Frühlingsboten
Ich weiß ja nicht, was der immerhin noch kalendarische Winter mit uns in den nächsten Wochen vor hat, aber im Moment sieht es im Garten schon sehr nach Vorfrühling aus. Heute ist das Wetter zwar nicht so sonnig und warm wie gestern (siehe Hochwasserreport im anderen Blog), aber am Vormittag lockten mich Sonnenschein und blauer Himmel in den Garten. Die Zaubernuss öffnet ihre Blüten, der Schneeball blüht sowieso, im Rasen blühen Gänseblümchen, an Rosen und Clematis sehe ich bereits neue Knospen und überall kommen die ersten grünen Spitzen der Zwiebelblumen aus dem Boden. Dass die Rosen schon treiben ist besonders witzig, denn ich habe Rosenstöcke im Garten, die noch nicht mal die letztjährigen Blätter verloren haben. Gut ist das nicht, denn wenn im Februar oder gar im März nochmal eine Kälteperiode kommt, dann wird vermutlich einiges kaputt gehen. Ich hoffe sehr, dass der restliche Winter mild bleibt.
Auf alle Fälle muss ich in den nächsten Tagen die hohen Gräser zurückschneiden. Erstens sind sie sowieso vom Schnee zusammengedrückt und zweitens kommt da von der Basis auch schon wieder neues Grün.
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Ich finde ja, dass Tulpen ausgesprochen animalische Geschöpfe des Pflanzenreiches sind. Andere Schnittblumen stehen brav in der Vase und lassen allenfalls die Köpfe hängen, aber Tulpen …? Tulpen versuchen irgendwie immer Reißaus zu nehmen.
Die ersten
. . . Tulpen des Jahres 2011! Jedenfalls in unserem Wintergarten.
Ich weiß, ich weiß – es ist ja eigentlich noch viiiiiiel zu früh für Tulpen. Aber bei diesen Temperaturen draußen und den verlockenden Angeboten bei meinem Lieblingsdiscounter – da konnte ich nicht Nein sagen.
Und mit ihrem kräftigen Rot passen sie auch noch zu den rotblühenden Weihnachtssternen.
Es ist 18 Uhr durch und draußen sind’s immer noch 11°C. Ich habe die Terrassentür für die Katzen offen stehen und es sollte mich nicht wundern, wenn beim Schein meiner Schreibtischlampe irgendwann die ersten Mücken ihren Weg ins Haus finden.
Ich bin wirklich gespannt, wie sich der Winter weiterentwickelt. Wenn es weiterhin stimmt, was ich mir im Herbst schon überlegt habe – früher Wintereinbruch, aber kein langer kalter Winter – dann bin ich mir allmählich sicher, dass man bestimmte Anzeichen der Natur deuten kann. Im vorvergangenen Jahr hatten wir reichen Fruchtbehang an Sträuchern und Bäumen und der Winter war kalt und lang. Wann 2009 die ersten Vögel wegzogen, weiß ich nicht mehr. 2010 hatten die Bäume und Sträucher sehr viel weniger Früchte, aber die ersten Vögel zogen sehr früh nach Süden. Und das heißt für mich: früher Wintereinbruch (stimmt bisher), aber auch ein kurzer Winter, in dem es bald wieder warm wird. Allerdings kann ich es mir nicht erklären, wie das mit dem Fruchtansatz und dem Wintereinbruch zusammenhängen soll. Wie könnten die Pflanzen wissen, was für eine Art Winter kommt? Aber ich glaube, wir wissen da noch sehr Vieles nicht . . . vorausgesetzt meine Theorien stimmen. Für den frühen Winter mit viel Schnee kann natürlich auch gut der Vulkanausbruch in Island mitgewirkt haben. Aber auch das ist ja ein Naturereignis gewesen. Irgendwie hängt eben vielleicht doch Alles mit Allem zusammen.
Terrassennachmittag
Ist das nicht wunderbar? – endlich wieder auf der Terrasse in der Sonne sitzen – ach was sag ich? – sogar im Liegestuhl in der Sonne liegen und vor zuviel Sonne flüchten . . .
Ein unglaublich schöner Tag ist das heute. Ganz weit sind Fenster und Terrassentüren geöffnet. Nur der GöGa scheut heute die Sonne etwas, er hat sich gestern schon beim Radfahren einen leichten Sonnenbrand geholt. Mir geht es zunehmend besser, kann ja bei so herrlichem Wetter auch gar nicht anders sein.
Die Meisen sind im Zwielicht von Blättern und gleisender Sonne auf der Mauer hinter dem Flieder immer schlechter auszumachen.
Gelbe Tulpen strahlen mit der Sonne um die Wette
Es ist lustig, was von den alten Beeten nach der Umbuddelei im vergangenen Jahr doch noch wieder zum Vorschein kommt.
Die Sauerkirsche fängt an zu blühen
Das rote Tränende Herz im Vorgarten – fast einen halben Meter hoch;
es sieht in Wirklichkeit noch viel imposanter aus.
Magnolie im Licht des Spätnachmittags
( auch als Desktopmotiv zu verwenden 1200 x 900 / bitte anklicken )
Bei mir sieht das dann so aus:
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Nun geh ich erstmal ausgiebig gießen – die Erde ist total trocken.
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Es ist angerichtet:
Wir mögen das ja nicht so sehr – unsere Katzen leider umso mehr
Völlig verrückt
Es muss ein total durchgeknallter Rentner gewesen sein, der die Gartenarbeit erfunden hat. Oder könnt ihr mir sagen, wieso eine nicht mehr ganz junge Frau, die ihr Leben lang einen Bogen um Gartenarbeit gemacht hat, nun im fortgeschrittenen Alter beim ersten milden Lüftchen stundenlang auf den Knien durch den Garten rutscht?
Kurz und gut – heute war endlich wieder Gartenwetter
Und nach den gestrigen Überlegungen habe ich mir den Vorgarten vorgenommen. Ich schätze morgen wird mir wieder alles Mögliche und Unmögliche weh tun, aber nun sieht die eine Seite schon wieder präsentabel aus, obwohl derzeit ziemlich viel krautig-blättriges das Bild beherrscht, aber das muss im Frühling so sein.
Hier sieht man die noch kleine, kurz über der Erde blühende Zierquitte zwischen Hyazinthen
Weiße Hyazinthe mit herrlichem Duft
Traubenhyazinthen (hell-und dunkelblau mit weißem Rand)
Die ersten Tulpen werden sich sicher morgen öffnen
Am Ende des Vorgartenstreifens steht ein Tränendes Herz, das sich ganz prachtvoll entwickelt hat. Sobald es blüht, werde ich es unbedingt fotografieren. Im letzten Jahr hatte es schwer gelitten, weil ich einiges umpflanzen musste und dann brach mir noch einer der beiden einzigen blühenden Zweige ab – da war ich wirklich traurig. Aber in diesem Jahr – na, ihr werdet sehen.
Leider habe ich heute definitiv festgestellt, dass diese prachtvolle sommerblühende Stockrose “Park Rondell” , die eher wie ein Hibiskus wirkte, den Winter nicht überlebt hat. Das ist wirklich schade, andererseits hat sie so prachtvoll und lange geblüht, dass ich durchaus gewillt bin, wieder eine Neue zu kaufen – also ähnlich wie bei dem einjährigen roten Federborstengras.

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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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