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Mai 2012
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Wetter

Jeanie

Gemütlich war der Ostersonntag, aber irgend viel zu warm heiss. Ich glaube, ich freue mich auf die zu erwartende Abkühlung. Und etwas Regen wäre dringend nötig.

Den Katzen war’s auch entschieden zu warm.

Mal “piep”

. . .  sagen will. Heute geht es schon etwas besser, aber mir fehlt noch jegliche Kraft. Das Wetter ist ja auch eine mittlere Katastrophe. Mittlerweile lese ich von einigen Leuten, dass sie zumindest eine Erkältung erwischt haben. Im Garten verharrt fast alles in Blühpause, mal abgesehen von der Weigelie, die in voller Blüte steht. Dennoch kann das meinen Garfield bisher nicht reizen. Statt die Weigelie zu beschmusen bleibt der auch lieber in der warmen Stube. – Danke für eure lieben Kommentare.

Aus dem Schlafzimmerfenster hinaus, sieht man direkt auf das alte Haus im Heimchenweg. Es ist vierstöckig und somit doch um einiges höher als unser Einfamilienhaus. Heute guck ich da raus und sehe doch tatsächlich mal wieder ein Eichhörnchen über’s Dach klettern. Meine große Lumix mit Tele hatte ich natürlich nicht zur Hand aber immerhin die Mini-Digi. Ein wirklich gutes Bild konnte das natürlich bei diesem trüben Wetter und Regen nicht geben, aber ich hab einfach mal draufgehalten.

Direkt unterm Dach wohnt unser Großer, darunter die SchwieMu, dann mein Neffe und im Erdgeschoß befindet sich die (meine ehemalige) Praxis. Zwischen drüben und unserem Haus sind es nur ein paar Schritte und dennoch zwei Adressen. Das ist schon komisch, zumal wir unser Wasser aus der gleichen Zuleitung bekommen wie das Haus im Heimchenweg.

Im Moment habe ich den Laptop auf meinem alten PC-Platz unter dem Dach stehen unweit vom Bett *lach*. Am alten Schreibtisch tippselt es sich besser als im Bett selbst, aber ich kann mich schnell in selbiges verziehen, wenn’s mir reicht. Die Sofas im Wohnzimmer sind leider keine Alternative, da voller Katzenhaare. Hätte ich ja gewusst, dass ich krank werde, hätte ich sie vorher sauber gemacht. Denn selbst unter den Überwurfdecken finden sich immer wieder Haare. Außerdem will hier oben keiner was von mir. Jetzt ist es wirklich praktisch, dass mein Mann zu Hause ist und sich um alles kümmern kann. Der ist schwer am Werkeln, ist dabei das neue Holztor passend zum neuen Zaun (vom letzten Jahr) zurecht zur schreinern. Leider gab es zu den Holzelementen kein perfektes Tor. Außerdem sind die neuen Bretter für die Terrasse gekommen, diesmal ein Holz-Kunststoffverbundwerkstoff. Sieht schön aus und wird hoffentlich mal dauerhafter sein, als alles was er bisher verbaut hat. Ich bange nur um meine Beete rechts und links. Die Terrasse muss um leider insgesamt um 20 cm breiter werden, da die alte für unsere Sonnenmarkise eh schon immer etwas zu schmal war. 20cm klingt wenig, aber wenn die Beete direkt bis dran bepflanzt sind, dann ist es doch viel. Aber jeweils rechts und links 10cm wird schon irgendwie machbar sein.

Klettermaxe

*

Gestern Abend habe ich noch die neuen Geum (Nelkenwurz) Hybriden Mrs. W. Moore eingepflanzt. Im Moment sehn sie noch etwas mickrig aus, sollen aber kräftige Pflanzen werden. Bei Gaissmayer heißt es: Die sehr wüchsige Pflanze bildet rasch üppige, etwa 35 cm hohe Laubbüsche. Hübsch sind jedenfalls schon jetzt die nickenden kleinen Blüten in Rosa und Crème. Icjh verschätze mich immer noch schnell bei Neupflanzungen mit dem Platzbedarf. Das sehe ich gerade etzt an dem gigantischen Tränendne Herzen im Vorgarten. Unter ihm wächst ein Farn alllmählich in die Höhe und -ebenfalls fast verdeckt – eine große Hosta. Letztere werde ich ausgraben und versetzen, der farn darf bleiben. Wenn das Tränende Herz einzieht, darf er sich ausbreiten.

