß oder eher crème-gelb. Einen in echtem Lila haben wir im Vorgarten. Sowas würde auch noch in mein Rhododendronwäldchen passen.


*

Madame Le Coultre” hat es wieder mal geschafft: sie hat sich den Weg durch den Blätterdschungel
der Korkenzieherhasel gebahnt und die Sonne erreicht.


*

Auch die Storchschnäbel haben inzwischen überall im Garten ihre Blüten geöffnet:

Diese hier haben eine tolle Farbe, fallen aber ziemlich auseinander, was dann teilweise doch sehr unschön aussieht
*

Zwei sehr zierliche Pflanzen blühen am – sogar schon fast im -  Teich: Binsenlilien

Hier die gelbe Variante, die Blaue hat im Moment nur Knospen

Der Garten ist im Moment wirklich eine wahre Pracht, aber leider auch eine sehr trockene Pracht. Ich bin ständig mit Gieskanne und Schlauch hinterher. Theoretisch müsste ich sogar schon den Rasen wässern. Wir haben bereits wieder sommerliche Temperaturen, aber in der Zeitung habe ich heute morgen gelesen, dass eine einzige Nacht mit Minustemperaturen in den letzten Tagen unseren Erdbeerbauern, ebenso wie den Winzern große Ernteverluste bescheren wird. Dieses Jahr haben wir wirklich ein Ausnahmefrühjahr, das nicht allen Menschen Freude bereitet. Ich selbst genieße die Wärme nach der Kälte in den letzten Tagen in Leipzig sehr und habe auch ein Mittel gegen meine Nebenhöhlenbeschwerden gefunden. Da hatte sich in diesem Jahr tatsächlich eine Pollenallergie auf die Erkältung aufgepropft. Seitdem ich nun ein Nasenspray mit einem leichten Cortisonanteil benutze, sind die Schmerzen weg. Ich hatte noch selten Probleme mit Pollen, deshalb bin ich auf diese Lösung erst spät gekommen. Als mir aber anhand der übrigen Symptome klar wurde, dass mir ein Antibiotikum wohl kaum helfen würde, blieb an sich nur die allergische Komponente übrig. Jetzt müssen nur noch die rheumatischen Beschwerden wieder aufhören, dann geht’s mir wieder richtig gut und der Sommer kann kommen ;-)

Zwischen “Igitt”

. . .  und wunderschön!  Ein paar Tage bin ich aus den verschiedensten Gründen nicht mit Argusaugen durch den Garten gegangen und heute dachte ich dann, mich trifft der Schlag. Schwarze Blattläuse in Massen! Aber sowas von und nirgendwo auch nur ein einziger Marienkäfer in Sicht. Am schlimmsten sehen die Philadelphussträucher (Bauernjasmin) aus, aber auch sämtliche Sommerhibiscussträucher sind befallen – eigentlich fast alles, was gerade erst frische zarte Triebe bekommen hat. Ich schätze, dass das an der extremen Trockenheit so früh im Jahr liegt. Wo ich hinlangen konnte, habe ich sie mit den Fingern und dem Wasserschlauch abgestreift, mehr kann ich im Moment nicht tun. Immerhin habe ich zwei! Marienkäferlarven entdeckt. Die können sich jetzt dumm und dusselig fressen.

Kein schöner Anblick!

Larve des Siebenpunktmarienkäfers im Schlaraffenland
(bissl unscharf, aber es war leider sehr windig)

* * *

Die Hochsaison der großblütigen Clematispflanzen hat begonnen. In der Korkenzieherhasel öffnet “Madame Le Coultre” ihre Blüten:


. . .  und am Zaun neben der Weigelie die “Crystal Fountain“:

Auch die meisten anderen im Mai blühenden Sorten haben schon ganz dicke Knospen. Ich schätze, wenn wir am Mittwochabend von unserem Minitrip zurück kommen, dann werden noch einige andere blühen.

Und im Vorgarten vom alten Haus blühen doch tatsächlich schon die ersten alten Beetrosen. Einige vertrocknete Uraltstöcke mussten wir ja gerade erst noch entfernen, aber was jetzt noch steht, sieht sehr gesund aus.


