Rhododendron
Meine beiden letzten Rhododendronbüsche sind aufgeblüht. Sie haben wunderschöne Farben, etwas zarter als die in knalligem Pink, die inzwischen zum größten Teil schon wieder verblüht sind. Ich mag sie alle, egal ob zart oder knallig, reinweiß oder eher crème-gelb. Einen in echtem Lila haben wir im Vorgarten. Sowas würde auch noch in mein Rhododendronwäldchen passen.
“Madame Le Coultre” hat es wieder mal geschafft: sie hat sich den Weg durch den Blätterdschungel
der Korkenzieherhasel gebahnt und die Sonne erreicht.
Auch die Storchschnäbel haben inzwischen überall im Garten ihre Blüten geöffnet:
Diese hier haben eine tolle Farbe, fallen aber ziemlich auseinander, was dann teilweise doch sehr unschön aussieht
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Zwei sehr zierliche Pflanzen blühen am – sogar schon fast im - Teich: Binsenlilien
Hier die gelbe Variante, die Blaue hat im Moment nur Knospen
Der Garten ist im Moment wirklich eine wahre Pracht, aber leider auch eine sehr trockene Pracht. Ich bin ständig mit Gieskanne und Schlauch hinterher. Theoretisch müsste ich sogar schon den Rasen wässern. Wir haben bereits wieder sommerliche Temperaturen, aber in der Zeitung habe ich heute morgen gelesen, dass eine einzige Nacht mit Minustemperaturen in den letzten Tagen unseren Erdbeerbauern, ebenso wie den Winzern große Ernteverluste bescheren wird. Dieses Jahr haben wir wirklich ein Ausnahmefrühjahr, das nicht allen Menschen Freude bereitet. Ich selbst genieße die Wärme nach der Kälte in den letzten Tagen in Leipzig sehr und habe auch ein Mittel gegen meine Nebenhöhlenbeschwerden gefunden. Da hatte sich in diesem Jahr tatsächlich eine Pollenallergie auf die Erkältung aufgepropft. Seitdem ich nun ein Nasenspray mit einem leichten Cortisonanteil benutze, sind die Schmerzen weg. Ich hatte noch selten Probleme mit Pollen, deshalb bin ich auf diese Lösung erst spät gekommen. Als mir aber anhand der übrigen Symptome klar wurde, dass mir ein Antibiotikum wohl kaum helfen würde, blieb an sich nur die allergische Komponente übrig. Jetzt müssen nur noch die rheumatischen Beschwerden wieder aufhören, dann geht’s mir wieder richtig gut und der Sommer kann kommen
Frisch
. . . sieht es im Garten heute morgen aus. Der Regen heute nacht war dann doch noch sehr ergiebig. Während es auf der Terrasse aussieht “wie Hund” – warum sagt man das eigentlich? – ist erstaunlicherweise das Wasser in Bach und Teich ganz klar und sauber. Gestern schwamm da noch jede Menge Blütenstaub und sonstiges Gemutzel drauf rum. Wo ist das hin? Ziemlich schandbar sieht nun der Flieder aus und auch die ebenfalls bereists fast verblühte Strauchpäonie. Aber sonst hat der starke Regen keine Schäden hinterlassen – im Gegenteil, denke ich mal. Bin froh, dass ich gestern den Rasen noch gemäht habe, der sieht nun richtig frisch aus.
Vor dem kräftigen Blaustrahlhafer macht sich der Zierlauch besonders gut
Einige meiner absoluten Lieblingsrhododendren blühen nun
Auch der zartegelbe Rhododendron wird immer schöner
Ich hätte den Gelben gestern bei Sonnenschein fotografieren sollen. Der macht sich nämlich ganz prima, seitdem ich ihn in die Nähe des gelbpanaschierten Hartriegels versetzt habe. Beide Pflanzen mochte ich zunächst nicht so. Der Hartriegel hätte eigentlich weißpanaschiert sein sollen und der Rhododendron ebenfalls mehr weiß als gelb. Aber als ich gestern von der Terrasse aus am Bambus entlang die beiden Pflanzen in einer Sichtachse in der Sonne sah, da sahen sie zusammen ganz toll aus. So fügt sich doch manches zusammen und wirkt dann ganz prima, was einem am Anfang nicht so gut gefällt.
Schöne Pfingsten!
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Vielleicht habt ihr es euch schon gedacht: keine Elke im Internet = das Wetter ist wieder “in-den-Garten-lock-Wetter”. Und so ist es auch. Seit heute Vormittag scheint die Sonne, der Himmel ist blau und warm ist es auch. Man will’s kaum glauben. Aber ich habe endlich den Rasen fertig mähen können, Wäsche trocknet in der Sonne und ich selbst hab mich nach getaner Tat auch schon mal im Stühlchen niedergelassen. Nun ist es 17 Uhr 30 und einfach wunderbar draußen.
Lauter “Geraniümer” = Storchschnabelblüten
Nach der normalen Weigelie blüht nun auch die panaschierte Sorte sehr schön
Und endlich öffnen die beiden ersten großen Clematissorten ihre Blüten so richtig:
In voller Schönheit und mit vielen Blüten die “Crystal Fountain” am Zaun
Und Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel; im Moment erscheint die Blüte alles andere
als reinweiß, das ist wirklich interessant.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Pfingstfest!!!
(M)ein krummer Rücken
. . . kann mich grad gar nicht entzücken. Aua – die letzten drei Stunden habe ich knieend oder gebückt, grabend oder hackend im Garten verbracht. Aber es hat sich gelohnt. Die Erde rund um Bach und Teich ist wieder locker und weitestgehend vom Unkraut befreit. 5x Geranium himalayense ‘Plenum’ / ‘Birch Double’, also einen gefüllten blauviolett blühenden Storchschnabel habe ich eingepflanzt und 3x Geranium himalayense ‘Gravetye’ ins Rosenbeet an der Terrasse bzw. knapp daneben. Gravetye soll leuchtend blau mit rotem Auge blühen, das würde sehr gut zu den Rosen und dem blauen Rittersporn passen. Meine kleine Hosta “Fire & Ice” – niedlich isse – ist ins Halbschattenbeet gewandert. So klein wie sie noch ist, so stark leuchtet der Kontrast von dunklem Grün und stahlendem Weiß. Ich kann sie sogar von der Terrasse aus gut sehen und stelle mir vor, wie schön das aussehen wird, wenn sie erstmal gewachsen ist.

