Aufräumwetter
In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen mit den herbstlichen Gartenarbeiten frühzeitig anzufangen, damit endlich mal wirklich etwas dabei herauskommt, was mir dann auch im Winter und im Frühjahr gefällt. Im Augenblick ist das Wetter fast ideal, wenn es auch gerade wieder etwas schwül wird und Nieselregen eingesetzt hat. Aber ich konnte gestern und heute Rasen mähen, einige Büsche zurückschneiden und habe gleich alles geschreddert. Das Kleingeschredderte kommt auf die tieferliegende Fläche zwischen Wäldchen hinterm Haus und dem kleinen Zaunstück zum Nachbarn. Ich will da nun endlich mal etwas draus machen, die Schmuddelecke nervt.
Das Abgeschnittene vom Lavendel liegt direkt am Zaun und soll dort Unkraut unterdrücken, das Schnittgut liegt
in dünner Schicht als Mulch auf der gesamten Fläche. Hinten oben steigt das Ganze wieder etwas zum Wäldchen hin an.
Dort liegt sehr viel Fast-Kompost aus Nadelbaumabwurf.
Blick über den unteren Teich zum Carport
Der Gartensalbei blüht noch einmal – ein willkommener Farbtupfer
Vögel höre und sehe ich relativ wenige, von Amseln und Tauben mal abgesehen. Aber immer wieder Schwanzmeisen und heute auch mal einen Gartenrotschwanz. Das fand ich so richtig schade, dass ich den nicht fotografieren konnte. Er sieht um einiges prächtiger aus als der Hausrotschwanz.
Mehr habe ich leider nicht anzubieten . . . und nun regnet es auch richtig.
Inzwischen ist es auch Nachmittag und damit wohl für heute Schluß mit der Gartenarbeit. Auch meine Wäsche muss nun doch in den Trockner – schade. Ein halbes Dutzend Stinkmorcheln habe ich vorhin noch unter dem Liguster ausgebuddelt. Es gibt kaum was Ekligeres im Garten. – - – Ich werde mich mal bei einigen Gartenversendern nach Sträuchern umgucken, die ich jetzt im Herbst noch pflanzen möchte.
Eine Nase
. . . gedreht haben unsere Singvögel dem NABU. Kaum sind die Zähltage vorbei, da herrscht bei uns wieder Hochbetrieb im Garten. Das hängt sicher damit zusammen, dass einerseits Rasen und Beete schneefrei sind, die Temperaturen aber wieder unter Null liegen. In einer einzigen Viertelstunde habe ich heute Morgen soviel Vögel und Arten im Garten gesehen wie die letzten drei Tage zusammen nicht. Leider ließen sich die wenigsten fotografieren. Es ist sehr neblig draußen, die Bilder werden fast alle sehr schlecht.
Das Foto von der Haubenmeise ist recht gut geglückt.
Am meisten begeistern mich in diesem Winter die vielen Buchfinken. Bis vor zwei, drei Jahren habe ich bei uns nicht einen einzigen zu Gesicht bekommen. Inzwischen sind sie recht zahlreich geworden.
Kein tolles Foto aber eindeutig Buchfink
Eine ganze Schar war vorhin in den Beeten und auf dem Rasen unterwegs
Auch Nistkästen werden schon mal inspiziert. Hier sieht man auch, wie neblig es ist.
Hunger
Viel Betrieb herrscht zur Zeit an den Futterstellen im Garten – die Vögel sind jetzt wirklich auf die Winterfütterung angewiesen, sofern sie nicht noch an irgendwelchen Büschen Restbestände von Früchten finden. Der Schnee liegt hoch und nun kommen auch die Rotkehlchen an den Futtertisch und alle Singvögel haben die Scheu vor dem Futterhäuschen verloren. Der Bussard allerdings braucht andere Nahrung, ob er sie hier in den Gärten findet?
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und . . .

. . . am bzw. auf dem Futtertisch – Nachschub wird erwartet!
Für am Boden lebenden Vögel wie die Rotkehlchen ist so ein niedriger Futtertisch optimal. An den Meisenknödeln können sie sich nicht festhalten und den Einflug ins Futterhäuschen scheuen sie meistens. Man kann aber Meisenknödel in Hecken befestigen, vor allem wenn man weiß, wo sich diese Vögel gerne aufhalten. Bei uns sind das die Ligusterhecken.
Eis
. . . hat sich im Miniteich gebildet und heute haben wir das Wasser dort endlich abgesaugt. Irgendwas vergisst man doch immer – oder anders ausgedrückt: der Winter kommt immer so plötzlich
Garfield
So richtig glücklich sahen heute beide nicht aus – da draußen in Eis undSchnee
An den Futterstellen war der “Teufel los”
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In meinem anderen Blog gibt’s auch schöne Bilder von heute:
Tarnzelt
Nachtrag zu den Fotos von gestern: Nein, ein Tarnzelt habe ich leider nicht und dass ich gestern den Eichelhäher so vor die Linse bekam, das war wirklich ein glücklicher Zufall. Es gibt sehr viele Vögel bei uns im Garten und den angrenzenden Gärten, nicht umsonst heißt es ja auch “Vogelviertel”
Aber die meisten sind schon scheu, nur ist unser Wasserlauf mit dem flachen Teich am Ende zu einem echten Magneten geworden. Das ist natürlich wunderbar.
Ich habe seit zwei Jahren meinen Schreibtisch bewusst im Wohnzimmer an den großen Fenstern zum Garten raus stehen und kann von dort praktisch alles überblicken. Um die Ecke rum befindet sich unser Wintergarten mit Esstisch, der ja auch völlig verglast ist, im Anschluss daran die Küche. Alles geht offen ineinander über. Ich habe also den Garten immer vor Augen, wenn ich zu Hause bin und nicht gerade schlafe oder irgendwo rumwusele.
Oft höre ich einfach nur die verschiedenen Vogelrufe, das Keckern der Eichhörnchen oder das Geplantsche im Teich. Dann ist es einfach, schnell zur Kamera zu greifen und wenn ich Glück habe, dann bleibt das Tier eine Weile sitzen. Viel öfter fliegen die Vögel aber auch weg, wenn ich mich nur hinter dem Schreibtisch oder am Fenster bewege. Nur die Amseln sind völlig unbekümmert. Die picken selbst dann in Reichweite meiner Hände noch im Boden rum, wenn ich irgendwo im Garten Unkraut rupfe oder Rasen mähe. Als ich gestern die Amsel im Teich fotografiert habe, habe ich den Eichelhäher fast zu spät bemerkt. Vielleicht hatte er sich wegen der unbekümmert badenden Amsel auch in Sicherheit gewiegt.
@Brigitte aus Berlin: Unser Garten hat jede Menge unaufgeräumter Ecken und bis zur Umgestaltung im letzten Jahr hatten wir auch immer Igel. Der Aufriss hat sie möglicherweise verscheucht, aber ich hoffe sehr, dass sie sich wieder einfinden werden. Laub, Gebüsch und totes Holz gibt es jedenfalls genug.
Die Blätter des Hartriegels sind inzwischen alle bunt gefärbt und auch die Zweige werden
langsam rot. Bis sie richtig leuchten, wird es wohl noch eine Weile dauern.
Ich freue mich, dass nicht nur unsere Magnolie sondern auch die Rhododendren
alle sehr gesund aussehen und wieder viele dicke Knospen haben.












Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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