Wintermärchen
Seit gestern Abend fiel der Schnee in rauhen Mengen und heute früh kam dann die Sonne durch: ein Wintermärchen vom Feinsten! Bei Carmen vom Schweizergarten las ich neulich, dass sie die Schneemengen dann nach einer Weile eher als “Weiße Pest” bezeichnet. Ich fürchte, das kann uns in diesem Winter allen noch passieren. Eben wollte ich noch zu einem ausgiebigen Spaziergang im Sonnenschein aufbrechen, nun schneit es wieder dicke weiße Flocken und das nicht zu knapp.
Hier ein paar Fotos:
Gestern kurz vor Mitternacht – der Schein des Teelichtes kämpft sich grad noch so durch den Schneeberg
Zur “Blauen Stunde” heute morgen
Und dann kam die Sonne hinter den Wolken hervor!
Und ich möchte mit einiger Bestimmtheit sagen, dass ich einen 9.Dezember so verschneit noch nie erlebt habe. “Happy Birthday, Flo mein Großer!” Vor 28 Jahren konnten wir um diese Zeit Blümchen pflücken. Und auch später meistens.
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Eigentlich hatte ich ja ein Schneevideo gedreht . . .
. . . aber ihr guckt besser aus dem Fenster! Das Hochladen hätte wieder fast ‘ne Stunde gedauert.
Irgendwie herrscht heute winterliches Aprilwetter – Schneefall und Sonnenschein wechseln sich ständig ab.
Buntspecht
Dem Buntspecht scheint der Futterblock am Flieder ausgesprochen zuzusagen. Ich kann ihn nun täglich mehrfach beobachten. Einen weißen Energieblock hab ich noch vom Vorjahr im Vorrat, aber die Dinger halten ja erstaunlich lange, obwohl sie Anziehungspunkt für viele Vögel sind.
Inzwischen schneit es wieder, zunächst in dicken, jetzt in feinen Flocken. Aber liegen bleiben wird der Schnee wohl nicht, dazu ist es mit fast 2°C zu warm. Der Untergrund ist auch schon fast weggetaut.
Heiss & Kalt
. . . hinaus in den Schnee – so machen es zumindest die Finnen.
Ich gestehe, da nach ist mir zumindest abends nicht unbedingt und Jeanie wiederum geht nicht in die Sauna
So ein “Lumbesäckel” sagt man in Frankfurt
Kaum lässt man die Herrschaften aus den Augen, schon sitzen sie genau dort, wo sie nichts zu suchen haben.
Oder interessiert er sich für die neue Tischdeko?
Wenn’s dann schon nicht der Tisch sein darf, nehmen wir auch die Kaminecke mit frisch gewaschenen Decken.
An sich ist die Eckcouch gegenüber dem offenen Kamin Jeanies Lieblingsecke. Aber nun wo alles frisch gewaschen ist, scheint sich der Herr Garfield dort sehr wohl zu fühlen. Mal sehn, wie lange das gut geht. Es duftet im Moment also nicht nach Weihnachtsplätzchen sondern mehr nach frischen gewaschenen Gardinen, Decken und Kissenhüllen. Aber bei zwei Katzen muss das einfach öfter mal sein.
Zwei Stunden später . . .
Richtig dicke Freundschaft sieht anders aus, aber man arrangiert sich
Unangenehm
. . . kalt und windig ist es heute. Windböen treiben immer wieder richtige Schneewolken quer durch den Garten. Ich war eben mal kurz draußen um die niedergedrückten Bambuszweige von ihrer eisigen Last zu befreien, da traf mich prompt so eine Schneewolke von der danebenstehenden Fichte *bibber*. Es hat seit gestern nicht weitergeschneit, aber durch das zeitweilige Tauwetter ist der Schnee jetzt stark vereist, sodass die Zweige und vor allem die Gräser sich stark unter der Schneelast beugen. Insofern ist der Wind eigentlich ganz gut.
Unter dem Futterhäuschen habe ich nun doch wieder meine Bodenfutterstation ohne Drahtkorb aufgestellt. Bei dem Wetter will ich die Tauben und Elstern nicht vom Futterkorb ausschließen. Und ich hoffe auf die Rotkehlchen. Einige habe ich schon gesichtet, auch einen Specht, aber die fliegen immer ganz schnell weg, wenn man sich hinter den Scheiben bewegt.
Mehr als die allgegenwärtigen Meisen habe ich fotografisch nicht zu bieten
Nachtrag: Hab ich doch
Von oben
. . . habe ich heute morgen auch mal fotografiert. Es sind in erster Linie Dokumentationen für mich, falls ihr soviel Schnee aus unserem Garten langweilig findet. Wir hatten diesen Anblick in den letzten Jahren nicht allzu oft. Aber 2010 – das dürfte schon als ziemlich schneereiches Jahr in die Wetterannalen eingehen.
Grundstücksende und Wachtelweg
Der hintere Garten in ganzer Länge
Ein Traum auch im Winter – früher gab’s hier nur eine öde weiße Fläche
Der Bambus muss nun wieder seine Elastizität beweisen
Der Göttergatte hat sich heute früh schon wieder einmal rund um Garten und beide Häuser geschippt. Vorne im Heimchenweg ist es ja nicht so arg viel, aber die Grundstücksgrenze am Wachtelweg ist schon heftig, sie geht ja auch am Ende noch ums Eck. Da lob ich mir nun meinen Rentner – die letzten Jahre war das oft genug allein meine Aufgabe. Vorne für’s alte Haus könnten wir ja theoretisch jemanden beauftragen – hatten wir früher auch mal – aber das hat eh nie funktioniert. Entweder wir hatten Winter ohne jeden Schnee, da war es rausgeworfenes Geld oder wenn es mal geschneit hat, kam die Firma nicht bei. Also schippen wir, solange wir können, selbst. Und wenn’s nicht mehr geht, müssen sich die Jungspunde was einfallen lassen. Mein Neffe und auch unser Großer, die beide im alten Haus wohnen, greifen auch durchaus schonmal zur Schaufel. Aber beide müssen morgens früh zur Arbeit und kommen meistens erst spät nach Hause.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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