*

Ein Traum in Rot immer wieder die gar nicht mehr so kleine Alpenrose im Steingartenbeet:

Ich denke, dass ist das leuchtendste Rot, das unser Garten zu bieten hat.

*
Auch die erste unserer Deutzien (Maistrauch) blüht:

Rhododendronliebe

Spätestens seit ich im vergangenen Jahr die prächtigen Rhododendrenwälder im Park von Schloss Wolfsgarten bewundert habe, ist meine Begeisterung für diese fantastischen Pflanzen zur Hochform aufgelaufen. Früher dachte ich immer, sie seien schwer zu pflegen, aber offenbar behagt ihnen unsere Gartenerde, auch ganz ohne Torf oder sonstige Kinkerlitzchen. Meine beiden Geburtstagsschätzchen habe ich heute eingepflanzt und hoffe, dass auch sie wachsen und gedeihen werden. Die reinweiße “Dora Amateis” habe ich zu Füßen des roten Zierahorns an den oberen Rand des Bachs gepflanzt, wo sie immerhin halbschattig steht.

Dora muss noch wachsen ;-) bleibt aber relativ klein, was hier auch beabsichtigt ist

Das rote Schätzchen ist ebenfalls ein kleinwüchsiger Rhododendron mit der Bezeichnung Rhododendron repens “Baden-Baden”. Ihn habe ich an den Rand des Schattenbeetes in die Nähe meines Sam gepflanzt, wo er von Hosta und Farnen umgeben ist und sich insgesamt bei den anderen Rhododendren in unmittelbarer Nachbarschaft einfügt.

Hm – ein bisschen unscharf geraten. Da hat wohl der gute Sam meinen Blick zu sehr angezogen. Na ja – das kann ja wiederholt werden. Es war eh schon ziemlich duster da hinten. Immerhin habe ich heute Nachmittag in der Halbschattenecke im Liegestuhl gelegen und meine Rhododendren bewundert und gelesen. Wir hatten wieder tolles Wetter und ich habe mich gefühlt wie im Sommer. Ich kann’s nach wie vor kaum fassen, dass es erst April ist.

Diese zartgelbe Hybride “Marianne” habe ich im letzten Jahr nach hinten versetzt, denn sie wird recht groß.

Zwei Hätschelkinder, die hoffentlich zusammen groß werden. Der Zierahorn ist derjenige, welcher zuerst am Bach stand und noch im Sommer 2009 zu mehr als 50% abgestorben ist. Den bekamen wir vom Gärtner ersetzt und ich habe ihn nach hinten ins Schattenbeet verpflanzt. Der zartrosa Rhododendron ist das Aldiexemplar, bei dem mir beim Auspacken gleich ein kompletter Ast entgegen fiel. Er ist also noch sehr klein, hat aber eine traumhaft schöne Farbe, wie ich finde. Und für knapp 5 Euro mecker ich auch nicht. Farblich ergänzen sich diese beiden “Invaliden” großartig und ich denke,  mit etwas Geduld wird da auch noch was draus. – Die beiden anderen Großen sind noch nicht soweit. Aber der uralte im Steingartenbeet, der seit Jahren nur nur aus einem Ast besteht, der sich nun zum Stamm entwickelt hat, blüht auch schon.

Und so präsentierte sich heute meine Strauchpäonie:

 

 

Aprilwetter

. . . ja, das schon eher als Maiwetter, dennoch ist die Natur soweit wie sonst Anfang Mai. Der Flieder blüht, die ersten Rhododendren auch, ebenfalls der Waldmeister – auch Maikraut genannt. Was soll das werden? Maibowle fällt definitiv aus, der Osterhase wird bei uns keine Osterglocken mehr vorfinden und die Kids am Muttertag keinen Flieder mehr zum stiebitzen.

Üppig blüht der lila Flieder . . .

