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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Ringeltauben

Trocken

. . . auch ein bisschen sonnig, aber nicht so wirklich schön präsentiert sich der heutige Samstag. Ich empfinde das Wetter als drückend. Nicht im Sinne von schwül sondern eher niederdrückend. Ich spüre das nächste Tief kommen, habe Kopfschmerzen und bin irgendwie lustlos. Zwar habe ich mehrere Waschmaschinenladungen Wäsche auf der Leine, bin aber dauernd auf dem Sprung sie abzunehmen, weil sich immer wieder schwarze Wolken am Himmel zusammen ballen. Bisher ist es allerdings gutgegangen.

Aber für einen kleinen Fotospaziergang im Garten hat’s dann doch gereicht, nur auf so richtig Gartenarbeit hab ich keinen Bock. Aber spätestens am Montag muss ich einige Rosen spritzen. Bislang habe ich mich so gefreut, dass sich alle Rosen so toll machten, kein Pilz war nach dem langen Winter in Sicht, aber das hat sich nun innerhalb dieser verregneten Woche leider geändert.

Eine letzte, fast schwarze Tulpe im Vorgarten – die Tulpenzeit ist in unserem Garten vorbei

Dafür blühen nicht nur die großen Rhododendren sondern auch die kleinen Alpenrosen
im Steingarten – und ein Sedum blüht auch

An einigen Stellen darf sich auch das wilde Geranium foetidum ausbreiten . . .

. . . das kaum weniger hübsch ist als die größeren Zuchtformen
Geranium cinereum ‘Ballerina’

Geranium himalayense ‘Gravetye’

Irgendwo habe ich im letzten Jahr hier im Blog sicher vermerkt, wie die diversen “Geraniümer” heißen, aber so aus dem Stehgreif weiß ich das nicht mehr.

Diverse Hornveilchen blühen immer noch unermüdlich . . .

. . . und Linus beehrt uns auch schon wieder!
So ein bisschen Sonne tut uns allen gut.

Für alle, die morgen eine E-Card zum Muttertag gebrauchen können, hab ich was:

Für größer und zum Verschicken einfach anklicken!

* * *

Beim NABU findet seit gestern und bis einschließlich morgen wieder die Aktion “Stunde der Gartenvögel” statt. Es geht darum innerhalb einer Stunde des Tages die diversen Singvögel im Garten zu zählen bzw. zu identifizieren. HIER geht’s zur Information. Ich habe mir gerade einen Zählbogen ausgedruckt und werde mich mal auf Beobachtungsposten begeben.

Nach einer Stunde: Das ist doch wieder typisch – normalerweise tanzen mir die Vögel fast auf der Nase herum, aber wenn man auf sie wartet, ist plötzlich Sendepause. Na ja, gar so schlimm war es nicht und die Verteilung in etwa so wie ich mir das gedacht hatte: Kohlmeise, Blaumeise, Spatz (!man höre und staune), Amsel, Grünfink, Heckenbraunelle, Türkentaube, Ringeltaube und hurra! – sogar ein Buchfink.  Unser Nistkasten mit den Kohlmeisen scheint leer zu sein und ich dachte, ich könnte den ersten Ausflug der Jungvögel beobachten, so ein Mist aber auch. In Frankfurt haben erst 5 (fünf) Gärten mitgemacht – das ist wirklich traurig. – Kennt ihr für die Stadttauben den Ausdruck “Ratten der Lüfte”? Nach meinen heutigen Beobachten könnte man glatt auch “Karnickel der Lüfte” nennen – das war vielleicht ein Geschnaksel im Ahorn!

Keine Turteltauben – nur turtelnde Tauben
Ringeltauben beim Vorspiel

HIER noch ein Link zu einer NABU Seite mit 40 Singvogelporträts einschließlich Tonbeispielen ihrer Rufe. Ist wirklich sehr schön und informativ gemacht.

Tauben im Garten

An sich mag ich Tauben nicht sonderlich, jedenfalls nicht die dicken Stadttauben mit den kleinen Köpfen. Stadttauben??? Diesen Begriff gibt es in der Tat. Es handelt sich um die Art Columba livia forma domestica, die von der Felsentaube abstammt. Ich schätze, dass die Tauben, die sich bei uns im Garten einfinden samt und sonders Stadttauben sind – vielleicht auch Ringeltauben. Lt. Wikipedia ist die Ringeltaube (Columba palumbus) die größte Taubenart Mitteleuropas und durch die weißen Flügelbänder und einen weißen Halsstreifen kaum zu verwechseln. Da muss ich mal drauf achten. Der Stadttaube fehlt diese Bebänderung.

Eindeutig eine Ringeltaube (ich habe kaum Fotos mit Tauben drauf)

Heute morgen sah ich eine ganz andere Taube im Garten, kleiner, sehr helles Gefieder und mit einem dunklen Ring um den Hals. Diese hielt ich nun eigentlich für eine Ringeltaube, aber das war offenbar eine Türkentaube (Streptopelia decaocto). Was für ein Verwirrspiel! Leider habe ich kein Foto machen können. Diese Art fand ich recht hübsch. Da passen Körper und Kopf irgendwie besser zusammen.

In Ermangelung eines eigenen Fotos der Türkentaube

Türkentaube / Quelle: Wikipedia

Türkentauben sind Kulturfolger. Sie haben sich inzwischen als Standvögel etabliert und leben in Parks und Gärten, immer in der Nähe von Siedlungen, gerne in ruhigen Wohngebieten, in denen es ein paar Nadelbäume gibt. Letztere brauchen sie, da sie bevorzugt in Nadelbäumen brüten.

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9. Februar 2012, 14:40
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