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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Vorgarten

Schneeglöckchen

. . .  Winterlinge und sogar die ersten gelben Krokusse warten nun auf die Sonne und ein paar Grade an Temperaturerhöhung. Heute ist es ziemlich kalt nach einer verregneten Sturmnacht. Es bläst auch jetzt noch kräftig, aber ich habe trotzdem einen Gartenrundgang gemacht und dabei die ersten noch geschlossenen Blüten entdeckt.  Sobald es etwas angenehmer wird, kann die Arbeit im Garten auch wieder losgehen. Die Gräser müssen zurück geschnitten werden, da kommt der junge grüne Austrieb von unten. Auch meine Clematis haben schon wieder viele Knospen. Einige werde ich wohl gar nicht mehr zurückschneiden sondern darauf hoffen, dass die neuen Blätter und Blüten das Braune überdecken. Am Carport hinten reichen die neuen Knospen nämlich schon wieder bis hoch zur Dachkante. Da wachsen die Clematis viticella “Avant-garde” und  die Clematis alpina “Blue Princess” ineinander. Das ist eh unpraktisch, weil die Avant-garde im März geschnitten gehört und die Blue Princess nach der Blüte im Sommer. Das kann ich vergessen. Daran habe ich beim Pflanzen nicht gedacht.

Ansonsten sieht es im Garten momentan noch etwas traurig aus. Ich muss von der Gestaltung meines Vorgartens lernen, denn da habe ich inzwischen alles richtig gemacht. Wenn ich zum Küchenfenster rausgucke, dann sehe ich Zaubernuss, Lenzrosen und teilweise immergrüne Bodendecker und bald kommen dann auch dort die Zwiebelblumen.

Alles im Vorgarten – Blick aus dem Küchenfenster

Impressionen

. . . aus dem Vorgarten. Gerade noch vor dem augenblicklichen Regen gemacht. Es ist wieder ein Gewitterregen, nachdem es seit heut früh sehr schwül aber.  Aber es ist trotzdem ein sehr ergiebiger und trotzdem sanfter Landregen – genau das, was wir dringend brauchen.

Kühl

. . . wie der Abend gestern und zudem recht feucht kommt der Dienstagmorgen daher. In meinen Clogs mit Lochmuster habe ich erstmal feuchte Socken bekommen, als ich heute morgen durchs Gras gelaufen bin. Aber das Wetter ist ja gut so.

Nach der langen, warmen Trockenphase hier in Südhessen braucht die Erde die Feuchtigkeit. So halten auch die Blüten der Magnolie ein paar Tage  länger ;-)   Die Sternmagnolie hat ihre Blüten fast komplett abgeworfen, das Gleiche gilt für die Zierkirschen – aus und vorbei mit der Schönheit. Dafür blüht nun aber unser nuer Hausbaum – eher -bäumchen, die Kupferfelsenbirne:

Sollten wir nochmal einen tiefblauen Himmel bekommen, mach ich noch ein Bild der Baumkrone gegen den Himmel.

Im Großen und Ganzen sieht es im Garten aber schon fast wieder üppig aus. Das geht plötzlich alles so schnell.Im Vorgarten blüht nun die Skimmie und das Tränende Herz ist fast soweit.

Rechts neben dem großen Tränenden Herz kommen noch die Hörnchen einer sehr großen Hosta zum Vorschein. Sobald ich davon mehr sehe, wird sie ausgegraben und umgepflanzt. Das war im letzten Jahr ein echtes Gedränge an dieser Stelle. Hosta, Farn und Tränendes Herz kamen sich total ins Gehege und eigentlich nur das Tränenden Herz so richtig zur Geltung, weil es am frühstens treibt und blüht. Auch die Heuchera, von denen man hier nur eine sieht, werden sehr groß.

Im Minialpinum sieht es im Frühling immer etwas wild aus – aber schön bunt.

Dieses Beet nenne ich eigentlich “Rosenbeet” wegen der drei David Austin Rosen -
- im Moment wird es aber von Tulpen dominiert und auch die Storchschnäbel werden schon üppig.

