Liebenswerte
. . . Stimmungsaufheller: Gegen winterliches Schmuddelwetter helfen nur Frühlingsblüher im Haus:
Duftende Mininarzissen
Die duften gewaltig, fast so intensiv wie Hyazinthen, aber nicht ständig. Sonst wäre es kaum auszuhalten.
Ab und an zieht ein regelrechter Duftschwall durch die Küche, dann ist es wieder vorbei.
Duften nicht aber machen trotzdem gute Laune.
Es ist merklich kälter geworden. Der starke Wind von gestern Abend hat wieder nachgelassen und der Himmel ist dicht bewölkt. Ab und an kommt aber auch mal die Sonne durch, allerdings immer nur für ein paar Minuten. So ein Intervall habe ich gerade für eine Runde im Garten gedreht. Überall kommen grüne Spitzen zum Vorschein, dafür werden die Restbestände vom letzten Sommer/Herbst langsam wirklich unansehnlich. Vor allem Gräser und Farne haben nun jegliche Schönheit verloren. Aber das macht ja nichts. Überall dort, wo ich vom Haus aus direkt hinschauen kann, blüht inzwischen wieder was, meistens Lenzrosen aber auch noch ein paar Alpenveilchen, die einen kalten Winter nicht überstanden hätten.
Frühlingsboten
Ich weiß ja nicht, was der immerhin noch kalendarische Winter mit uns in den nächsten Wochen vor hat, aber im Moment sieht es im Garten schon sehr nach Vorfrühling aus. Heute ist das Wetter zwar nicht so sonnig und warm wie gestern (siehe Hochwasserreport im anderen Blog), aber am Vormittag lockten mich Sonnenschein und blauer Himmel in den Garten. Die Zaubernuss öffnet ihre Blüten, der Schneeball blüht sowieso, im Rasen blühen Gänseblümchen, an Rosen und Clematis sehe ich bereits neue Knospen und überall kommen die ersten grünen Spitzen der Zwiebelblumen aus dem Boden. Dass die Rosen schon treiben ist besonders witzig, denn ich habe Rosenstöcke im Garten, die noch nicht mal die letztjährigen Blätter verloren haben. Gut ist das nicht, denn wenn im Februar oder gar im März nochmal eine Kälteperiode kommt, dann wird vermutlich einiges kaputt gehen. Ich hoffe sehr, dass der restliche Winter mild bleibt.
Auf alle Fälle muss ich in den nächsten Tagen die hohen Gräser zurückschneiden. Erstens sind sie sowieso vom Schnee zusammengedrückt und zweitens kommt da von der Basis auch schon wieder neues Grün.
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Ich finde ja, dass Tulpen ausgesprochen animalische Geschöpfe des Pflanzenreiches sind. Andere Schnittblumen stehen brav in der Vase und lassen allenfalls die Köpfe hängen, aber Tulpen …? Tulpen versuchen irgendwie immer Reißaus zu nehmen.
Die ersten
. . . Tulpen des Jahres 2011! Jedenfalls in unserem Wintergarten.
Ich weiß, ich weiß – es ist ja eigentlich noch viiiiiiel zu früh für Tulpen. Aber bei diesen Temperaturen draußen und den verlockenden Angeboten bei meinem Lieblingsdiscounter – da konnte ich nicht Nein sagen.
Und mit ihrem kräftigen Rot passen sie auch noch zu den rotblühenden Weihnachtssternen.
Es ist 18 Uhr durch und draußen sind’s immer noch 11°C. Ich habe die Terrassentür für die Katzen offen stehen und es sollte mich nicht wundern, wenn beim Schein meiner Schreibtischlampe irgendwann die ersten Mücken ihren Weg ins Haus finden.
Ich bin wirklich gespannt, wie sich der Winter weiterentwickelt. Wenn es weiterhin stimmt, was ich mir im Herbst schon überlegt habe – früher Wintereinbruch, aber kein langer kalter Winter – dann bin ich mir allmählich sicher, dass man bestimmte Anzeichen der Natur deuten kann. Im vorvergangenen Jahr hatten wir reichen Fruchtbehang an Sträuchern und Bäumen und der Winter war kalt und lang. Wann 2009 die ersten Vögel wegzogen, weiß ich nicht mehr. 2010 hatten die Bäume und Sträucher sehr viel weniger Früchte, aber die ersten Vögel zogen sehr früh nach Süden. Und das heißt für mich: früher Wintereinbruch (stimmt bisher), aber auch ein kurzer Winter, in dem es bald wieder warm wird. Allerdings kann ich es mir nicht erklären, wie das mit dem Fruchtansatz und dem Wintereinbruch zusammenhängen soll. Wie könnten die Pflanzen wissen, was für eine Art Winter kommt? Aber ich glaube, wir wissen da noch sehr Vieles nicht . . . vorausgesetzt meine Theorien stimmen. Für den frühen Winter mit viel Schnee kann natürlich auch gut der Vulkanausbruch in Island mitgewirkt haben. Aber auch das ist ja ein Naturereignis gewesen. Irgendwie hängt eben vielleicht doch Alles mit Allem zusammen.


















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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