. . . ebenso der pinkfarbene Rhododendron

Der filigrane Zierahorn macht sich auf Fotos nie sehr gut, sieht am oberen Teichende aber sehr schön aus -
links darunter entwickelt sich gerade noch ein Farn

Photinia fraseri ‘Red Robin’ – die Rote Glanzmispel

Die Photinia steht ganz am Ende des Grundstücks, noch hinter dem Carport. Glücklicherweise guckt sie ein bisschen seitlich hervor, sonst hätte ich vom Haus aus gar nichts von dem wundervollen roten Austrieb im Frühjahr. So aber blitzt das Rot immer noch ein bisschen um die Ecke und zieht mich geradezu magisch an, bis ich nach hinten laufe.

Die meisten Farne haben in den letzten Tage ihre frischen Wedel entrollt, einge brauchen noch ein bisschen länger

Eigentlich müsste ich schon weder die Schere nehmen und verblühte Tupen und Narzissenstängel abschneiden, aber es ist kalt und irgendwie habe ich auch Rückenschmerzen. Auch der Teich ruft, die vorletzten abgefallenen Magnolienblätter müsste ich rausfischen – ein paar wenige Blüten werden nun von den niedrigen Temperaturen konserviert. Mal sehn, vielleicht raff ich mich noch auf.

Ich sehe gerade, dass das Wetter-Widget links in der Seitenleiste ein Sonnensymbol zeigt, unter dem “wolkenlos” steht – äh, wie? Das ist ja nun eine glatte Lüge, würde ich mal sagen :-(

Zufrieden

. . . melde ich mich aus dem Garten zurück. Trotz der recht heftigen Erkältung und meiner ausgesprochenen Abneigung gegen Gartenarbeit bei grauem Himmel habe ich mich ans Rosen schneiden im alten Vorgarten gemacht. Auch so eine Arbeit, die ich nicht liebe, die aber schon seit Jahren an mir hängen bleibt. Die alten Rosenstöcke sterben immer mehr ab und eigentlich kümmert es niemanden. Aber ich weiß, wie schön das Stückchen Grün vor der Praxis im Sommer aussieht, wenn die Rosen dann doch wieder blühen. Trotzdem muss ich mal mit meinem Bruder reden, ob wir im nächsten Herbst nicht mal einen Gärtner kommen lassen. Da hat sich doch zuviel Urwald gebildet.  Wenn nur das liebe Geld nicht wäre. Dieses alte Haus da vorne ist unersättlich. Es müsste so vieles gemacht werden, da ist das Stückchen Vorgarten immer das Unwichtigste.

Immerhin konnte ich ein bisschen mit meiner Praxisnachfolgerin schwätzen, als sie aus der Praxis kam und anschließend auch noch mit meiner Ex-Praxisputzfrau, die nun für die Kollegin arbeitet. Anschließend bin ich dann in den eigenen Garten  gestapft und habe noch meinen neuen Rhododendron eingepflanzt und … *arrrrgh* dabei einen Ast mit drei Knospen abgebrochen. Wobei die Bruchstelle merkwürdig verholzt aussah. Ich habe sie dann abgeschnitten, um den Ast in eine Vase zu stellen, da war die Stelle grün. Da frag ich mich doch, ob der Ast nicht vielleicht schon vorher abgebrochen war ohne dass ich das gemerkt  hatte.  Na wie auch immer, ein 5 Euro Rhodo von Aldi wird nicht groß hinterfragt. Ich schätze, er wird trotzdem wachsen und gedeihen und mein Rhododendronwäldchen wieder vergrößern.

Kälte hin, Kälte her – auch die ersten großen Narzissen blühen inzwischen

Ganz große Freude: meine Baumpäonie hat zum ersten Mal Blütenknospen!!!

Tulpenmagnolie links und Sternmagnolie rechts sind auch schon ziemlich weit

Buntes am Bach – hinter den Mininarzissen strebt Tagliliengrün nach oben

Rechts oben ist der neue Winzling
So richtig viel macht das Schattenbeet in dieser Jahreszeit natürlich nicht her. Solange es noch nicht richtig warm ist,
sehn die Blätter der Rhododendren immer irgendwie schlapp aus, aber gesund sind sie trotzdem.

Jetzt wird’s grad wieder leicht rheumatisch in den Knochen – das hab ich kommen sehn. Egal – im Garten war’s trotzdem schön und die Schmerzen hätte ich vermutlich bei dem Wetter ohnehin.

 

 

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