Im Teich blüht nun neben den Sumpfdotterblumen auch ein Gras, das ich noch nicht identifiziert habe.

In unserem Flachwasserteich kann ich nicht viel anpflanzen, aber ich bin sehr gespannt, ob die Seerose wiederkommt. Vielleicht werde ich mir noch einen zweiten gemischten Teichkorb kaufen. Ich finde, dass sich dieses Teil recht gut macht. Die Gärtner setzen in diesen Körben schon etwas zusammen, was zusammen passt. Nur steht leider selten dran, was drin ist. Das Gras hat sich jedenfalls schon links vom Korb versamt oder Ausläufer gebildet, das kann man sehen. Da muss ich aufpassen, dass es nicht zuviel wird.

Zauberhafter

. . . Frühling! Ist das nicht eine Pracht:

Ich habe kürzlich mal geschrieben, dass unser handtuchschmaler Vorgarten zweimal am Tag Sonne erhält. Einmal morgens und vormittags und dann noch mal am späten Nachmittag, wenn die Sonne schräg von Westen einfällt. Vor allem dann taucht ihr Licht den Vorgarten für kurze Zeit in ein wunderbares Licht. In der Collage ist ein Teil  dieses langgestreckten Beetes ganz links in der Mitte zu sehen. Als Ganzes lässt es sich überhaupt nicht footgrafieren. Aber heute habe ich das späte Licht genutzt, um ein paar Eindrücke einzufangen. Hier nochmal einige in groß:

Die winzigen Scilla werden an denkbar ungünstiger Stelle immer mehr

Die kleine Zierquitte blüht jetzt richtig schön

Die farblich eigentlich ein bisschen unscheinbare Korsische Nieswurz macht sich im Abendlicht prächtig

Viele meiner Krokusse sind schon wieder verblüht – diese trumpfen nochmal richtig auf

Helleborus “Pink Frost” – eine absolute Augenweide! Hatte ich tatsächlich mal geschrieben, dass
ich befürchte, sie würde nie wieder so schön werden wie gekauft? Nix da, sie ist noch schöner geworden.

Die ersten kleinen Narzissen ( ich schätze an Ostern blühen diesmal die Pfingstrosen)

Und ausgerechnet im Schattengarten (Wäldchen) blühen die ersten Forsythien. Es ist ein uralter Strauch.

Ich sollte mir vornehmen, dass ich den ganzen Garten auf Dauer so zum Blühen bringe, wie im Augenblick der Vorgarten blüht. Aber ob mir das gelingt? Dazu bin ich dann vermutlich doch zu faul. Andererseits – es sieht sooo schön aus! – Meinen Bärlauch habe ich auch schon getestet – lecker! Der wächst und gedeiht. Nachher gibt es was davon auf’s Butterbrot.

* * *

Linktipp: Im anderen MainZauber-Blog ist heute noch der dritte Teil mit Bildern aus Butzbach und Kloster Arnsburg dazu gekommen.

Zum anderen Blog? >>> Klick ins Bild!

Nebel

. . . ohne Ende beschert uns heute dieser Tag. Jetzt wirkt es so richtig herbstlich – oder jedenfalls kommt nun eindeutig die graue Seite des Herbstes zum Vorschein. Da muss man dann schon selbst für ein bisschen Farbe sorgen.

Herbstliches am Küchenfenster . . .

. . . und auch beim Blick nach draußen.

Im Garten rasen wieder die Eichhörnchen wie wild durch die Gegend, immer auf der Suche nach neuen Vorratslagern. Und ich bin gespannt, ob ich heute Abend noch einmal so viele mir bis dahin fremde Vögel wie gestern zu Gesicht bekomme.

Ich frage mich, warum auch die Elstern so ungeheuer aktiv sind. Vom Eichelhäher weiß ich ja, dass er ebenfalls Wintervorräte anlegt. Ob das alle Rabenvögel tun? Das würde mir dann erklären, warum auch die Elstern ständig in Bewegung sind, so wie im Sommer, wenn sie Junge zu versorgen haben.

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9. Februar 2012, 07:06
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