Drei Schnee-Marbeln (Luzula nivea) habe ich direkt unter die hohe Tanne gesetzt, angeblich vertragen sie das. Viel sieht man von diesen Gräsern auch noch nicht, aber auch hier verlasse ich mich gerne auf die Beschreibung beim Versender Gaissmayer.

Am kriminellsten sehen die beiden Perlfarne aus (Onoclea sensibilis) , die ich am Teichrand auspflanzen will. Bei dem einen würde ich fast wetten, dass er hinüber ist, aber ich warte das erstmal ab, bevor ich reklamiere. Meine eigenen überwinterten Farne befinden sich ebenfalls in ganz unterschiedlichen Stadien.
Ach ja – die angeblich winterharte Freilandfuchsie kann ich definitiv abschreiben, die hat den Winter nicht überlebt. Die war nicht gerade billig, da muss ich mir gut überlegen, ob ich eine neue erstehe. Allerdings hat sie monatelang wunderbar geblüht.

Auch noch in den Boden kommen heute zwei Silberne Hahnenfußpflanzen(Ranunculus aconitifolius “Pleniflorus”), die wie kleine weiße Pompondahlien aussehen sollen. Bei Gaissmayer steht dazu:  Bereits seit Jahrhunderten ist diese gefüllt blühende Form in unseren Gärten verbreitet. Mit den weißen, gefüllten Blütenbällchen, die in reicher Zahl über den dunkelgrünen Blättern schweben, ist diese nostalgische Schönheit ein echter Blickfang. Benötigt einen schweren, feuchten Boden an sonnigem bis halbschattigem Standort, wächst langsam und bildet Horste.  Also mit dem schweren, feuchten Boden kann ich nun wirklich dienen, davon haben wir genug.  Ich werde sie ebenfalls im Teichrandbereich ansiedeln.

Dann also los – das Wetter ist bestens zur Gartenarbeit geeignet. Es ist angenehm warm aber erheblich kühler als die letzen Tage mit einem stetigen Wind, mal mehr mal weniger kräftig. Heute morgen war’s noch richtig warm und fast stürmisch, das hat sich aber geändert. Es wäre ideales Surf- und Segelwetter gewesen, fühlte sich auch an wie Urlaub am Meer. Auf alle Fälle ist es nach wie vor trocken.

*

Und weil ich nicht weiß, ob ich morgen Zeit dafür hätte, komme ich euch heute schon mit dem Mai Design für den Gartenblog daher. Nach den fluffig zarten Vorfrühlingsfarben darf es im Mai wieder etwas kräftiger werden.

18:30 Uhr: Es hat gewaltig abgekühlt – wie schnell das immer geht. Da bestätigt sich wieder meine Erfahrung mit dem Vollmond, bei dem das Wetter sich ändert. Aber mir wäre es lieber, wenn’s nicht so drastisch wäre. Ich habe schon wieder Rasen gemäht, der wächst jetzt wie verrückt und für einen kleinen Gartenrundgang mit Kamera war auch noch Zeit.

Ultramini-Narzissen

Nelkenwurz – Geum Hybride Mrs. W. Moore

Waldhyazinthe oder auch Hasenglöckchen

Sam hat sich schon eingelebt

Kuckuckslichtnelke

Endlich wieder gerade gerückt – die Steinlaterne

Und immer noch Pinselhaare an den Ohren -
Keine Sonne mehr – man sieht’s dem Foto an.

