Willkommen 2012
. . . und natürlich ein herzliches Willkommen im Neuen Jahr an alle Leser dieses Blogs. Das Dezember-Outfit ist dem Januardesign gewichen. Die Bilder im Header sind noch von 2011. Das liegt daran, dass der Winter 2011/12 bisher wenig reizvolle Gartenmotive bietet. Es ist ja fast wie im Frühling da draußen. Der Teich läuft fast über vom vielen Regen und die Rosen blühen teilweise immer noch, weil es viel zu warm war und ist. Meine Christrosen stehen schon seit Wochen in Blüte und gerade bei den roten und grünrosa Sorten vermisse ich den Kontrast zum Schnee. Um die weißen Christrosen herum wächst munter Unkraut und ich habe einfach keine Lust bei dem Matsch mitten im kalendarischen Winter auch noch Unkraut zu jäten.
Hier kommen noch mal die Header des vergangenen Jahres, einige für zwei Monate, deshalb sind es nicht zwölf sondern nur neun Stück geworden.
Sehr viel mehr Header gab es im MainZauber-Hauptblog. Dort habe ich auch bereits einen Jahresrückblick gezeigt. Ich denke, das werde ich hier auch noch tun, viel mehr gibt es ja im Moment nicht an Themen. Drüben im Blog ist dagegen ständig was los. Ihr seid herzlich eingeladen dort zu lesen, bis es hier wieder richtig los geht. Ich bin ja schon gespannt, ob wir noch einen Winter bekommen oder das Jahr gleich in den Frühling über geht. Wie ist das für euch? Fehlt euch der Winter? Mir im Moment schon. Aber je weiter das Jahr fortschreiten wird, umso mehr werde ich auch darauf verzichten können. Bloß keinen Schnee im März oder April!
Jeanie
Zwischen 9 Uhr und 10 Uhr war es heute Morgen richtig schön. Da kam die Sonne heraus und irgendwie war’s angenehm. Inzwischen – ist jetzt kurz nach 11 Uhr – komme ich mir schon wieder vor wie in der Sauna. Nur dass ich nicht einfach raus kann aus dem Ding. Draußen dampft es, die Luft ist vom Wasserdampf gesättigt, mir bricht der Schweiss aus und das Herz rast. So habe ich mir das Sommerwochenende mit nochmals höheren Temperaturen nicht vorgestellt. Ich glaube inzwischen, ich freue mich direkt auf den Herbst. Dieser Sommer der Extreme war nicht so mein Fall.
Jeanie macht es sich schon den ganzen Morgen in der Sonne bequem, sucht aber auch eher den Halbschatten – sei es im Freien auf der Terrasse oder drinnen im Wintergarten. Im Moment liegen sich übrigens beide Katzen dort gegenüber, ganz friedlich . . . mal sehn, wie lange der Frieden anhält.
Die beiden mittleren Bilder habe ich von draußen durchs Fenster nach drinnen fotografiert (nur falls jemand sich über das Streifenmuster auf Teppich und Katze wundert).
Was bleibt
. . . denn nun vom Juli 2011? Dass er viel zu nass und viel zu kalt war, so wie der Mai viel zu heiss und viel zu trocken gewesen ist, das ist unbestritten. Immerhin hat er im Garten die Trockenschäden des Frühjahrs weitestgehend ausgeglichen. Der Rasen ist wieder sattgrün – mal von den Stellen mit den merkwürdigen braunen, wie verätzt aussehenden Flecken abgesehen. Aber selbst die sind kleiner geworden.
Die Pflanzen blühen jedenfalls prächtig, auch wenn einige zwischendurch wegen des vielen Regens einige Knospen eingebüßt haben, die Rosen vor allem. Dem Bambus hat dasWetter gut getan. Und wenn ich heute Nachmittag bei Sonnenschein – endlich wieder! – auf die Terrasse trete, dann steigt mit auch sofort wieder Rosenduft in die Nase. Die englischen Rosen fanden das kühlere Wetter wohl auch nicht so schlimm.
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Was noch bleibt: Pilze im bislang viel zu feuchten Rasen
Schade, dass ich nie weiß, was da im Garten wächst. Ein jüngeres Exemplar hatte einen recht kugeligen Kopf.
Mistwetter
Da hatte ich mich gerade darüber gefreut, dass die Rosen wieder neue Knospen angesetzt hatten und nun machen Sturm und Regen wieder alles kaputt. So ein bisschen ist es schon zum Heulen. Allerdings lockt mir das von mir in diesem Jahr total vernachlässigte Beet im hinteren Bereich ein Schmunzeln ins Gesicht. Schau an – Alles was hartnäckig genug ist, kommt doch wieder.
Da ist beispielsweise die Zierdistel, die war sowas von Blattlaus besiedelt, das ich schon kurz davor war, sie komplett zu entfernen. Aber wie auch meine anderen Pflanzen habe ich sie brav mit dem Wasserstrahl abgesprüht und siehe da, nun erblüht sie in voller Pracht.
Die Gladiolen hatte ich im Herbst einfach im Boden gelassen, frei nach dem Motto, wenn sie im Winter eingehn, ist es auch nicht schlimm. Mir hatten sie im letzten Jahr nicht sonderlich viel Freude bereitet. Nun sind sie wieder da und das auch noch mit vielen Ablegern. Die Erste blüht.
Und dann meine Tomaten. Als mir klar wurde, dass wir in diesem Jahr zur besten Tomatenerntezeit sowieso nicht zu Hause sein würden, habe ich auf Tomatenpflanzen völlig verzichtet. Aber es gab ein paar untergegrabene vom letzten Jahr, überreife, abgefallene . . . und nun habe ich plötzlich Tomatenpflanzen:
Nichtsdestotrotz bin ich am überlegen, was aus dem Beet werden soll. Ich bin kein Gemüsegärtner und so wie das Beet nun mitten im Rasen liegt, sieht es auch nicht schön aus. Ich werde es vermutlich nochmal abändern. Aus dem rechteckigen Gemüsebeet mit Zierpflanzen eine halbrunde, geschwungene Rabatte für Blumen machen, in der ich auch ein paar Kräuter und wenn ich große Lust habe, auch mal eine Tomate mit reinpacke. Die Johannisbeeren dürfen natürlich bleiben.
Übrigens – trotz der Überschrift möchte ich mich dem im Moment mal wieder so beliebten Gejammere über diesen “schrecklichen” Sommer nicht anschließen. Seit Mitte April sitzen mein Mann und ich mehr draußen als drinnen, oft schon zum Frühstück. Nicht bei diesem Wetter wie wir es nun gerade erst seit zwei Tagen mal wieder haben, aber insgesamt können wir uns nicht beschweren. Ich habe allerdings Mitleid mit den Berufstätigen, da auch ich glaube, dass das schlechtere Wetter bisher meist am Wochenende aufgetreten ist. Das ist natürlich ärgerlich, wenn man nur das Wochenende für Draußen zur Verfügung hat.











Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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