Türkentaube
So langsam aber sicher verliere ich auch den Spaß am Fotografieren der vielen Vögel vor meinem Fenster. Erstens sind’s immer die Gleichen und zweitens habe ich im Laufe dieses Winters nun schon genug Bilder gemacht. Aber hier kommen nochmal zwei von einem Türkentaubenpärchen:
Türkentaube (Streptopelia decaocto)
Die Türkentaube hat ihren deutschen Namen daher, dass sie erst in den 1930iger Jahren aus dem Südosten Europas zu uns eingewandert ist. Ihr Gefieder ist hell-beigebraun bzw. sandfarben, die Flügelspitzen etwas dunkler, der Kopf und die Unterseite etwas heller. Das Auge hat einen schmalen weißen Augenring. Auffälligstes Merkmal ist der schwarze Nackenring. Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Türkentauben brüten bevorzugt in Nadelbäumen.
Die schönsten Vogelbilder dieses Winters habe ich heute auf der separaten Seite Wildtiere- Untermenu Vögel (siehe Menü oben unter dem Header) eingefügt.
Nun ist es ja wirklich wieder ziemlich kalt geworden. Wir haben zwar keinen Schnee und auch heute kommt ab und an die Sonne durch, aber in der Früh war alles bereift und das Gefühl von Vorfrühling schwindet allmählich wieder. Also was tun? Den Frühling locken und erstmal ins Haus holen. Denn machen wir uns nichts vor: 6- 8 Wochen werden wir uns noch gedulden müssen, bis es draußen wieder richtig bunt wird.
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Mein kleines Moosbeet im Treppenhaus mit den winzigen Tête-à-Tête – Narzissen
Direkt dahinter die ersten Oleanderblüten
Am Küchenfenster musste nun auch das Dürerhäuschen endgültig weichen -
dort hat jetzt noch ein Basilikumtopf Platz gefunden
Den Esstisch im Wintergarten zieren frische Tulpen
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Das ist die weiße Orchidee, die ich mir gestern mitgebracht habe . . .
Meine alte pinkfarbene Orchidee hat sich inzwischen prächtig gemacht. Nur die erste der neuen Blüten
war recht klein, die weiteren sehen wunderschön aus und sind auch wieder größer
Detail der pinkfarbenen Orchidee
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Im Garten herrscht nun auch wieder Hochbetrieb rund um alle Futterstellen, seitdem es wieder frostig geworden ist. Ich habe heute schon zweimal den Futtertisch aufgefüllt und er ist schon wieder leer. Auch das Vogelhäuschen wird nun eifrig aufgesucht und selbst einige der bislang überall im Garten verteilten Meisenknödel sind plötzlich sehr beliebt. Ich schätze der lange Winter, der praktisch schon Anfang Dezember 2010 begonnen hat, macht sich allmählich bemerkbar. Vielleicht hat auch in anderen Gärten die Fütterungsbereitschaft nachgelassen, seitdem kein Schnee mehr liegt – keine Ahnung.
Ein Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla) hat den Meisenknödel erobert
Die zierlichen Türkentauben mag ich gerne, jedenfalls lieber als die fetten Ringeltauben, die ihre
kleineren Verwandten ständig vom Futtertisch verscheuchen
Mittlerweile kommen aber auch die Türkentauben häufiger, meistens ist es ein Pärchen






