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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Rotkehlchen

Ein Tarnzelt

. . . wäre manchmal gar nicht schlecht ;-)   Heute kann ich mich von meiner Vogelbeobachtungsstation (= Schreibtisch am Fenster) kaum trennen. Draußen ist unglaublich viel los. Jetzt am Nachmittag ist allerdings Schluß mit dem Fotografieren, denn die tiefstehende Sonne auf meinen nicht sehr sauberen Fensterscheiben, macht es fast unmöglich überhaupt noch anständig was zu sehen. Der warme Januar hat den Scheiben von innen mehr Fliegenschiss beschert, als ich vermutet habe. Der Rest ist wohl der Dreck von der Fließenaustauschaktion. Fensterscheiben habe ich nämlich in diesem Jahr im Wohnzimmer noch nicht geputzt.

Das Rotkehlchen, das ich erst seit gestern wieder regelmässig zu Gesicht bekomme, ist heute wirklich sehr aktiv. Erstaunlich finde ich auch, dass große und kleine Vögel einträchtig nebeneinander picken. Während sich die Amseln gegenseitig jagen und manchmal auch die Tauben untereinander, lassen die größeren Vögel die kleineren wie Buchfinken oder Rotkehlchen absolut in Frieden.

Gibt es bei euch in diesem Winter auch fast nur Blaumeisen? Ich habe noch kaum Kohlmeisen entdeckt,
ganz zu schweigen von den zierlichen Schwanzmeisen.

Nachdem ich nun auch die Buchfinkenmännchen entdeckt habe, bin ich mir auch bei den Weibchen
wieder sicher mit der Identifizierung.

Nochmal ein Rotkehlchen . . .

. . .  und nochmal.

Gletscher

Unsere Teichlandschaft wird immer mehr zum Gletschergebiet. Es ist fantastisch zu beobachten, wie sich gefrorenes Wasser ausdehnt. Während die letzten Wasserlöcher immer kleiner und die Eisschicht immer dicker wird, breitet sich das Eis fließend über die Ränder der Becken in den Kiesbereich aus.

Türkentauben (Streptopelia decaocto) , Ringeltauben und Amseln streiten sich inzwischen um das letzte Wasserloch.
Selten sieht man zwei Vögel so einträchtig nebeneinander sitzen wie hier das Türkentaubenpärchen.

Gletschersee

Das Rotkehlchen hat sich in der Morgensonne aufgewärmt – scheint ein Einzelgänger zu sein.

Und auch ein Prachtkerl von Eichelhäher hat sich wieder eingestellt:

Hinter der Fensterscheibe aber ansonsten direkt vor meiner Nase

Rotkehlchen

Heute hatte ich Gück und konnte ein Rotkehlchen fotografieren. Dafür sind die Stieglitze samt und sonders weitergeflogen. Dass der Schwarm nur auf Durchreise war, dachte ich mir schon, aber die bunten Gesellen hätten ruhig noch eine Weile bei uns bleiben können.


*


*


* * *

Die scheuen Elstern muss ich mir immer gewaltig ranzoomen, sonst sind sie sofort wieder weg.

* * * * *

Unsere Katzen machen es sich bei diesen Temperaturen auch lieber im Haus gemütlich

Und am Abend

. . .  ist im Garten nochmal richtig was los. Rund ums Wasser sowieso. Vermutlich auch morgens . . . aber da schlafe ich noch ;-)

Das Rotkehlchen gibt es in groß auch als Tagesbild im Fotoblog “MainPics”.  Die Singdrosseln bekomme ich im Garten nur selten zu Gesicht und eigentlich auch immer nur am Teich.

Faul sein

. . . im Frühling, das ist selten, wenn man einen Garten hat. Mittagessen auf der Terrasse und dann in der Sonne im Liegestuhl liegen – das ist genauso selten. Heute traf das alles auf einmal zu. Es war zumindest in der Sonne einfach nur göttlich! Aber wirklich nur in der Sonne. Meine Wäschespinne hinten im Garten steht an einer Stelle, an der in dieser Jahreszeit die noch niedrig stehende Sonne relativ früh verschwindet.  Als ich heute Nachmittag die letzte Fuhre Wäsche aufgehängt habe, blies zudem ein kalter Wind und ich habe richtig gefroren (im T-Shirt allerdings).  Wenig später lag ich dann aber wieder für eine gute Stunde vorne auf der Terrasse windgeschützt im Liegestuhl und da war’s muggelig warm. Die Temperaturunterschiede sind während des Tages sowieso enorm – nachts noch um den Gefrierpunkt, dann um die 20° C im Verlauf des Tages und ab dem frühen Abend geht’s wieder steil bergab.

Als ich so im Liegestuhl in der Sonne vor mich hin döste, kam natürlich auch der eine und der andere Vogel in mein Gesichtsfeld und da musste ich auch ein paar Fotos machen.

Amseln sind immer unterwegs und die sind auch überhaupt nicht scheu

Hier sieht man, dass die Krokusse schon komplett verblüht sind

Kohlmeise im Flieder und natürlich immer noch am . . .

. . . letzten antiken Meisenknödel wie auch diese Blaumeise.

Rotkehlchen sind scheu. Dieses hüpfte eine Weile nur ganz hinten im Garten herum,
ließ sich dann aber doch mal in der Magnolie nieder.

*

Mauerbiene (Osmia cornuta?)

Bei uns leben viele Solitärbienen. Unter unserer Terrasse = Holzdeck ist viel Platz und durch die Ritzen kann man prima ein- und ausfliegen. Heute habe ich aber was ganz Anderes gesehen: wir hatten früher, bevor wir den Wintergarten angebaut haben, eine Markise unter der Balkonloggia, die über den hinteren Terrassenteil hinausragt. Die Markise wurde irgendwann abgenommen, weil sie kaputt war und auch nicht mehr gebraucht wurde – die Befestigungslöcher blieben offen! Und nun benutzen Mauerbienen diese Löcher als Nistlöcher. Drei sind schon zuge”mauert”, das Vierte – wie man hier sieht – so gut wie. Mauerbienen nutzen jedes Loch, das sie finden können, das ist schon ein bisschen verrückt.

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9. Februar 2012, 14:23
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