Wind
Unterschiedlicher könnte das Wetter momentan gar nicht sein, wie es sich derzeit von Tag zu Tag gebärdet. Gestern grau und nur kalt, heute wieder wunderbare Sonne, blauer Himmel – aber weiterhin kalt. Vor allem der Wind ist grausam – in der Sonne ist es eigentlich ganz schön. Extrem auch die Temperaturunterscheide zwischen drinnen (der Wintergarten heizt sich total auf) und draußen. Immerhin – es ist gerade so warm, dass wir sogar bei leicht geöffneter Terrassentür im T-Shirt dort im Wintergarten sitzen können. Da kann man sich vorstellen, wie herrlich es draußen ohne diesen kalten Wind wäre. Im Garten hält man es ohne Jacke allenfalls mal für zwei, drei Minuten aus.
Heute mal rote Tulpen – passend zu den Tischsets ;-)
Im Garten zeigt heute sogar eine rote Wildtulpe an einer geschützten Stelle ihre fast geöffnete Knospe. Das lässt doch hoffen. Auch einige Forsythien werden allmählich gelb.
Eichhörnchen und Vögel sind jetzt so richtig wild auf mein Futterangebot. Ich kann die Futterstellen
kaum schnell genug nachfüllen, egal ob Streufutter, Nüsse, Apfelstückchen oder Rosinen.
Auch die Meisenknödel- und ringe sind immer noch gut besucht.
Die Vögel lassen sich von den bunten Dekoeeier nicht abschrecken.

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. . . wieder >>> Stress mit dem Teich. Nun hatten wir den ganzen Winter über keinerlei Probleme, die frostfeste Pumpe lief und lief, und die Vogelwelt freute sich über immer verfügbares Wasser zumindest oben an der Quelle. Die letzten Tage habe ich mich dann ans Säubern gemacht und mir zunächst die oberen Bachlaufbecken vorgenommen. Ich bin mit Gummistiefeln reingestiegen und habe nur mit meinen Händen altes Laub aus dem Wasser geholt und etwas Kies aus den Tiefen entnommen und wieder über die teilweise freiliegenden Folienränder geschüttet.
Heute Früh dann – oh Schreck, oh Graus – war das untere Teichbecken komplett leer und die Pumpe geht auch nicht mehr. Dank des knorztrockenen Wetters (bin froh, dass es weder gestern noch heute geregnet hat) konnte man sehen, wo die Erde nass ist. Es ist der (von der Terrasse aus) linke Beetrand am mittleren Becken. Rundum ist die Erde staubtrocken bis auf die paar Stellen, an denen ich mal gegossen habe.
Ich krieg schon wieder meinen Zorn, dass dieser Mist doch nie aufhört. Ich habe genug Geld für diese Anlage bezahlt und nichts als Ärger damit. Auch ein Großteil der ursprünglichen Bepflanzung ist inzwischen kaputt, entweder weil es immer zu feucht war in den Beeten oder wegen der vorgenommen “Nachbesserungen”. Ich hoffe, dass der Gartenbaubetrieb das jetzt endlich mal in den Griff bekommt und ich die Leute dann nie wieder brauche. Ich glaube aber, das habe ich im letzten Jahr schon einmal geschrieben.
Nachtrag: Also flott waren sie ja jetzt, da kann ich nicht meckern. Die Pumpe läuft wieder und man hat gleich noch eine Verbesserung gegen Verschmutzung angebracht. Der Rand zwischen Bachbett und Beet wurde erhöht, nachdem dort die Überlaufstelle eindeutig dingfest gemacht wurde. Unter der Folie ist jetzt ein Beton-Erde-Gemisch, das in zwei Tagen trittfest sein soll. Dann sollte theoretisch der Spuk ein für allemal vorbei sein. Frischen sauberen Kies haben wir als Abdeckung auch noch bekommen. Wenn’s das nun wirklich war, dann bin ich wieder friedlich und werde mich nach und nach um eine Neubepflanzung kümmern. Der Gärtner meinte zwar, dass alles wieder anwachsen würde, aber so richtig gefällt es mir sowieso nicht mehr. Der rotblättrige Günsel (Ajuga reptans) – als Bodendecker gedacht – wächst wie Unkraut und blüht nicht besonders schön. Den würde ich gerne wieder ausrotten und durch andere Pflanzen ersetzen. So richtig einwachsen wird die ganze Wasserlandschaft erst, wenn endlich mal Ruhe im Karton ist.
