Schmetterlinge
. . . aber dafür anderes aus Flora und Fauna begegnete mir heute bei meinen ausgiebigen Spaziergängen. Bericht und Bilder gibt es im anderen Blog, aber ich frage mal die Naturwissenden unter euch nach diesem Falter:

Großes Jungfernkind (Archiearis parthenias), auch Birken-Jungfernkind
(danke liebe Edith, wäre ich nie drauf gekommen)
Das Große Jungfernkind zählt zu den tagaktiven Spannern und fliegt bei Sonnenschein. Die Falter gehören zu den ersten aktiven Schmetterlingen im Frühling, sie können von Anfang März bis etwa Ende April beobachtet werden (siehe auch Wikipedia).
. . . heißt die Devise ab Mittag. Dass ich das Kürbissüppchen fotografieren wollte, fiel mir erst wieder ein, als es aufgegessen war und wir auf der Terrasse noch einen Kaffee getrunken haben. Dabei haben wir begeistert der geflügelten Tierwelt zugeschaut. Über dem Teich war richtig was los. Gleich drei Libellenpärchen waren mit der Eiablage beschäftigt, während männliche Singles es sich derweil auf warmen Steinen oder den Planken der Terrasse gemütlich machten. Auch der Gartentisch wurde wieder angeflogen und natürlich wollte auch wieder eine aus dem Wintergarten gerettet werden.
Auf dem Tisch in relativer Sicherheit . . .
. . . auf dem Stein am Teichrand schon weniger . . .
. . . vor allem wenn bei Jeanie der Jagdinstinkt erwacht (aber die Libelle war schneller).
Es gibt kaum einen dankbareren Dauerblüher für den vertikalen Aspekt im Beet als
das Patagonische Eisenkraut (Verbena bonariensis)
Hat mein Herz im Sturm erobert: die niedrig wachsende Herbstanemone “Wirbelwind”
Die Fuchsie am Carport trumpft nochmal so richtig auf.
Zierquitten im Vorgarten . . .
. . . und gleich nebenan:
. . . die keineswegs erste blühende Christrose in diesem Sommer. Diese Pflanzen halten sich bei mir im Garten
aber auch überhaupt nicht an die Jahreszeiten.
Dann mal Tschüss für heute. Die Sonne hat sich verzogen und prompt wird es empfindlich kühl.
Heute war so richtig Sommer und überall summte und flatterte es. Während die Schwebfliegen nun wieder weniger werden, haben sich zu der Übermacht der diversen Hummeln auch die normalen Honigbienen gesellt. Es gibt sie also noch. Hauptanziehungspunkt – auch für die vielen Kohlweißlinge – sind Katzenminze, blühender Salbei und Verbena bonariensis – das hohe patagonische Eisenkraut. Dort sah ich heute auch für kurze Zeit einen sehr großen, leuchtend gelben Schmetterling – möglicherweise das Weibchen eines Kaisermantels. Ich hoffe, er/sie kommt nochmal wieder und ich bekomme die Gelegenheit diesen schönen Schmetterling zu fotografieren. Sehr seßhaft sind die Falter leider alle nicht. Sie flattern aufgeregt hin und her, und wenn sie mal sitzen, dann meist mit geschlossenen Flügeln. Leider sind Katzenminze und Steppensalbei jetzt schon am verblühen, aber das Eisenkraut wird noch eine Weile Nektar liefern. Und schließlich gibt es ja auch noch andere Blüten.
Honigbiene (Apis mellifera)
Hummeln nach wie vor genug – Erdhummel
Kohlweißlinge an der Katzenminze
. . . unterwegs. Und damit kann ich heute “Faszinierend Natürliches” für Annika und ein paar Flattermänner für Barbara zeigen. Für das Projekt “Einfach tierisch” hoffe ich aber immer noch auf ein paar eindrucksvollere Schmetterlinge.
Heute also mal wieder einen zweistündigen Vormittagsspaziergang durch’s Eschborn-/Schwalbacher Arboretum gemacht. Die Sonne schien nur mehr oder weniger diffus, aber es ist warm und trocken. Leider habe ich auch im Arboretum kaum große Schmetterlinge gesehen, geschweige denn fotografieren können. Aber ich glaube, die Zeit für die Prachtexemplare kommt erst noch in den nächsten Wochen.
Engelswurz (Angelica archangelica)
Diese weißen Doldenblütler sind mir von der Bestimmung her ein Graus. Einzig und allein die Wilde Möhre erkenne ich wegen der schwarzen Blüte in der Mitte sofort. Insofern glaube ich, dass das da oben die Engelswurz ist. Seit einer Kräuterwanderung, in der ich gelernt habe, dass der Schierling auch nicht viel anders aussieht, bin ich da sehr vorsichtig.
Breitflügelige Raupenfliege (Ectophasia crassipennis)
Zwei Kohlweisslinge inmitten niedergetretener Brombeeren
Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
Unbekannter kleiner Falter an Platterbsenblüte
Wegwarte (Cichorium intybus) – Bachblüte “Chicory”
Das könnte ein Rostfarbener Dickkopffalter oder ein Kommafalter sein, aber das ist nur so eine Idee.
Irgendeine Wegerichblüte (Plantago media?) mit Hainschwebfliege
Und zum Schluss noch eine Steinhummel (Bombus lapidarius) auf einer Distelblüte.
*
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
.
Ein Projekt von Barbara
Bei Barbaras Projekt geht es im Juni um Insekten. Bevor ich aus dem Archiv noch ein paar Bilder von Libellen hervorhole, muss ich euch erzählen, was ich heute im Garten entdeckt habe. Ameisen haben ein gutes Dutzend Nester dort. Die sehen aus wie Minimaulwurfshügel – unglaublich! Ich habe immer viele Ameisen im Garten und im letzten Jahr haben sie mir tatsächlich mit ihren Nestern auch Stauden kaputt gemacht, aber im Rasen? Und dann so viele? Da ich nicht vorhanden alle Nester unversehrt zu lassen – ein bisschen Rasen will ich gerne auch für mich behalten – habe ich mal eins aufgedeckt und ein Video gedreht.
Boah – nee – kribbelt es euch da auch überall?
Nesthügel – eins von den kleineren Nestern, etwa handtellergroß
Und hier noch eine kleine Galerie aller Insekten, die ich in diesem Jahr bereits fotografiert habe
(reingeschmuggelthabe ich drei ältere: Distelfalter, Azurjungferpaarung und den Bläuling).
Bitte das erste Bildchen anklicken, dann geht es in größer weiter.
Zu all dem Ameisengekrabbel schwärmten heute am Okrifteler Mainufer noch die Blattläuse – das war fürchterlich. Ich war dauernd mit den Händen am Wedeln. So etwas ähnliches habe ich mal im Taunus erlebt. Seitdem weiß ich, dass es spezielle weiße Fichtenblattläuse gibt.