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Ich werde am Rand entlang viele verschiedene Hostas pflanzen, immer der Sonnen-/Schattensituation entsprechend. Weiter vorne vor dem panaschierten Hartriegel sieht man z.B. eine Pauls Glory.

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Am Montagmorgen kommt der Chef vom Gartenbaubetrieb zur Bestandsaufnahme vorbei. Das klingt sehr nach Rechnung – urrrghs! Aber na ja – einen Abschlag habe ich schon bezahlt und was mutt, dat mutt. Aber so habe ich mir heute auch mal wieder einen guten Überblick verschafft, was von den Pflanzen was geworden ist und was nicht. Einige sind – so scheint es mir – verfault. Und das wundert mich nicht. Heute bin ich beim Einpflanzen des einen Storchschnabels wieder auf Teichfolie gestoßen, die fast bis zur Rasenkante vor lief. Sowas ist keine Meisterleistung und keine Kapillarsperre sondern Schrott! Wo ich das jetzt entdecke, klappe ich die Folie selbst senkrecht hoch und pflanze dann davor. Aber eigentlich ist das eine Zumutung. Auch der eingesäte Rasen ist ziemlich dürftig – kein Vergleich zum teuren Rollrasen. Das klingt jetzt vielleicht nach Meckerei, weil das Gesamtbild ja durchaus schön geworden ist, aber die wollen ja auch am Ende ein kleines Vermögen für ihre Arbeit. Und da muss man schon genau hingucken.
Ich habe eine Reihe verschiedener Hostas im Garten, von den wenigsten kenne ich den Namen. Wenn man ihn sich nicht von vornherein mit einem Foto merkt, dann ist das kaum noch zu recherchieren, so viel Sorten gibt es inzwischen.

Eine unbekannte Goldblattfunkie

Eine panaschierte Hosta mit blaugrünem Blatt und schmalem weißen Rand

Gleiche Farbe aber viel schmalere Blätter und der weiße Rand ist breiter
Kommentar/Pause/Hosta
Ich hab’s schon ein paarmal erklärt: Die Probleme mit dem Kommentieren sind nach dem letzten WordPress-update Anfang des Jahres entstanden und lassen sich nicht beseitigen. Deshalb habe ich z.B. den Mainzauber-Hauptblog auch mit dem Zusatz “Blog 09” neu angelegt. Hier wollte ich das nicht machen. Aber ich werde vermutlich dann 2010 den Gartenblog mit dem anderen zusammenlegen.
Im Augenblick möchte ich eine kleine Pause machen, um nicht soviel Zeit vor dem PC zu vertrödeln. Bei dem heutigen Wetter allerdings ist der Garten kaum eine Alternative. Aber mir geht’s momentan auch nicht so gut – Erkältung, Rückenschmerzen – deshalb zieh ich mich gerne mal mit einem Buch in einen Sessel zurück.
Immerhin hat mir Gaissmayer heute die Benachrichtigung geschickt, dass die Hosta “Fire and Ice” auf die ich so scharf bin, wieder lieferbar ist. Ich habe sie gleich bestellt, zusammen mit einigen “Geraniümmern“:
Geranium himalayense ‘Gravetye’ – Himalaya-Storchschnabel
und
Geranium himalayense ‘Plenum’ – Gefüllter Himalaya-Storchschnabel
Von beiden Sorten mehrere. Sie blühen blau, die eine Sorte gefüllt und passen damit sicher sehr schön zu der rosafarbenen Ballerina.
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20 Uhr: Der Dauerregen hat aufgehört. Nachdem ich am Nachmittag nochmal geschlafen habe, habe ich anschließend im Garten zwei Stunden Unkraut gerupft. Der durchfeuchtete Boden ist ideal dafür, da bekommt man das Zeugs mit der Wurzel raus. Es ist auch schon nicht mehr ganz so kalt, kann also nur besser werden.











Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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