FNNF 9
Mit FNNF wird – so habe ich festgestellt – das Projekt
von Annika in vielen Blogs abgekürzt – eine vernünftige Idee, der ich mich hiermit anschließe.
Heute komme ich euch mit Fotos, die leider nicht von besonders guter Qualität sind, aber das ist mir mal egal. Unser Garten samt den umgebenden Grundstücken entwickelt sich ja immer mehr zum reinsten Vogelparadies. Heute müssen wohl gleich mehrere Nester mit Jungelstern zu den ersten Flugversuchen unterwegs gewesen sein. Das war ein unglaublicher Auftrieb. Ich saß hinten im Garten und war eigentlich am lesen, aber die Digi mit Tele lag griffbereit. In den hohen Tannen und Fichten waren sie war zu entdecken und zu hören aber nicht zu fotografieren. Dann flogen sie aber über mehrere Häuser hinweg hinüber zum Heimchenweg, wo sie sich immer wieder auf dem Dach eines großen alten Hauses niederließen. An sich also zu weit weg zum Fotografieren. Ich hab’s trotzdem gemacht, das Tele ausgereizt und auch am PC noch ein bisschen in die Bilder reingezoomt.
Ich habe ihnen bestimmt eine gute halbe Stunde zugesehen. Aber auch viele andere Jungvögel sind tapsig wie kleine Kinder unwegs. Glücklicherweise dauert es bei ihnen aber höchstens eins/zwei Tage bis sie das mit dem Fliegen raushaben.
Ein ganz anderer Anblick hat mich heute auch noch fasziniert, nämlich meine Kleinstrauchrose “Richard Strauss”. Ich habe sie nicht gestützt, deshalb breitet sie sich nun ungehindert über Beet und Rasen aus. Nicht sehr praktisch, aber ein toller Anblick.
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Mittlerweile “liebe” ich die Blogger- bzw. Blogspot-Blogs fast so sehr wie früher die von myblog. Mit denen bloggt ja inzwischen glücklicherweise kaum noch jemand. Eben wollte ich bei Annika kommentieren und natürlich auch den Link zu diesem Beitrag hier reinsetzen. Aber was passiert: Service ist mal wieder unavailable und mein Kommentar futsch. Ich hasse es!!!
Vor der Hitze
. . . und sogar noch vor dem Frühstück bin ich heute zu einem ausgiebigen Spaziergang aufgebrochen und dabei im Rosarium in Hattersheim-Okriftel gelandet. Im Gegensatz zu früheren Jahren war der Weg dorthin diesmal sehr ordentlich, die Wiesenstreifen gemäht, kein Gestrüpp mehr. In den angrenzenden Felder blühte der Mohn.
Im Rosarium waren fleißige Gärtner zugange, die aber auch keine echte Chance gegen die Hitze haben. Ich konnte in den Rosengängen den Ramblerrosen zuschauen, wie sie ihre Blütenblätter abwarfen.
In den künstlichen Teichen quakten die Fröschen und eine winzige Libelle ließ sich direkt vor mir auf dem Brückengeländer nieder. Im Foto ist sie vergrößert dargestellt.
Bei der Libelle könnte es sich um eine Kleine Binsenjungfer handeln (Länge ca. 30 – 40 mm )
Auf dem Rückweg zum Parkplatz musste ich unbedingt noch in einen kleinen Waldweg einbiegen, der mit dem Duft von Tannennadeln und frisch geschlagenem Holz sowie Vogelgezwitscher lockte. Aber natürlich – es kam, wie’s kommen musste, ich bin prompt mit meinem noch nicht wieder richtig stabilen Knöchel erneut umgeknickt – autsch. Glücklicherweise war’s nicht ganz so heftig wie letzte Woche, ich bin zum Auto zurück gekommen. Nun habe ich ihn mir erstmal wieder bandagiert.
Immerhin hat der GöGa den Gehölzschnitt doch noch selbst geschreddert und da auch die Gartenaufräumarbeiten auf dem anderen Grundstück weitergehen, sieht es in der Ecke derzeit außerordentlich übersichtlich und auch durchsichtig aus – recht ungewohnt. Mal sehn, vielleicht machen wir ja doch noch irgendwas Nettes daraus. Beim Wäsche aufhängen fiel mir vorhin auf, dass die Ecke hinter dem Geräteschuppen sich eigentlich auch noch ganz gut für Rosen eignen würde. Das ist auch so ein verschwiegenes Eckchen, wo noch gar nichts groß wächst. Aber solange es nicht mal regnet, geht gar nichts. Es ist ja alles bretthart und ausgetrocknet.
Aber wenn ich mal das Dauergejammere um die Hitze und die Trockenheit außen vor lasse, dann ist es doch ein Traumwetterchen! Man könnte glauben, wir hätten Hochsommer und im Liegestuhl fühl ich mich wie im Urlaub. Das werde ich nun auch wieder tun und mein Bein wieder etwas hochlegen. Vorhin habe ich noch gründlich geputzt, es staubt ja auch im Haus wie verrückt, – und nun reicht es für heute mit der Hausarbeit.