Die Eichhörnchen toben im Garten herum, mal seh ich das Dunkle, dann wieder das Rote. Entweder trinken sie am Teich oder sie bemühen sich um den Energiekuchen am Flieder. Allzu viel ist nicht mehr dran, seitdem die weiße Variante nicht mehr zu haben ist, ist der rote Energieblock plötzlich genauso begehrt.

Gartenfrosch ;-)

Drei Tage war der Frosch so krank, nun rupft sie wieder – Gott sei Dank“, meinte der Göttergatte heute Mittag, als er mich knieend und in der Erde wühlend im Garten sah. Und so ist es, frau muss das gute Wetter ja ausnutzen. Der Umschwung kündigt sich indes schon an, seit zwei Stunden ist es zunehmend stürmisch und der Wind ist unangenehm kühl. Aber ich habe mal wieder mit Unkrautrupfen weiter gemacht, während der GöGa mit dem Fadenschneider die Ecken gesäubert hat, wo ich gestern mit dem Rasenmäher nicht hingekommen bin. In den Beeten wachsen leider immer noch rasend schnell und ständig neue Ahörnchen nach. Aber ich habe auch Mohn ausgesät und Kornblumen.

Der Sauerkirschbaum blüht wunderschön

Der erste Rhododendron hat seine Blüten geöffnet

An dem roten Tränenden Herzen kann ich mich kaum sattsehen

Am Himmel hört man ab und an die Geräusche von Flugzeugen, es scheint, als sei das allgemeine Flugverbot aufgehoben worden. Nein, das war allenfalls mal ein Flieger heute Nachmittag.

Inzwischen war auch der Vorabeiter des Gartenbaubetriebes da, aber weder er noch mein Mann konnten ein Loch oder einen Riss entdecken. Nun wurde das gesamte obere Becken von den Steinen geräumt, wieder mit Wasser gefüllt und die Wassertiefe mit Referenzmarken gemessen. Morgen kommt dann der Chef selbst vorbei und misst den Stand dann erneut und entscheidet, was anschließend passieren soll. Was zunächst nichts anderes bedeutet, als dass die Herrschaften unseren Beobachtungen nicht trauen. Wie auch immer, morgen werden sie es nachmessen können.

Einen Baumläufer habe ich noch mit der Kamera einzufangen versucht, aber das Kerlchen war sowas von fix – und dann laufen die ja auch noch spiralförmig um die Stämme nach oben – dass mir keine wirklich guten Bilder gelungen sind.

Leicht verwischt

Bisher hat das Wetter gehalten, es ist nicht mehr ganz so warm und der Himmel verschleiert aber immer noch sehr angenehm und meistens sonnig. Ich werd mal meine Wäsche abhängen gehn, mit Gartenarbeit ist Schluss für heute. Morgen geh ich garantiert wieder krumm . . .

Für alle (Süd-) Hessen: Am 24. April geht’s los mit der Landesgartenschau in Bad Nauheim und am 1. Maiwochenende ist wieder Pflanzenmarkt im Hessenpark in Neu Anspach im Taunus (siehe auch Links in den Sidebars).

Blick über den Zaun: im schattigen Nachbargarten blüht eine alte Magnolie immer noch sehr schön

Schneckenfalle

Nachtrag: Wer braucht schon Bier, wenn er Katzenfutter hat! Als ich gestern nach Mitternacht das Schälchen mit dem Katzenfutter wieder reinholen wollte, tummelten sich drei dicke fette Nacktschnecken darin – igitt!

Überhaupt krempelt das Wetter die Gartensituation mal wieder total um. Das trockene heiße Wetter hält nun endlich mal das Unkraut zurück, dafür sind wieder überall die Fraß- und Schleimspuren der Schnecken zu finden. Besonders die krautigen Spätsommerblumen sind höchst gefährdet als da wären Dahlien, Rittersporn und Sonnenbraut. Bin froh, dass ich die hübschen weißen Levkojen  mit den blauen Miniastern im Fahrradkorb ans Rankgitter gehängt habe.

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25. Mai 2012, 05:22
Klare Nacht
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