Letzter Sonn(en)tag
. . . im Oktober – herrlich ist das. Wir haben seit 10 Uhr einen wunderbar blauen Himmel und die Sonne lacht. Ich war schon im Teich Blätter rausfischen – allerdings nicht mehr barfuß sondern in Gummistiefeln *lach*. Auch die Sonnenmarkise habe ich auf der Terrasse aufgespannt. Na, einige Nachbarn werden wohl den Kopf schütteln, aber das war auch nur zum abspritzen und sauber machen. Wenn sie dann in der Sonne getrocknet ist, wird sie abmontiert und kommt bis zum nächsten Frühjahr in den Keller.

Sieht nicht nach Ende Oktober aus – oder?
Alles frisch
Der Regen hat so gut getan! Da nimmt man auch mal einen grauen Tag gerne in Kauf. Im Teich ist wieder Wasser und die Pflanzen erholen sich zusehends, auch wenn ihnen der Herbst nur noch eine kurze Atempause gewährt.
Vor dem Regen gut geschützt
das Käferl in der Blüte sitzt
Und das Laub wird immer bunter
abwärts geht’s den Bach hinunter
Hierzu fällt mir garnichts ein . . .
. . . doch leuchtet’s rot im Sonnenschein
Anemonen locken Bienchen an -
Bucheckern hell vor dunklem Tann.
Obgleich die Wiese hinter dem Carport unter der Masse der bereits abgeworfenen Bucheckern und ihrer Hüllblätter fast verschwunden ist, trägt der Baum immer noch genug Früchte. Wenn die Eichhörnchen dass alles auffuttern, dann können sie bald nicht mehr von Ast zu Ast springen. Aber es muss genug Walnussbäume in der Nachbarschaft geben, denn ich sehe die Kerlchen ständig Nüsse verbuddeln.
Leider verwackelt – falsche Kamera, falsche ISO Zahl
Sonne/Schatten-Doku
Ein Beitrag eher für mich selbst gedacht. Ich versuche mal zu dokumentieren, wie sich Sonne und Schatten während des Tages zur Jahresmitte in unserem Garten verteilen. Diese drei Aufnahmen sind von heute – 10 Uhr: die Sonne kommt extrem schräg von Südosten. Der Vorgarten liegt um diese Zeit voll in der Sonne.

Schatten entlang der Hecke links und schräg über dem Rasen-
Die kleinen Buxe mit den Tomatentöpfen dazwischen liegen im Schatten-
Der Bach/Teichbereich liegt komplett in der Sonne -
Der Carport liegt komplett in der Sonne

Außerdem Schatten im hausnahen Terrassenbereich sowie den rechts anschließenden Beeten

Die rechte Seite zum Nachbarn hin liegt fast komplett in der Sonne,
außer ganz vorne am Haus und dann nochmal hinten vor dem Gerätehäuschen
* * *
13 Uhr > Die Sonne strahlt jetzt schräg von Süden ein – Licht und Schatten verteilen sich neu:

Die Terrasse liegt jetzt komplett in der Sonne, abgesehen von dem kleinen zurück liegenden Bereich
unterhalb der Balkonloggia. Dort hat auch das Beet seitlich etwas Schatten. Der Ahornschatten hat den Teich erreicht. Dieser liegt jetzt mit der linken Hälfte nicht mehr in der Sonne.

Etwas schmalerer Schatten entlang der Ligusterhecke links, am Carport baut sich der Schatten auf.
Die Kletterrose Kir Royal links bekommt aber immer noch volle Sonne.
Clematis Arctic Queen und die Viticella Avant-Garde in der Mitte haben schon Schatten.
Die kleinen Buxe samt Tomatentöpfen stehn in der vollen Sonne. Der größte Teil des Rasens bekommt volle Sonne ab. Es gibt nur noch vom Ahorn etwas Schlagschatten am Teichrand.
* * *
17 Uhr> Nun kommt die Sonne von Süd/Südwest und der Schatten hat sich im Laufe der letzten drei Stunden aus dem Heckenbereich links völlig verzogen.

Das Carport und weite Bereiche des hinteren Rasens (der eingesähte) liegen nun komplett im Schatten,
der auf der rechten Seite bis in die Höhe des ersten Bambus reicht. Buxe und Tomatentöpfe liegen noch in der Sonne.