Rosen im Mai
In diesem Jahr wird wohl der Mai anstelle des Junis zum Rosenmonat werden. Noch sind es zwar nur wenige Rosen, die schon blühen, aber es werden täglich mehr.
Heute hat die erste Kir Royal am Carport eine Blüte geöffnet, damit hatte ich noch gar nicht gerechnet.Die Blüte ist auch kleiner als normalerweise. Mal sehn, wie die nächsten werden.
Bei uns ist das Wetter heute sehr unentschlossen. Es sieht dauernd nach Gewitter aus, aber dann kommt die Sonne doch wieder durch.
Zwischen “Igitt”
. . . und wunderschön! Ein paar Tage bin ich aus den verschiedensten Gründen nicht mit Argusaugen durch den Garten gegangen und heute dachte ich dann, mich trifft der Schlag. Schwarze Blattläuse in Massen! Aber sowas von und nirgendwo auch nur ein einziger Marienkäfer in Sicht. Am schlimmsten sehen die Philadelphussträucher (Bauernjasmin) aus, aber auch sämtliche Sommerhibiscussträucher sind befallen – eigentlich fast alles, was gerade erst frische zarte Triebe bekommen hat. Ich schätze, dass das an der extremen Trockenheit so früh im Jahr liegt. Wo ich hinlangen konnte, habe ich sie mit den Fingern und dem Wasserschlauch abgestreift, mehr kann ich im Moment nicht tun. Immerhin habe ich zwei! Marienkäferlarven entdeckt. Die können sich jetzt dumm und dusselig fressen.
Larve des Siebenpunktmarienkäfers im Schlaraffenland
(bissl unscharf, aber es war leider sehr windig)
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Die Hochsaison der großblütigen Clematispflanzen hat begonnen. In der Korkenzieherhasel öffnet “Madame Le Coultre” ihre Blüten:

. . . und am Zaun neben der Weigelie die “Crystal Fountain“:
Auch die meisten anderen im Mai blühenden Sorten haben schon ganz dicke Knospen. Ich schätze, wenn wir am Mittwochabend von unserem Minitrip zurück kommen, dann werden noch einige andere blühen.
Und im Vorgarten vom alten Haus blühen doch tatsächlich schon die ersten alten Beetrosen. Einige vertrocknete Uraltstöcke mussten wir ja gerade erst noch entfernen, aber was jetzt noch steht, sieht sehr gesund aus.
Ein Traum in Rot immer wieder die gar nicht mehr so kleine Alpenrose im Steingartenbeet:
Ich denke, dass ist das leuchtendste Rot, das unser Garten zu bieten hat.
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Auch die erste unserer Deutzien (Maistrauch) blüht:
Poolparty
Heute bin ich erst recht spät überhaupt dazu gekommen in den Garten raus- und nach der Vogelwelt zu gucken. Der Küchendienst – siehe im anderen MainZauber-Blog – hat mich völlig absorbiert. Aber als ich dann am Nachmittag endlich mal wieder nach draußen guckte, war die Freude groß. Erst konnte ich erneut einen Specht beobachten und auch mal fotografieren und dann ging an Teich und Bach so richtig die Post ab. Was immer sich gerade in unserer Gegend aufhält – und das sind ungewöhnliche viele verschiedene Vögel – planschte im Wasser herum. Da gibt es allerdings nur noch ein paar Löcher, der größte Teil ist zugefroren.
Auch Garfield musste die Wassersituation draußen testen
Unser Kater hat jetzt wieder ein unglaublich dickes, kuscheliges Winterfell
Die Schau stielt ihm aber heute kurz darauf dieser farbenfrohe Buntspecht:
Buntspecht (Dendrocopos major)
Ein schöner Rücken kann auch entzücken
Für gute Fotos von der Poolparty war es dann schon wieder zu finster, ebenso wie für anständige Fotos
von den Buchfinken. Jedenfalls kann ich nicht mehr behaupten, dass es bei uns keine gibt.
Im Zwielicht ich noch einen Vogel entdeckt, den ich aber so schnell nicht identifizieren konnte. Vom Kopfschmuck und dem weißen Bauchgefieder könnte es eine Feldlerche gewesen sein. Aber lässt sich so ein Vogel in einem Garten blicken? Na, vielleicht kommt er mir ja nochmal irgendwann unter. Jedenfalls bin ich restlos begeistert von den vielen Vögeln, die ich in diesen Wochen im Garten beobachten kann. Vorhin waren vielleicht zehn Amseln, drei Tauben, ein halbes Dutzend Meisen und auch noch ein paar Grünfinken fast gleichzeitig am Wasser.
Ach ja – und Rosen blühen bei uns auch noch:
Blick aus dem Küchenfenster in den Vorgarten
Word verification free blog!





















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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