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Neues Outfit

Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Rotschwänzchen

Kontrastprogramm

Mal wieder was Blühendes > ausgerechnet den heutigen eher trüben Tag hat sich die kleine Seerose im Teich ausgesucht, um die erste Blüte zu öffnen:

Seerose “Chrysantha” für flache Gewässer

Sofern ich die beiden Seerosen beim Auspacken und Einpflanzen vor ein paar Wochen nicht verwechselt habe, ist das die “Chrysantha“, die hier relativ eindeutig rosé erscheint, aber im Wasser kommt auch deutlich der kupferfarbene Anteil durch. Die andere Seerose “Indiana”, die ich in den Kübel gepflanzt habe, ist offenbar eingegangen. Ich vermute, dass das Wasser einfach zu warm geworden ist. Beide Pflanzen hatten zunächst ihre Blätter verloren und die Chrysantha auch eine bereits vorhandene Knospe. Während diese sich aber im flachen Teich wieder schnell erholt hat, sind die Blätter der Indiana im Kübel regelrecht verfault und nun ist von der Pflanze nichts mehr zu sehen.

Und es muss auch nicht immer ein Bussard sein:

Mal wieder ein Rotschwänzchen, dass sich auf der Steinlaterne niedergelassen hat. Im Hintergrund wächst ein Blaustrahlhafer. Das ist kein Filtereffekt.

Federbällchen

. . . fliegen derzeit durch die Gegend. Es sind die kleinen Rotschwänzchen, die das Nest verlassen haben. Aufmerksam geworden bin ich durch das “Geknattere” der Alten. Es ist immer wieder unglaublich, welchen Lärm diese kleinen Vögel machen können. Heute morgen hatte ich erstmal Bedenken, dass sie die Nacht überstanden haben, denn wir hatten wieder so ein fürchterliches Unwetter in der Nacht (mehr dazu auch heute wieder im anderen MainZauber-Blog). Aber der Geräuschkulisse nach haben sie alle überlebt.



*

Nichts Neues hingegen bei den Kohlmeisen – die Alten fliegen, die Jungen zetern

Der Garten sieht nun doch etwas zerzaust aus, zumal der Sturm gestern nacht vermutlich noch stärker war als in der Nacht zuvor. Aber es sind keine Bäume entwurzelt worden und auch sonst kriegt man mit Aufräumen und Aufbinden alles wieder hin. Heute ist es erneut sehr schwül, die Sonne sticht – wie man so schön sagt – und hin und wieder kommen starke Windböen auf. Ich habe ehrlich gesagt wenig Lust auf eine dritte Unwetternacht.

Eigentlich

. . . dachte ich, das mit dem Mairegen sei nun rum – ach von wegen! Den Anfang vom Thema könnt ihr unter Doofes Wetter” HIER nachlesen. Aber es ist ein sanfter Landregen, der heute vom Himmel kommt und er ist warm. Man kann sich fast dran gewöhnen. Vom De*ner hab ich mir heute ein paar Kräuter, Salatpflänzchen und eine Paprikapflanze mitgebracht. Nachdem in meinem neuen Gemüsebeet alles so prima wächst, wird das noch etwas erweitert. Das mit dem professionellen Schneckenzaun lass ich, ist zu teuer. Da gönn ich den Schnecken lieber ab und zu ein bisschen Salat. Aber werde mal die nächsten großen Konservendosen sammeln, wenn sie anfallen. Vielleicht kann ich daraus selbst einen Schneckenzaun basteln. Wird allerdings dauern, wir essen kaum noch Konserven. Für die Haustür gab’s noch einen Margeritenbusch – 4,95 Euro – da konnte ich nicht Nein sagen. Damit sieht es am Eingang mit Oleander, Buchsbaumkugel und blühenden Margeriten wieder ganz nett aus. Vorne im Hof blüht gerade der falsche Jasmin ganz wunderbar. Den habe ich vor drei Jahren gepflanzt, nun dreht er voll auf.

Pfeifenstrauch / Philadelphus / Bauernjasmin

Inzwischen hab ich trotz Regen schon alles eingepflanzt – wie gesagt, man kann sich dran gewöhnen. Nur meine Digi mag ich dem Regen nicht aussetzen, sonst würde ich mal die herrlichen Blüten von Summer Song und Charlotte fotografieren. Aber das tun sie sicher hoffentlich auch morgen noch.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass Singvögel direkt nach dem Regen besonders gern im Wasser plantschen? Ulkig ist das, aber es fällt mir immer wieder auf.  Heute sind viele Jungmeisen unterwegs. Vorhin hab ich schon befürchtet, dass mir eine direkt ins Wohnzimmer fliegt. Die hat die Kurve grad noch so gekriegt.

Das Rotschwänzchen war auch gerade baden
Es müsste sich dabei um einen männlichen Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) handeln

* * *

Nach dem Regen . . .

Eine Farbe zum Verlieben, sogar ganz ohne Sonne

Und diese nicht minder

Ich werde mal auf meinen Seiten “Pflanzenschätze” eine neue für meine Rosen anlegen. Nach dem Clematis – und dem Hostafieber haben mich nun die Rosen gepackt.