*

Um diese Zeit liegt die Sonne voll auf dem hinteren Terrassenteil, das sonst fast den ganzen Tag im (Teil-)Schatten liegt. Das Beet neben der Terrasse rechts und der gesamte obere Teil des Baches haben Sonne. Dert mittlere Teil und der Teich haben nur noch teilweise Sonne. Nur die Morgensonne bringt hier bis etwa gegen Mittag viel Sonne und Wärme. Die linke Seite habe ich bisher genau richtig bepflanzt. Von vorne an der Terrasse bis nach hinten zum Gerätehaus nimmt der Schatten kontinuierlich während des Tages zu. Am meisten Sonne bekommt dort der mittlere Teil ab.

Wichtig daran ist für mich, dass sich also der Bereich, wo jetzt die Tomatentöpfe stehen, erstens für diese eignet, aber auch ein guter Platz für ein Beet wäre, dass sonnenhungrigen Pflanzen wie Rosen gewidmet wäre. Je näher man an das Carport herankommt, umso weniger Sonneneinstrahlung gibt es.

18 Uhr > Und nun werde ich meinen Liegestuhl samt Büchern in einen Bereich mit Abendsonne verschieben
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Das Ende eines schönen Tages > es rappelt im Karton. Etwa eine Stunde nach diesem Foto haben wir ein kräftiges Gewitter mit einem ebenso kräftigen Regenschauer. Vorher wollte ich gerade noch den Rasenberegner anmachen, aber als ich dann Richtung Himmel guckte, habe ich es doch gelassen.

Ups – jetzt geht’s aber richtig los, ich sollte vielleicht mal den PC ausmachen.
Pretty in Pink
Auch wenn das Wetter nicht zum Fotografieren einlädt, so haben mich meine diversen pinkfarben blühenden Pflanzen heute so begeistert, dass ich ein paar Bilder machen musste:

Von links oben im Uhrzeigersinn: Polsterphlox – Pelargonie – Weigelie – Verbene – Dicentra – Rosenprimel

Das hier ist Bletilla striata, die Sumpforchidee – so steht es jedenfalls auf dem Schild, mit dem ich das Pflänzchen gekauft habe. Sie wurde mir als Wasserpflanze für die Sumpfzone verkauft. Überall im Internet habe ich bisher allerdings gelesen, dass Bletilla keine Staunässe verträgt, also eigentlich einen eher trockenen Boden braucht. Bisher macht sie sich im Feuchten prima (ich habe mehrere Pflanzen) und ich bin wirklich gespannt, wie sie sich noch entwickelt oder ob sie doch irgendwann eingeht.

Kaum noch pink, schon fast blutrot präsentiert sich im Steingartenbeet meine kleine Azalee, die im Moment gewaltige Blüten produziert. [ Und ich seh grad nichts mehr, weil jetzt tatsächlich urplötzlich Sonne durchs Fenster knallt - es ist 18 Uhr! ] Das ist natürlich verheißungsvoll! Eben sagte ich noch zu meinem GöGA, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass morgen wieder die Sonne scheint. So schnell kann’s gehen *freu*!
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Jetzt ist er wieder voll!
Noch überwiegen die Steine und auf dem Foto sieht das Ganze irgendwie wüster aus als in Wirklichkeit. Die Pflanzen sind bereits gewaltig am Wachsen. Und wenn der Chef vom Gartenbaubetrieb recht behält, dann ist im Sommer 2010 alles zugewachsen. Ich bin ja echt mal gespannt. Aber es stimmt schon: immer wenn ich mit einer Pflanze ankomme, finde ich kaum noch einen Platz dafür. Ich steh davor und denke: die wächst ja noch und die da auch – also wohin damit? Aber zur Not kann ich ja im nächsten Jahr auch wieder etwas ausgraben und umpflanzen *lach*.
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Kleine April-Collage

Schön war der April in diesem Jahr, auch wenn er sich im Moment nass und kalt verabschiedet. Aber im Großen und Ganzen hat er uns reichlich für den langen Winter entschädigt. Die Pflanzen im Garten sind geradezu explodiert, schnell aufgeblüht und fast zu schnell wieder verblüht. Einen weiß-rosa Traum bescherten uns die Obstbäume, dottergelb leuchtet der Ranunelstrauch aber auch die Osterglocken. Die ersten typischen Sommerblumen hängen schon in einer Ampel im Freien an meiner Haustür, die Rhododenren blühen und inzwischen auch die ersten Clematis. Sogar die Rosen stehn schon in den Startlöchern. Bach und Teich sind ein großer Erfolg, auch wenn es hie und da noch was zu verbessern gibt. Die Vögel lieben ihn und meine Katzen ebenfalls.
Garfields Sonnenbad
Hach – so ein Ostfenster mit Morgensonne hat eindeutig auch was für sich!

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Am Nachmittag kann katz es sich dann ja wie Schwesterlein wieder im Westen gemütlich machen

Word verification free blog!


Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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