Alternativprogramm
Es blühen nicht nur Christrosen und Weihnachtskakteen
Es gibt auch noch ein paar Taglilien, Astern sowieso und im Vorgarten hat sich auch die Weigelie nochmal aufgerafft.
Aber es wird nachts schon empfindlich kalt und heute Morgen hatten wir gerade mal 6°C. Ich werde heute mal meinen Ficus benjamini aus der Sommerfrische reinholen. Der hat sich übrigens wieder toll erholt. Radikalschnitt, Umtopfen und Spritzkur gegen die saugenden Viecher auf den Blättern (Schildläuse, siehe “Umtopfen brutal“) haben geholfen.
Schmusebusch
Ganz so wild wie früher beschmust unser Garfield die blühende Weigelie nicht mehr, aber zumindest hat er sein Interesse an ihr wieder entdeckt, seitdem die Sonne scheint. Ich wüsste ja wirklich gerne mal welche Pheromone dieser Busch ausströmt, dass er für Kater so verführerisch duftet.
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im anderen Mainzauberblog
Schöne Pfingsten!
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Vielleicht habt ihr es euch schon gedacht: keine Elke im Internet = das Wetter ist wieder “in-den-Garten-lock-Wetter”. Und so ist es auch. Seit heute Vormittag scheint die Sonne, der Himmel ist blau und warm ist es auch. Man will’s kaum glauben. Aber ich habe endlich den Rasen fertig mähen können, Wäsche trocknet in der Sonne und ich selbst hab mich nach getaner Tat auch schon mal im Stühlchen niedergelassen. Nun ist es 17 Uhr 30 und einfach wunderbar draußen.
Lauter “Geraniümer” = Storchschnabelblüten
Nach der normalen Weigelie blüht nun auch die panaschierte Sorte sehr schön
Und endlich öffnen die beiden ersten großen Clematissorten ihre Blüten so richtig:
In voller Schönheit und mit vielen Blüten die “Crystal Fountain” am Zaun
Und Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel; im Moment erscheint die Blüte alles andere
als reinweiß, das ist wirklich interessant.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Pfingstfest!!!
Grünes Erstarren
Heute Vormittag habe ich mal wieder eine Runde im Garten gedreht, um die befürchteten Katastrophen dieses schlechten Wetters in Augenschein zu nehmen. So arg schlimm ist es zu meinem Erstaunen gar nicht. Zunächst ist alles sattgrün – das ist der große Vorteil. Außerdem seh ich kaum Blattläuse und auch keine Pilze. All das stoppt die Kälte. Selbst der beginnende Pilzbefall an meinen Rosen hat wieder aufgehört. Dafür tut sich bei den Blüten nur sehr wenig. Den Flieder hatte ja bereits die Wärme Ende April zum schnellen Aufblühen und wieder verblühen gebracht. Eine letzte Magnolienblüte dagegen hält sich immer noch.
Im relativ trockenen und windgeschützen Waldbeet sind die Akeleien aufgeblüht und die Farne breiten sich allmählich aus. Nur ausgerechnet der tolle Königsfarn scheint doch kaputt zu sein. Das ist sehr schade. Aber ich werde ihn mal ausgraben und an einer feuchteren Stelle wieder eingraben, vielleicht erholt er sich noch. Je mehr man sich mit seinen Pflanzen beschäftigt – mein “garteln” hat ja erst vor Kurzem wirklich angefangen – um so mehr erkennt man auch, welche Standorte den Pflanzen wirklich zusagen. Auch den Ausbreitungsdrang vieler Pflanzen erkenne ich jetzt. Alles was seit ein oder zwei Jahren in den Beeten ist – das meiste ja erst seit einem Jahr – wächst gewaltig in die Höhe und in die Breite.
Deutzie – üppige Blüte aber vom Regen niedergedrückt
Das Schönste im Vorgarten ist momentan die blühende Weigelie und nebendran steht die Clematis Crystal Fountain in den Startlöchern. Die wartet geradezu auf ein paar Stunden Sonne und Wärme – wohl wie wir Menschen auch. Das gilt auch für alle anderen frühjahrsblühenden Clematissorten in unserem Garten.
Weigelie – auch in voller Blüte
Farblich passen – Rosenprimel, aber an ungünstiger Stelle
Die werde ich nochmal verpflanzen
Unverwüstliche Polsterstaude: Cerastium tomentosum oder Silber-Hornkraut
Auch der Storchschnabel trotzt dem Wetter
Auch in Blau – eine der Akeleien im Waldbeet . . .
und noch ein Knaller:
Die Azaleenblüte aus dem Steingartenbeet
* * *
Hier fängt Stefan gerade an die Terrasse zu erneuern und man sieht jetzt den Farn, der sich in den letzten Jahren immer durch die Spalten des Holzdecks gearbeitet hat. Nun hat er endlich mal Luft und Licht. Ich werde ihn natürlich ausgraben und ihm einen besseren Platz geben. Die Vögel sind von den offenen Flächen auch sehr angetan, da scheint es jede Menge Insekten für sie zu geben.
Während der erste meiner Rhododendren voll aufgeblüht im Moment sehr unter dem Regen gelitten hat und sich der Hellgelbe in diesem Jahr nicht wirklich gut präsentiert, ist der dritte nun am Aufblühen und sieht jetzt schon toll aus. Er hatte seit letztem Herbst merkwürdig eingerollte Blätter und ich hatte ihn schon fast abgeschrieben. Aber die Blüten sehn nun wieder toll aus.
Also – wenn ich mir die Bilder nun so anschaue, dann kann es mit dem “Erstarren” gar nicht so schlimm sein
Fehlt nur ein bisschen Sonne.
Abendrunde
Es ist kalt, es ist nass, aber eine kleine Abendrunde durch den Garten muss sein – Eichhörnchen gibt es heute keine
Komm Garfield – auf geht’s!
Wohin willst du, Dosi? Gibt es nicht bald Futter?
Mein weißes Schattenbeet ist bei jedem Wetter schön
Die kleine “Fire and Ice” vom letzten Jahr macht sich
Auch der Minibambus von diesem unsäglichen Gartenversand
macht sich nun doch *freu* . . .
. . . aber ob er jemals sooo groß wird? Die beiden großen Bambuspflanzen haben den
Winter gut überstanden – keine Trockenschäden mehr sichtbar
Hm – was treibt sie da bloß, ist doch immer das Selbe im Garten
Von wegen, mein Süßer, guck mal, dein Schmusestrauch bekommt Blüten!
Die Weigelie wirkt auf Garfield wie Baldrian und Katzenminze zusammen.
Das erste Purpurglöckchen treibt schon Blüten
Ich bin mittlerweile ein absoluter Heuchera-Fan.
Heuchera x villosa ‘Caramel’®
Eine Heuchera in Rotgold – einer meiner absoluten Favoriten; sieht bei Sonne gigantisch aus.
* * *
Und zum guten Schluß, kurz bevor es dunkel wurde:
Ein toller Regenbogen, dessen Spannweite ich leider nicht komplett einfangen konnte













Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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