Schwer aktiv

. . .  war ich heute schon und das Wetter hat bisher auch gehalten (es ist im Moment 18 Uhr). Der Tag begann früh mit dem ersten Waldlauf dieses Jahres – eigentlich hätte ich schon viel früher anfangen sollen. Im Eichwald war’s zwar etwas knatschig, aber es ging trotzdem ganz gut. Ich mag es den Waldboden unter den Füßen zu haben, die frische Luft und das Vogelgezwitscher im Ohr.

Nach dem Frühstück bin ich gleich in den Garten und habe erstmal gehäckselt wie ein Weltmeister. Nicht nur meinen Kram von gestern sondern auch noch Zeugs das GöGa im Carport gestapelt hatte. Jetzt haben wir auf dem Kompostsilo wieder soviel Lockeres und Trockenes  drauf, dass die nächste Fuhre Rasenschnitt wieder unbedenklich drauf gehäuft werden kann. Stefan hat im Baumarkt nach einem zweiten Holzkompostsilo geguckt, aber auch nur Schrott oder Plastik gefunden – also so wie ich gestern im Internet. Ich werde dann wohl doch das sündteure Teil bestellen, was ich gesehen habe. Wenn es wirklich mit unserem identisch ist, dann lohnt sich das. Jetzt muss ich nur wieder gucken, wo ich das  gestern gesehen hatte.

Später habe ich dann weiter im Garten rumgewurschelt und doch noch die David Austin Rose ” Lady Emma Hamilton” ausgegraben, die im Vorgarten vor sich hin mickerte. Außerdem die “Gillian Blade“, die der Clematiswelke zum Opfer gefallen ist, gleich mit.  Die Rose hat jetzt ihren Platz im gleichen Beet gefunden wie die anderen beiden anderen  David Austin Rosen und die Clematis habe ich im Schatten am Gerätehäuschen eingegraben – in der Hoffnung, dass sie im nächsten Frühjahr dort wiederkommt. Der nun wieder freigewordene Rankobelisk wurde sofort einer neuen Bestimmung zugeführt: er stützt nun die Kir Royal am Carport.

gartenblick

Heute früh habe ich mich noch darüber geärgert, dass die schönen Blüten der “Kir Royal” sich nicht am Wandgitter hochranken wollen. Sie sind viel störrischer als die feinen Triebe der Clematis. Nun habe ich den Obelisken in den Betonring gesetzt und voila > die Kir Royal ist von allen Seiten gestützt und kann nun bestens in die Höhe ranken.

kirroyal2

*

kirroyal1

Wunderschöne Blüten

sterndolde

Im Schattenbereich: Astrantia major – Sterndolde

charlotte120609

David Austin “Charlotte” – jetzt voll aufgeblüht

Im Moment sind junge Rotschwänzchen unterwegs. Eines landete etwas unsanft auf der Terrasse. Weil ich es nur durch den Türspalt sehen und fotografieren konnte, sieht das Bild schlimmer aus als es war > nichts passiert!

flugversuche

Katalogwetter

regenfenster Nein, nicht dass man sich inzwischen das Wetter per Katalog bestellen könnte und das Regenwetter heute hätte ich mir ganz sicher auch nicht per Katalog bestellt, aber eben sind mit der Post gerade die beiden Gartenmöbel – und Ambiente Kataloge von Gärtner Pötschke gekommen. Und um die zu studieren ist dieses Wetter doch wie gemacht. Stefan mag unseren ziemlich großen Terrassentisch nicht mehr und hätte gerne einen runden. Ich mag das ganze Plastikzeugs nicht mehr, aber Teak oder Eukalyptus ist ziemlich teuer.  Vielleicht finde ich ja einen runden Tisch, den wir zunächst mal mit den vorhandenen blauen Gartensesseln noch kombinieren können. So könnte man sich nach und nach vom Terrassenkunststoff verabschieden. Den großen Blauen stelle ich dann nach hinten Richtung Carport. Ein Tisch am anderen Ende, den man auch zum Werkeln nutzen kann, wäre da gar nicht so schlecht.

gartenzaun

Ein Blick in den Garten: die Vögel sind gegen das Mistwetter ausgesprochen resistent. Das Grünfinkweibchen frisst sich am Meisenknödel satt, egal ob’s regnet oder nicht, und das Männchen sitzt ganz oben auf der Riesenfichte und schmettert sein Lied.

collagefutterplatz

Auch die Schwanzmeisen sehe ich mittlerweile öfter und die Heckenbraunelle ist Dauergast. Vorhin konnte ich hier vorne im Garten ein Rotkehlchen beobachten und mit dem Fernglas weiter hinten ein Rotschwänzchen. Mir war vorher noch nie aufgefallen, dass Rotschwänzchen außer den charakteristischen roten Schwanzfedern auch weiße Flügelspiegel haben. Insofern denke ich, dass es neulich ein Rotschwänzchen war, das ich wegen dieser weißen Zeichnung für ein Buchfinkenweibchen gehalten habe. Ich lerne im Moment täglich dazu, was unsere Vogelwelt betrifft. Und eben – 16 Uhr 20 – kommt zum ersten Mal heute die Sonne durch die Wolken *freu*.  Bisher war das Wetter so deprimierend, dass bei mir schon wieder Zweifel aufgekommen sind, ob sich der Frühling wirklich einstellen wird.

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Frankfurt/Main

9. Februar 2012, 16:32
Bewölkt mit Schneeschauern
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