Wir haben jetzt am Nachmittag gerade wieder strahlenden Sonnenschein, von Regen keine Spur. Und es wäre auch richtig gut warm, wenn nicht ständig ein heftiger, kalter Wind wehen würde. Immerhin – zum Wäsche trocknen ist das Wetter derzeit perfekt. Das geht ratzfatz.
. . . kann es wohl noch keine geben. Aber heute Morgen ist mir beinahe ein Winzling, den ich im Bruchteil einer Sekunde als Grünfink eingestuft habe, fast durch die Terrassentür ins Wohnzimmer geflogen. Der trudelte im Tiefflug an mir vorbei und war dann gleich wieder weg, kam mir aber enorm klein vor.
Draußen herrscht herrlichster Sonnenschein, aber es weht ein eiskalter Wind. Stürmisch war’s gestern schon, aber heute ist dieser Wind richtig unangenehm. Wenn man hier drin sitzt und raus schaut, möchte man nichts lieber als in den Garten, aber kaum mach ich die Tür auf, überlege ich es mir ganz schnell wieder anders. Trotzdem – ein kleiner Rundgang geht immer.
Zwerg-Iris “Katherine Hodgkin”
Zarte Iris – in der Größe zu den Krokussen passend – blühen auch schon. Aber sie wirken ohne Begleitgrün drumherum irgendwie verloren. Auf dem Foto – von oben auf die Blüten fotografiert – sehen sie hübscher aus als in Wirklichkeit.
Die hübschen Bellis im Körbchen bringen Farbe auf die Terrasse
Tja – das war er nun, der angebliche Wonnemonat. Grauslich – oder? Auch heute verabschiedet er sich, wie er sich den ganzen Monat lang gebärdet hat. Stop – morgen ist ja erst der 31. Aber ob der noch was raus reißt? Es ist jetzt 18 Uhr und seit einer Viertelstunde kommt sogar mal die Sonne raus. Ich habe im nassen Garten meine Runde gedreht, drei Hände voll Unkraut gerupft und eine zierliche Libelle an einem Rosenblatt entdeckt. Bis ich die Digi geholt hatte, war sie aber schon weg.
Windig ist es heute wie Teufel. Nahaufnahmen sind deshalb sowieso kaum möglich, wurden aber trotzdem versucht.
Die Knospe der Clematis “Arctic Queen” scheint sich selbst zu umarmen um sich zu schützen
Am Teich blüht das kleine Sumpfblutauge
Recht wehrhaft erscheint die Knospe einer Hosta, ebenfalls am Teichrand
Die meisten meiner Hostas sind namenlos, schön sind sie trotzdem
Das Gartenforum ist nicht erreichbar – sowas aber auch. Dabei wollte ich dort nur ein bisschen über’s Wetter twittern – äh, zwitschern.
Heute war nämlich ein irres Wetter. Einerseits hochsommerliche Temperaturen, andererseits ein derart stürmischer Wind, dass es die Erde total austrocknet. Aber mir geht’s gut bei diesem Wetter, denn durch den Wind lässt sich die Hitze gut ertragen. Nur der Wasserzähler läuft und läuft . . . und läuft. Aber wenn dann wirklich übermorgen die Schafskälte ausbricht, hat’s sich erstmal wieder mit dem Beregnen und Wässern. Im Garten blüht und veblüht alles in Windeseile bei diesen Temperaturen. Ist ein bisschen schade. Gerade freut man sich über die Blüten, dann ist es schon wieder vorbei. Am besten machen sich derzeit die schattigen Eckchen.
Ich hab mal für ein Stündchen im Liegestuhl gelegen, eine halbe Stunde in der Sonne, eine halbe im Schatten und dabei auf die Windgeräusche gehört. Das ist wirklich interessant, wie unterschiedlich sich das Grünzeugs anhört, wenn der Wind durchrauscht: ganz gläsern die vielen kleinen Blätter der Birken, mächtig die alten hohen Fichten und bislang noch kaum vernehmbar unser Bambus. Dafür machen die Vögel ja bald vierundzwanzig Stunden rund um die Uhr einen Mordskrach. Aber der ist so allgegenwärtig, dass er mir kaum noch auffällt, es sei denn, es mischt sich ein Gesang ein, der eher selten ist – wie der Gesang der Nachtigall. Am lautesten sind derzeit die Amseln. Elstern – ich will es ja nicht beschreien – also Elstern höre ich in diesem Jahr sehr viel weniger als in den vergangenen Jahren. Aber sie sind da, eindeutig. Spätenstens wenn ich den Regner ausmache, ist wieder Badestunde. Da versammelt sich nach und nach alles in Bach und Teich. Da kann ich stundenlang zugucken.





